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Test: IK Multimedia, Stealth Plug, USB-Interface für E-Gitarre/E-Bass

30. Mai 2007

USB Guitar Interface

Der Name IK Multimedia ist in der Studioszene schon recht etabliert, Produkte wie SampleTank oder die Mastering-Software T-Racks haben sich erfolgreich am Markt etablieren können. Damit dies auch in der Gitarrenszene so wird, hat die Italienische Firma ihr ganzes know-how in ein kleines Interface namens Stealth Plug gepackt, welches ohne weitere Soundkarte direkt an den USB-Anschluss eines Computers angesteckt, und nach aufspielen der beigefügten AmpliTube2 LIVE-Software als Gitarrenverstärker genutzt werden kann. Eine pfiffige Idee und auf jeden Fall einen AMAZONA-Test wert!

-- Das IK Multimedia Stealth-Plug --

— Das IK Multimedia Stealth-Plug —

Lieferumfang/Features

Nett in einem kleinen, bunt bedrucktem Pappkarton verpackt erscheint das Stealth Plug- Interface. Nach Öffnen der Verpackung finden sich neben dem eigentlichen Gerät zusätzlich noch einige nette Kleinigkeiten die IK Multimedia dem neuen User spendiert. Dazu gehört der Audio&MIDI Sequencer Tracktion von MACKIE in einer Vollversion, der SampleTank SE und der T-Racks EQ aus eigenem Hause sowie fünfhundert Megabyte an Grooves/Loops der Firma Sonic Reality – genug an Material um eigene Backing-Tracks zusammenzustellen und zu mischen. Ebenfalls auf der beigefügten CD enthalten ist schließlich neben dem USB-Treiber eine Vollversion der Gitarrenamp-Software Amplitube2 Live, die dem ganzen erst das nötige virtuelle Leben einhaucht und innerhalb von 30 Tagen auf der website von IK Multimedia registriert werden muß. Die Installation sowie die Registrierung liefen beim Test problemlos ab und sind sehr user-freundlich gehalten. Ebenfalls freundlich begegnen uns die Systemanforderungen : Für PC liegen sie bei einem Pentium III/1 Ghz oder ähnlichem, 256 MB RAM und Win Xp , auf dem Mac läuft die Software ab einem G4-Prozessor mit 867 Mhz, 512 MB RAM und MacOS X 10.3.9 – und liegt ebenso als Universal-Binary für die neueren Intel-Macs vor. Weiterhin ist ein freier USB-Port notwendig, zur Not tuts sogar auch eine ältere USB 1.0-Verbindung.
Das 2,5 Meter lange Kabel des Interface ist mit einem üblichen 6,3 mm Klinkenstecker ausgerüstet. Also rein damit in die Gitarre und den USB-Stecker in den Computer- eine grüne Staus LED informiert über die Betriebsbereitschaft und macht das System startklar.

Eingestöpselt

Nach anschließen des Interface gilt es nur noch im Kontrollfeld „Ton“ beim Mac oder in der Systemsteuerung bei Windows XP den installierten Treiber (Core Audio bzw. ASIO) anzuwählen und die Amplitube2-Software zu starten. Das Regulieren des Eingangs-Signals wird ebenfalls über das jeweilige Kontrollfeld des Wunsch-Betriebssystems vorgenommen und erlaubt somit eine genaue Anpassung des Pegelsignals für die Amp-Simulation. Die Gesamtlautstärke der Sounds hingegen lässt sich per Mausklick editieren, oder man benutzt die up&down-Taster am Interface selbst. Neben den Ausgängen am Computer die das Signal hörbar machen lässt sich auch alternativ die eingebaute 3,5mm- Kopfhörerbuchse zur Abnahme nutzen. Beides funktioniert sehr gut und liefert ansprechende Ergebnisse.

Klangbeispiele
Forum
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    AMAZONA Archiv

    "Im Vergleich zur Konkurrenz wie z.B. Native Instruments Guitar Rig oder den Guitar-Combos sind die Sounds aber deutlich authentischer und auch besser spielbar, wenn auch die AmpliTube-Software keine 5-Fach Harmonizer und/oder Quad-Delays enthält" Klingt jetzt Amplitube echter oder die Konkurrenz?

    Eine Verständnisfrage:

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    AMAZONA Archiv

    Hi; kann dem Autor nur zustimmen, ein tolles Teil für wenig Geld! Prima Testbericht, sehr verständlich geschrieben!!

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    AMAZONA Archiv

    Hai, Sly
    Die Sounds der Amplitube2-Software klingen authentischer…

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    AMAZONA Archiv

    Ich habe jetzt Amplitube 2 seit ein paar Monaten und muss sagen, dass diese Software die beste Ampsimulation auf dem MArkt ist. Das klingt , wenn man eie DI Box vor der DAW hat schlichtweg druckvoll und authentisch. Auch die Bodentreterabteilung in SAMP 2 klingt sehr gut und besser als jede Simulationshardware auf dem Markt. Wenn mann sich dann noch NI Guitar Rig anschaut und anhört fällt der Unterschied extrem auf. Guitar Rig ist m.E. ein reines Effekt-Rig, aber nie und nimmer eine Ampsimulation. Das klingt immer billig, dünn, kratzig oder einfach nach allem, aber eben nicht nach Amps ! Da macht die schöne GUI auch nichts wett. In diesem Sinne ist Stealth + Live ein Schnäppchen. Allerdings sollte jeder Interessierte auf Amplitube 2 upgraden, weil hier klanglich noch einmal der Hammer woanders hängt , als eben beim mitgelieferten "Live".

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    AMAZONA Archiv

    Guten Tag!

    Hätte da ne Frage…und zwar ob jemand das Tool auch mit Vista zum Laufen gebracht hat! Steht ja oben, es sei für XP…hoffe auf Antwort!

    gruss, DAi

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    AMAZONA Archiv

    Hi, ich hab mir das Teil jetzt auch gekauft und bin zufrieden. Bis auf eins:
    Im Testbericht steht, daß auch die Ausgänge am Computer benutzt werden können. Ich hab es bis jetzt aber nur geschafft die eingebaute Kopfhörerbuchse zu benutzen.
    Kann mir jemand weiterhelfen, wie ich auch die an meinem Computer angeschlossenen Boxen benutzen kann? In der Amplitube2 Software läßt sich als Ausgang leider nur das Stealth Plug selbst auswählen.. :(

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