Test: IK Multimedia UNO Drum, Hybrid Drum Machine

19. August 2019

Beats mit Analog + PCM-Sounds

IK Multimedia UNO Drum ist nach dem UNO Synth der nächste Schritt des Herstellers, um sich im Bereich der Hardware-Klangerzeuger zu etablieren. Die beiden UNOs wurden in Kooperation mit dem ebenfalls aus Italien stammenden Synth/Drum-Spezialisten Sound Machines entwickelt. Nachdem es inzwischen ein Firmware-Update gab, haben wir uns nun die kompakte Hybrid-Drum-Machine genauer angesehen.

UNO DRUM – das Konzept

IK Multimedia UNO Drum ist ein hybrider Drumcomputer. Er besitzt sechs analoge Sounds und 54 Samples im ROM. Alle Instrumente sind in bestimmten Parametern editierbar, jedoch eigene Samples können nicht importiert werden. Mit Kompressor und Overdrive kann die Summe bearbeitet werden und mit dem Stutter-Effekte lässt sich intuitiv jammen. Beats können im Sequencer über die 12 Pads der Instrumente live eingespielt oder über 16 Tasten schrittweise programmiert werden. Das handliche Gerät, das nur wenig größer als ein Korg Volca ist, ist für offenbar kleine Setups gedacht.

IK Multimedia Hardware-Drum-Machine

UNO Drum ist mit dem UNO Synth weitestgehend baugleich. Das l-förmige Plastikgehäuse steht leicht angeschrägt und ist ziemlich leicht. Alle Tasten für Drums, Sequencer und Funktionen sind als Folienschalter ausgeführt. Sie haben keinen Druckpunkt und geben keine physische Rückmeldung, sondern zeigen mit LEDs die Betätigung an. Immerhin können die in zwei Zonen unterteilten Sound-Pads mit zwei Velocity-Stufen gespielt werden. Aber Pads mit etwas Hub und echter Dynamik sind mir dennoch lieber. Und die Beschriftung in der unteren, dunkelgrauen Hälfte des Panels ist bei ungünstigen Lichtverhältnissen nur schwer zu erkennen.
Die Soundparameter und die Data-Eingabe haben Endlosregler, während Tempo und Volume normale Potis sind.
Die Audioausgang ist mono als 3,5 mm Miniklinke ausgeführt, ebenso der nicht regelbare Audioeingang. MIDI-I/O ist ein Sonderfall, denn hier wurden die unüblichen 2,5 mm Klinkenbuchsen verwendet. Zwar legt IKM zwei Adapter auf die üblichen 5-Pin-Buchsen bei, doch weiß man aus Erfahrung, dass solche Adapter auf Dauer die Buchsenkontakte ausleiern können. Offenbar sieht man das eher als Notlösung an und vermutlich werden viele Anwender UNO Drum eher über den USB-Port ansteuern.

UNO Drum mit MIDI-Adaptern

UNO Drum mit MIDI-Adaptern

Der USB-Port wird dann auch gleich für die Stromversorgung genutzt. Ein etwas zu kurzes Kabel liegt bei, ein USB-Netzteil hat man sich gespart. Es gibt auch keine Angabe bezüglich der Leistungsaufnahme. Denn nicht immer will man die Drummaschine an den Rechner hängen. Zwar gibt es auch ein Batteriefach, doch was spräche gegen den Betrieb mit einem USB-Netzteil oder eine Powerbank?

Eine analoge Sync-Option, wie sie verschiedene aktuelle Geräte dieser Art bieten, gibt es hier leider nicht.

UNO Drum Rückseite

UNO Drum Rückseite

Die Drumkits bestehen aus 12 Instrumenten nach festgelegten Kategorien: Kick 1, Kick 2, Snare, Closed HH, Open HH, Clap, Tom 1, Tom 2, Rim, Cowbell, Ride und Crash. Diese Zusammenstellung kann man durchaus konservativ nennen, zumal wenn man die Zielgruppe bedenkt und Percussion glänzen durch Abwesenheit. Für jedes Instrument gibt es fünf verschiedene Sounds zur Auswahl. Man kann diese nur in dem jeweiligen Slot aufrufen, aber nicht untereinander tauschen. Also beispielsweise eine zweite Snare anstelle eines Toms ist nicht möglich.

Bei den ersten sechs Instrumenten in der unteren Reihe der Tasten hat man die Wahl zwischen der analogen Klangerzeugung oder vier PCM-Samples. Bei den anderen sechs Sounds stehen jeweils fünf verschiedene Samples zur Auswahl. Insgesamt können 100 Drumkits abgespeichert werden. Die Plätze sind ab Werk mit Presets belegt, können aber nach eigenem Gusto umprogrammiert werden. Die Sounds und somit das gesamte Kit ist in Mono, eine Zuweisung im Stereopanorama ist nicht vorgesehen.

Analoge Drums des UNO Drum

Die analogen Drums lassen sich mit den Parametern wie Level, Tune, Snap (Attack), Decay editieren. Dabei steht jedoch Snap nicht bei allen Drums zur Verfügung und der Tune-Bereich ist bei den beiden Hi-Hats begrenzt.

