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Test: IK Multimedia Tonex Plug, Übungsamp

Große Sounds im handlichen Format!

4. Januar 2026

Tonex Plug Aufmacher

Der IK Multimedia Tonex Plug bringt die komplette Tonex-Plattform erstmals in ein ultrakompaktes Format – als flexiblen Headphone-Amp für unterwegs. Mit Bluetooth, USB-Recording, über 20.000 Ton- Models und App-Steuerung ist das Gerät mehr als nur ein Mini-Übungsamp – es ist ein vollwertiges Modeling-Rig für die Hosentasche. Wie es klingt und was es wirklich kann, erfahrt ihr hier im Test.

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IK Multimedia Tonex Plug

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Kurz & knapp
Worum geht es? Der Tonex Plug bringt die Amps und Sounds der bekannten Tonex-Plattform als mobilen Headphone Amp in die Hosentasche – mit Bluetooth, USB und Software-Anbindung.
  • Kompakt & clever: Extrem kleines Format mit drehbarem Klinkenstecker und USB-C – ideal für unterwegs und für jedes Instrument.
  • Tone Model Power: Zugriff auf 20.000+ Presets, eigene Amp-Models erstellen, speichern und via App editieren.
  • Aufnehmen & streamen: USB-Audiointerface und Bluetooth machen den Plug zum All-in-one-Tool für Übung, Recording und Jam.
  • Großer Sound, kleine Größe: Klingt wie der große Bruder in Pedalform – überzeugende Amps, durchdachte FX und intuitive Bedienung.

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IK Multimedia ToneX Plug
IK Multimedia ToneX Plug
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IK Multimedia Tonex Plug – Der erste Eindruck

Heute habe ich den IK Multimedia Tonex Plug Headphone-Amp zu Gast in meiner Testwerkstatt. Er verspricht, die Sounds der beliebten Tonex-Plattform im bisher kleinsten Format bereitzustellen. Schon beim Auspacken fällt die kompakte Größe auf – der kleine Kopfhörerverstärker passt bequem in meine Handfläche und wiegt gerade einmal 70 g – ein echtes Federgewicht.

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Tonex Plug ein USB-C-Kabel zur Verbindung mit PC oder Mac sowie zum Aufladen des Geräts.

Der Klinkenstecker lässt sich um 270 Grad drehen, sodass sich der Headphone Amp problemlos an jeder Gitarre nutzen lässt. Praktisch – besonders für mich, da ich ihn mit meiner Ibanez-Gitarre mit seitlich angeschrägtem Klinkeneingang testen möchte.

IK Multimedia Tonex Plug Vollansicht

In puncto Verarbeitung kann der Mini-Modeler definitiv punkten. Die Drucktaster schalten präzise, der drehbare Klinkenstecker läuft reibungslos und hält stabil in jeder Position. Auch die Kopfhörerbuchse und der USB-C-Anschluss wirken stabil und hochwertig. Insgesamt ein sehr guter erster Eindruck!

Die besten Features

Das herausragende Alleinstellungsmerkmal des Tonex Plug im Bereich der Headphone-Amps ist ganz klar: die volle Power der Tonex-Plattform für unterwegs. Der Plug kann nicht nur die mitgelieferten Presets abspielen, sondern auch eigene Tone-Models verarbeiten!

Die Presets lassen sich mithilfe der Software für PC und Mac auf allen Geräten der Tonex-Familie nutzen – inklusive als Plug-in in der DAW. Wer keine eigenen Tone-Models erstellen möchte, kann sich zudem in der großen Online-Community durch mehr als 20.000 kostenlose Presets anderer Nutzer klicken.

