Test: IK Multimedia CSR – Classic Studio Reverb

9. März 2006

CSR - Reverb Plug-in

Vier auf einen Streich
Der Hall Effekt entwickelte sich in den letzten Jahren zum Origami der Musikerzunft: nur gekonnt gefaltet, schien er perfekt. Die künstliche Berechnung eines Raumeindrucks in aller Pracht blieb die Domäne dedizierter Hardware oder DSP-Karten. Doch jetzt soll sich das ändern. Sagt IK Multimedia. Und was sagt Amazona.de dazu?
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„Ruhig, lesen Sie weiter!“ sagen wir dazu und überprüfen, ob IKs jüngster Familienzuwachs die zwei Grundanforderungen an ein sehr gutes Hall Plug-In erfüllt: das CPU-Meter des Sequenzers schweigt, während die Abhöre das Trommelfell sahnig umschmeichelt.

CSR – cooler schöner Raum
Mit 18 Megabyte belegt CSR für heutige Zeiten erfreulich wenig Festplattenplatz. Vor allem die Fraktion der Notebook Enthusiasten begrüßt sicher gern jeden Zuwachs in ihrem virtuellen Studio, der nicht gleich die halbe Festplatte blockiert. Nach der Installation gilt es zunächst, die mittlerweile nicht mehr wegzudenkende Kopierschutzroutine zu durchlaufen. IK setzt dabei seit geraumer Zeit auf das Verfahren der Firma Synchrosoft. Wer vor lauter Dongles schon keinen Rechner mehr sieht, kann bequem bereits vorhandene Synchrosoft USB-Stecker verwenden. Allerdings schien die Lizenz auf dem Stick den Italienern wohl nicht sicher genug, so dass zusätzlich ein Autorisationscode benötigt wird. Zwar geschieht diese quasi doppelte Freischaltung ebenso unverzüglich. Dennoch empfinde ich das als unnötige Gängelung.

Fährt der Sequenzer dann hoch, stehen dem geneigten Feuchtmacher vier Plug-Ins zur Auswahl: CSR Hall, CSR Room, CSR Plate und CSR Inverse. Jedes dieser Plug-Ins liefert dabei nomen est omen einen bestimmten Algorithmus.

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Klangbeispiele
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