Test: IK Multimedia iRig Pads, USB-Controller

Der obere Bereich der iRig Pads verfügt über eine Status-LED, die den aktiven Zustand des Controllers verdeutlicht, vier Soft-Buttons mit gutem und vor allem sauberen Auslösepunkt sowie ein kleines Endlosdrehrad samt Push-Funktion. Die Hinterseite des Controllers gibt die Anschlüsse frei. Micro USB-Anschluss, Lightning-Schnittstelle sowie eine Buchse zum Anschluss von Expression- oder Sustain-Pedal. Einen Power-Schalter gibt es nicht, so dass der Controller nach dem Verbinden mit dem Computer sofort betriebsbereit ist.

Die Verarbeitung des iRig Pads ist für ein Gerät in der Preisklasse von rund 120,- Euro vollkommen ok. Ein solides Kunststoffgehäuse, das das Gewicht nicht zu sehr nach oben treibt, alle Elemente sitzen fest und sicher im Gehäuse, sie haben nicht sonderlich viel Spiel und der Controller sitzt dank vier kleiner Gummifüße fest auf seinem Platz.

Neben USB-Verbindungen erlaubt der Controller auch den direkten Lightning-Anschluss.

Neben USB-Verbindungen erlaubt der Controller auch den direkten Lightning-Anschluss

Anschluss und Praxis

Der Anschluss bzw. die Installation des iRig Pads ist schnell erledigt. Kabel anstöpseln, der Mac erkennt den Controller ohne Murren, keine Treiberinstallation erforderlich und los geht es. So wünscht man sich das.

Schon beim ersten Anspielen fallen mir die drei unterschiedlichen Farben auf, in denen die 16 Pads aufleuchten können. Grün für niedrige Velocity-Stufen, gelb für mittlere, rot für volles Draufhauen. Die Pads reagieren praktischerweise auch auf eingehende MIDI-Daten. Dazu sind sie Aftertouch-fähig. Während des Testbetriebs haben mir die unterschiedliche Farben zwar durchaus geholfen, einen guten Überblick zu behalten, dennoch hätte ich mir zur besseren Bedienung ein kleines 3-Zeichen-Display gewünscht.

Die Pads arbeiten sowohl im Temporary- als auch im Toggle-Mode, d.h. je nach Arbeitsmodus löst das Drücken eines Pads einen Befehl aus und er wird gestoppt, sobald man die Taste wieder loslässt bzw. der zweite Modus erfordert ein zweites Drücken des Pads, damit der Befehl gestoppt wird. So lassen sich beispielsweise Loops starten und für eine Weile laufen, während andere Pads einmalig Drum- oder Effektsounds abfeuern.

Alle Bedienelemente des Controllers können frei mit Noten- und/oder MIDI-Control Change Befehlen belegt werden. Einzige Ausnahmen sind die beiden Edit-Buttons, die sind lediglich zur Programmierung des Controllers und Aufrufen der Scenes da. Womit wir auch schon beim Thema wären. Der iRig Pads Controller kann intern 16 Scenes speichern, wobei die komplette Belegung der Bedienelemente gespeichert wird. Ein paar Presets, u.a. als Standard MIDI-Drum Kit oder chromatische Notenbefehle programmiert, sind bereits an Bord, können aber überschrieben werden. So lassen sich unterschiedliche Einsatzbereiche programmieren, die man dann live oder im Studio per Knopfdruck aufrufen kann.

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