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Test: iConnect MIDI, MIDI Interface für iPad/iPhone

4. November 2011

MIDI Interface

MIDI-Interfaces gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. In allen möglichen Formen, Größen und Preisklassen sind die Schnittstellen zwischen MIDI-fähigen Geräten und Computern verfügbar. Wieso man also grade das hier getestete iConnect MIDI-Interface kaufen sollte, soll der folgende Test aufzeigen.

iConnect MIDI

iConnect MIDI

Grundlagen

Sicherlich ist den meisten Lesern von Amazona.de bereits klar, für welche Zwecke man MIDI-Interfaces einsetzen kann. Da das iConnect MIDI jedoch auch neue Käuferkreise erschließen soll, hier zunächst die wichtigsten Facts. Anfang der 80er Jahre entwickelte Dave Smith den Musical Instrument Digital Interface Standard (kurz: MIDI), der bis heute nahezu unverändert immer noch Standard in der Kommunikation zwischen elektronischen Musikinstrumenten/Computern ist. Sind diese Geräte mit den fünfpoligen MIDI-Anschlussbuchsen ausgestattet, können musikalische Steuerinformationen zwischen den Geräten ausgetauscht werden. Drückt man bspw. auf einem Keyboard eine Taste, werden sowohl Tonhöhe, Anschlagsstärke sowie Dauer des gehaltenen Tones übermittelt. Neben diesen rudimentären Informationen können bspw. auch Informationen über Reverb, Chorus oder Sound-Programm Umschaltungen ausgetauscht werden. MIDI-Interfaces stellen entweder die Schnittstelle zwischen Musikinstrument und Computer her (meist über einen USB-/Firewire-Anschluss) bzw. können auch als Schaltzentrale für komplexere Setups genutzt werden. Obwohl es mittlerweile einige neue Ansätze für diese Kommunikationstechnologie gibt, werden auch heute noch in nahezu jedem elektronischem Musikinstrument MIDI-Anschlüsse verbaut.

Ausstattung

Doch nun zurück zum iConnect MIDI. Wie der Name bereits vermuten lässt, bietet das Gerät nicht nur die üblichen Funktionen eines MIDI-Interfaces an, sondern kann auch in Zusammenhang mit diversen Apple Produkten betrieben werden. Ausgestattet mit jeweils zwei MIDI Ein- und Ausgängen kann das iConnect MIDI zunächst als „normales“ MIDI-Interfaces genutzt werden. Sowohl der Standalone als auch der Betrieb mit einem Computer (PC und Mac) ist ohne Weiteres möglich. Als zusätzliche Anschlüsse bietet das iConnect jedoch zwei Mini-USB-Anschlüsse, die die Verbindung zu den Apple Produkten herstellen. Kompatibel ist das Interface mit den folgenden Produkten:

  • iPad
  • iPhone 4
  • iPhone 3GS
  • iPod Touch (Generation 3 / 4)

Forum
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      microbug  

      War klar, daß über den Preis gemeckert wird. Möglicherweise ist Dir nicht ganz klar geworden, was das Ding alles kann – und dafür geht der Preis mehr als in Ordnung. Die Möglichkeiten entsprechen einem Emagic AMT8 mit nur 2 MIDI-Ports (und gehen noch drüber hinaus), und das war damals auch nicht billig.
      Ein kleines MOTU ist teurer, kann keine 2 Rechner gleichzeitig anschließen und bietet auch keinen USB2Host, an den man weitere Geräte anschließen kann.

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        theFranks

        Bin gerade über den Bericht gestolpert – leider gibt es das Gerät nicht mehr zu kaufen… Aber auf der Namm wurden bereits 2 Nachfolge-Modelle vorgestellt, die mittlerweile nicht nur Midi, sondern auch Audio zwischen Geräten streamen können. Der Einzige Haken für mich beim Einsatz mit dem Ipad: Ipad wird nicht mehr geladen (meine Annahme). Falls der Autor des Tests das hier liest, würde mich interessieren, ob das Ipad mit dem getesteten Gerät mit Strom versorgt wird. Ich komme mit dem IO-Dock von Alesis sehr gut zurecht, finde die Nachfolgemodelle als allgemeines Midi-interface im Studio interessant, weil man jederzeit verschiedenste Geräte über USB/MIDI oder sogar Netzwerk anschießen kann.

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          Felix Thoma  RED

          Hallo,
          wie bereits richtig vermutet, wird das iPad leider nicht geladen. Dies ist jedoch mit den neuen Produkten möglich.

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