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IK multimedia Tonex Plug unten

Abgerundet wird das Feature-Feuerwerk durch:

  • bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit
  • Verwendung als USB-Audiointerface zum Aufnehmen und Abspielen
  • Bluetooth-Audio-Streaming zum Mitspielen oder Üben mit Lieblingssongs

Specs im Überblick

  • Kopfhörerverstärker für Gitarre und Bass
  • kompakter und robuster Kopfhörerverstärker
  • Zugriff auf über 20.000 kostenlose Tone-Models
  • gleiche Soundqualität wie ToneX Pedal und ToneX ONE
  • 30 Presets speicherbar – 3 Bänke zu je 10 Presets
  • mobile App für Preset-Management zum Editieren von Amp-, Cab-, EQ- und FX-Parametern
  • Live-Mode und volle Tone.NET-Integration
  • vollständige Kontrolle über Noise-Gate, Kompressor, EQ und 3 FX-Blöcke
  • 5 Reverbs: Spring 1, Spring 2, Spring 3, Room, Plate
  • 2 Delays: Digital, Tape
  • 5 Modulationseffekte: Chorus, Tremolo, Phaser, Flanger, Rotary
  • integrierter Quick-Tuner
  • wiederaufladbarer Akku für bis zu 5 Stunden Spielzeit
  • nutzbar als USB-Audiointerface für Aufnahme und Wiedergabe
  • Bluetooth für App-Steuerung und Audio-Streaming
  • Gitarreneingang: 6,3 mm TS Klinke
  • Stereo Kopfhörerausgang: 3,5 mm Klinke
  • USB-C für Laden und Audio
  • Abmessungen: 75 x 40 x 20 mm
  • Gewicht: 0,07 kg
  • inkl. ToneX SE Software für Mac/PC

IK Multimedia Tonex Plug rechts

IK Multimedia Tonex Plug links

Praxistest

Schauen wir uns also einmal an, wie sich der Headphone-Amp im Praxistest schlägt. Die Bedienung am Gerät selbst ist recht simpel gehalten. Mit den 5 Soft-Rastern lässt sich das Gerät einschalten, die Lautstärke verändern und durch die verschiedenen 30 Werks‑Presets scrollen.

Drückt man beide Preset‑Tasten gleichzeitig, aktiviert sich der integrierte Tuner. Beim Drücken beider Lautstärketasten wird das Bluetooth‑Pairing aktiviert. Insgesamt sehr intuitiv und effektiv gelöst, sodass die wichtigsten Funktionen auch ohne App nutzbar sind.

Für detaillierte Einstellungen wird die Tonex Control App für iOS oder Android verwendet. Das Verbinden mit dem Tonex klappt völlig problemlos und auch die Benutzeroberfläche kann durch die grafischen Anzeigen von Amp, Cabinet und Effekten voll überzeugen. Mit einem Swipe nach oben nimmt man nicht benötigte Blöcke außerdem direkt aus der Signalkette. Zusätzlich zur Bearbeitung und Organisation der Presets bietet die App Zugriff auf die kostenlose Tone-Models‑Community sowie eine eingebaute Tool‑Sektion mit Tuner und Metronom zum Üben.

Auch die Auswahl der verfügbaren Effekte ist ausgezeichnet gewählt. So stehen neben einem Amp und einem Cabinet noch ein Noise-Gate, ein Compressor sowie Delay, Reverb und Modulationseffekte zur Verfügung. Einen besonderen Pluspunkt gibt es dafür, dass jeder Block Pre‑ oder Post‑Amp geschaltet werden kann. Hier wurde ausgezeichnet mitgedacht!

Im Cabinet‑Block ist es neben dem gewählten Tone-Model zudem zusätzlich möglich, die Mikrofonierung mit den gängigsten Mikrofonen inklusive Mikrofonposition zu simulieren. Insgesamt eine ganze Menge Features für so eine kleine Kiste, die im Segment der Headphone-Amps definitiv konkurrenzlos ist.

Erstellung von Tone-Models und Nutzung als DAW-Plug-in

Nun kommen wir zu dem Teil des Tests, auf den ich persönlich am meisten gespannt bin: dem Erstellen eigener Tone-Models. Hierfür möchte ich ein Modell von einem meiner Lieblings‑Plug-ins erstellen, sodass ich es auch ohne Laptop unterwegs nutzen kann.

