Test: IK Multimedia iRig Pads, USB-Controller

Dienen auch zur Programmierung des Controllers, die Pads des iRig Pads.

Dienen auch zur Programmierung des Controllers: die Pads des iRig Pads

Erwähnenswert ist auf alle Fälle, dass die Bedienelemente unterschiedlichen MIDI-Kanälen zugewiesen werden können. So lassen sich ohne Probleme auch mehrere Apps parallel ansteuern. Ein Highlight wäre es da natürlich gewesen, wenn man das iRig Pads parallel per Lightning- und USB-Kabel am iOS Device und Computer hätte betreiben können. Durch die unterschiedlichen Kanäle hätte man so nicht nur unterschiedliche Apps, sondern auch beispielsweise eine App auf dem iPad und gleichzeitig die DAW auf dem Computer ansteuern können. Leider ist das so aber nicht vom Hersteller vorgesehen.

Ein Pluspunkt des iRig Pads ist natürlich die volle Unterstützung von iOS-Geräten. iPhones werden ab der vierten Generation unterstützt, iPod Touch ab der Dritten, wobei hierfür ein separat erhältliches Adapterkabel auf den 30-Pin-Connector notwendig ist. Das schlägt dann aber mit zusätzlichen 25,- Euro zu Buche. Also nicht ganz so billig. An Apples iPad funktioniert das Ganze bereits ab der ersten Generation, dann natürlich auch wieder mit Adapterkabel

Software

Beim Kauf des iRig Pads wirbt der Hersteller mit den kostenlosen Apps Sample Tank, Groove Maker 2 und DJ Rig. Tatsächlich erhält man diese Apps allerdings auch ohne den Kauf des iRig Pads, denn alle drei Apps tragen den Zusatz FREE, so dass man diese ohne Weiteres aus dem App Store herunterladen kann. Mac- und PC-Nutzer dürfen sich übrigens über die Software SampleTank 3 SE freuen, die man tatsächlich erst erhält, wenn man ein entsprechendes IK Multimedia Produkt auf der Website des Herstellers registriert.

So stellt sich der Hersteller das komplette Setup vor.

So stellt sich der Hersteller das komplette Setup vor

Wirklich gut ist allerdings, dass die Integration SampleTank praktischerweise so weit geht, dass man mit Hilfe der Buttons- und des Push-Encoders des iRig Pads auch Sounds durchsteppen und laden kann – sehr schön. Auch bei der App DJ Rig, die die klassischen zwei Turntables samt Bearbeitungsfunktionen bietet, lässt sich direkt am Controller einiges einstellen. So dient der Slider in diesem Fall als Crossfader, die unteren Pads des Controllers übernehmen Transportfunktionen, während man mit dem Push-Encoder im Menü steppen, browsen und laden kann. So eine gute Implementation hätte ich von dem kleinen iRig Pads wirklich nicht erwartet – sehr schön.

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