Das Erstellen des Tone Models selbst erfolgt ohne die Nutzung der Tonex Plug Hardware, da hierfür nur die Software benötigt wird. Also ab auf die Hersteller-Website und einmal herunterladen. Das Erstellen des Tone-Models ist extrem einfach, da der Prozess durch genaue Anweisungen auf dem Bildschirm Schritt für Schritt begleitet wird.

IK Multimedia Tonex Plug Software AmpsNach dem Modeling‑Prozess wird das erstellte Modell noch mittels KI trainiert, bevor es für die Verwendung bereit ist. Anschließend lässt sich in der PC‑Software ein Preset erstellen, das einfach per Drag & Drop auf den mittels USB verbundenen Tonex Plug übertragen werden kann.

Ein weiteres Highlight ist für mich zudem die Möglichkeit, die Tonex Presets auch ohne die Hardware direkt als Plug-in in der DAW nutzen zu können. Auch hierfür wird einfach die kostenlose Software von der Hersteller-Website verwendet.

IK Multimedia Tonex Plug Software FX

Alles in allem bin ich ziemlich beeindruckt, wie gut man es geschafft hat, das neueste Modell der Tonex‑Familie in das bestehende Ökosystem zu integrieren. Es gibt keine Abstriche in der Funktionalität im Vergleich zu den größeren Modellen und die Nutzung funktioniert kinderleicht und tadellos. Hier gibt es volle Punktzahl!

IK Multimedia Tonex Plug Klangbeispiele

Aber wie klingt der Mini-Modeler denn nun? Um diese Frage zu beantworten, habe ich drei Klangbeispiele für euch, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt. Den Anfang macht ein Werks-Presets des Tonex, das ich mit etwas Flanger und Slapback-Delay verfeinert habe. Grundlage ist hier ein Crunch-Sound auf Basis eines Plexi-Amps. Der Amp punktet hier mit einer tighten Ansprache und einem druckvollen Sound mit dem klassischen Biss. Die Bewegung der Flanger-Modulation sorgt außerdem für eine schöne Textur, die mir gut gefällt.

Als Nächstes kommen wir zu einem Lead-Sound auf Basis des legendären Soldano 100 Amps. Dieses Mal habe ich ein kostenloses Tone-Model aus der ToneNet Community geladen. Ein bisschen zusätzliche Kompression, Noise-Gate und Delay und fertig ist der Leadsound. Auch hier trifft der IK Multimedia Tonex Plug den Charakter des Soldano wirklich gut. Mit dem Highgain-Monster und einer ordentlichen Ladung Sustain, den das Tone-Model bereitstellt, macht das Solo-Spiel ordentlich Spaß und auch das Delay macht eine wirklich tolle Figur. Saubere Arbeit!

Als Letztes kommen wir zu meinem eigens erstellten Tone-Model aus dem Praxistest und damit zu dem Feature, das den Tonex Plug von allen anderen Headphone-Amps auf dem Markt abhebt. Als Effekte kommen zusätzlich zum Amp noch ein Analog-Delay in der Pre-Amp-Sektion sowie ein ein Tremolo in der Post-Amp-Sektion zum Einsatz.

Mit dem Ergebnis meines ersten Modeling-Versuchs bin ich wirklich zufrieden. Den Edge-of-Breakup-Sound des Amps hat das Tonex hier wirklich gut erwischt und auch die glasklare Ansprache der Noten ist dem Plug-in wirklich ähnlich! Auch in puncto Dynamik macht das Tone-Model eine recht gute Figur, sodass es recht feinfühlig auf meine Anschlagsdynamik reagiert.

Die Verbindung aus Tremolo und Analog-Delay rundet den Sound außerdem wunderbar ab, ohne dem Gespielten dabei in die Quere zu kommen. Alles in allem liefert das Tonex Plug hier eine wirklich beeindruckende Performance für einen Headphone-Amp ab!

Alle Klangbeispiele wurden direkt mit dem IK Multimedia Tonex Plug als USB-Audiointerface aufgenommen.

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Klangbeispiele
Fazit

Mit dem Tonex Plug hat IK Multimedia die erfolgreiche Tonex Plattform in einen handlichen Headphone-Amp integriert, ohne dabei Abstriche in der Audioqualität und Bedienbarkeit zu machen. Im Test punktet der Kopfhörerverstärker mit einer sehr guten Verarbeitung und tollen Features wie Bedienung per App, Bluetooth-Audio, USB-Interface-Funktionalität und sogar der Möglichkeit, eigene Tone-Models von Amps und Plug-ins zu erstellen.

Alles in allem der beste Headphone-Amp auf dem Markt und damit eine absolute Kaufempfehlung für alle, die auch beim spontanen Üben oder unterwegs nicht auf hervorragenden Sound und erstklassige Bedienung verzichten wollen!

Plus

  • sehr gute Soundqualität
  • flexibles Routing
  • sehr intuitive Bedienung per App
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • Erstellen eigener Tone-Models mittels PC/Mac Software

Preis

  • 165,- Euro
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Über den Autor
Profilbild

Leon Buettner RED

Musik- und Gitarrenenthusiast und mit Hang zum Nerdtalk. Ausbildung klassische Gitarre sowie E-Gitarren Studium an der BfsM Dinkelsbühl und der Popakademie Baden Württemberg.

Aktuell u.a. unterwegs mit Heavysaurus, Fofana Jo, TONI, Leon Büttner Trio sowie LOI und KAMRAD.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Eibensang

    Klingt wirklich großartig. Wenn ich nicht schon – nach brauchbaren Erfahrungen mit Fender Mustang Micro Plus – mit dem noch recht frischen Blackstar Beam Solo sehr gut bedient wäre! Wobei der Tonex selbst diesen noch zu übertreffen scheint – womöglich sogar im Klang, sicher jedoch mit der praktischen Ausführung der Grafik, also der Bedienbarkeit der nochmal zahlreicheren Features.

    Das Tonex-Universum war mir bisher ganz fremd, ich modelte recht glücklich mit Helix (und habe auch echte Röhrenamps, kann also vergleichen und abschätzen).

    Vielleicht mal später, im Moment spiele ich mich noch auf den bereits herausragenden Blackstar Beam ein. Aber schönen Dank für den aufschlussreichen Artikel!

  2. Profilbild
    Numitron AHU

    kaufen die vielen Firmen eigentlich fremdes knowhow? weil, wenn sogar Firmen wie Fender plötzlich da mitspielen wollen. 🙂

    • Profilbild
      Eibensang

      @Numitron Ohne Deine Frage beantworten zu können:

      Fender zumindest spielt da schon länger mit. Bereits vor ein paar Jahren kam der Headphone Amp Fender Mustang Micro heraus, der noch komplett ohne App, aber mit brauchbaren Sounds ausgestattet war, die zumindest die damalige Konkurrenz übertrafen und sogar rudimentär editierbar waren, mit einem drolligen Drückschaltersystem, dessen Farbblinklichter wechselten (es wurde eine Plastikkarte mitgeliefert, auf der die Farben aufgedruckt waren und was sie für Effekte und Ampmodels darstellten).

      Dieses – nur mittelmäßig verarbeitete – Steckverstärkerchen (mir ging ein Modell direkt nach Ablauf der Garantie kaputt durch Ausleiern der Miniklinkenbuchse) wurde dann von der in meinem obigen Beitrag erwähnten „Plus“-Version abgelöst, die deutlich verbesserte Sounds sowie ein OLED-Display samt Tuner bietet – und über eine App steuerbar ist mit umfangreichem Soundfundus inklusive aller Editiermöglichkeiten.

      Was ich aber eigentlich nur sagen wollte: Ich hatte – auch aufgrund der Bezeichnung – den friedlichen Verdacht, dass Fender zumindest das erste Kleinteil mit Sounds aus seiner schon langjährigen Mustang-Serie bestückt hatte, dafür also nicht groß was neu entwickelt haben muss, sondern lediglich die Hardware miniaturisiert haben wird.

      • Profilbild
        Numitron AHU

        @Eibensang ah, danke!
        hab ich wohl verschlafen.
        hab erst jetzt das Fette riesentrumm von Fender gesehen.😁

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