Kick 1 ist der Sound mit den umfangreichsten Einstellmöglichkeiten. Dieser Sound ist für härte Bassdrums ausgelegt. Zusätzlich zu den vier oben erwähnten Parametern gibt es eine Pitch-Hüllkurve für typische Dance-Kicks mit abfallender Tonhöhe und eine Frequenzmodulation, mit der sich raue Kicks mit einem leicht metallischen Klang erzeugen lassen. Der Sound bietet sich eher für kurze Kicks an, auch wenn das Decay länger ausklingen kann. Die Auflösung des Decays im unteren Bereich würde ich mir etwas ausgewogener wünschen.

Kick 2 klingt weicher, ist aber von der berühmten 808-Bassdrum ein gutes Stück weit entfernt. Hier hätte das maximale Decay durchaus länger ausfallen dürfen.

Die Snare klingt recht knackig. Der Noise-Anteil ist sehr präsent und so kann der Sounds sich gut durchsetzen. Wem das zu offensiv klingt, kann das Noise mit einem Filter, das als zusätzlich Parameter eingestellt werden kann, dämpfen. Schraubt man das Filter weit runter, bekommt das Noise einen sehr krisseligen Klang, so dass man hier eine digitale Rauschquelle vermuten könnte.

Die Hi-Hats haben einen metallischen Grundsound, der durch interne Modulation etwas geräuschhaft gemacht wurde. Tune wurde hier auf nur vier Stufen begrenzt. Wenn man das Decay aufdreht und Tune verändert, hört man warum. Außer in der Grundeinstellung entsteht hier ein dünnes Flirren, das wenig mit bekannten analogen Hi-Hats zu tun hat. Es erinnert mich eher an die Hi-Hat-Varianten der Cyclone Analogic TT-606. Nicht die stärkste Seite der analogen Abteilung.

Clap ist wiederum ein schön voller Klang und liefert genau das, was man von einem analogen Klatscher erwartet. Doch leider kann hier Decay nur in sieben Stufen eingestellt werden und Snap sowie Tune sind deaktiviert. Dabei würde ein Stimmen des internen Filters hier mehr Abwechslung bringen.

UNO Drum Sound-Edit und FX-Sektion

UNO Drum Sound-Edit und FX-Sektion

IK Multimedia UNO – PCM-Drums

Die PCM-Samples sind alle im Stil der 80er Jahre gehalten: relativ kurz und teils mit ziemlichem Lo-Fi-Charme. Zum Sortiment gehören auch 909-Sounds, nicht nur Hi-Hats und Cymbals, auch Snare und Rim. Ebenso sind 808-Cowbell und -Rim vorhanden.
Eingestellt werden können Level, Tune und Decay. Es fällt jedoch auf, dass unter jedem Sound ein digitaler Klangartefakt von fester Länge zu hören ist. Das Decay hat darauf keinen Einfluss, so dass dieses Nebengeräusch bei kurzen Sounds stärker auffällt als bei längeren. Das Geräusch ist nicht sehr laut, aber wahrnehmbar. Wer auf Lo-Fi steht, wird sich daran nicht stören.

Master-FX des Drumcomputers UNO Drum

Die Summe kann mit einem Kompressor und einem Overdrive aufgepeppt werden. Der Kompressor arbeitet bei geringer Dosierung am besten und holt noch eine angenehme Portion Druck heraus. Bei hohem Wert zermatscht das Signal dann ziemlich, besonders wenn man die Kicks intensiv programmiert und basslastig eingestellt hat.

Der Overdrive kann die Lautstärke nochmals anheben. Wenn er dann in die Verzerrung geht, klingt es nicht übermäßig böse, bringt jedoch genügend Drive für einen aggressiven Klang.

UNO Drum Control-Sektion

UNO Drum Control-Sektion

Sequencer

Der Sequencer fasst 100 Patterns, die eine Länge von bis zu 64 Steps, also vier Takte, haben können. Im Song-Modus läßt sich eine Chain aus bis zu 64 Patterns erstellen. Wenn ein Pattern mehr als einen Takt hat, wird zwischen 16 Step-Tasten pro Takt umgeschaltet.
Neben den Noten können auch bis zu acht Parameter pro Step ausgezeichnet werden. Das kann sowohl in Echtzeit durch Aufzeichnen der Reglerbewegungen erfolgen, als auch pro Step bei laufendem Sequencer erfolgen.
Ein Swing-Faktor ist pro Pattern einstellbar und Copy/Paste-Funktionen helfen bei der Vervielfältigung von Spuren und Patterns, etwa um einfache Varianten davon zu erstellen.

Record kann während des laufenden Sequencers aktiviert werden, um in Echtzeit ein Instrument einzuspielen oder eine Reglerbewegung aufzuzeichnen. Step-Programming ist jederzeit möglich, dazu muss gar nicht erst zu Record gewechselt werden, die 16 Step-Tasten sind immer aktiv. Um Parameter-Locks auf einzelne Steps zu setzen, muss jedoch Record aktiviert sein und die betreffende Taste gedrückt gehalten werden.
Ist das Pattern fertig, ist ein Abspeichern notwendig, da die Änderungen sonst mit dem nächsten Pattern-Wechsel verloren gehen. Die Speicherung kann bei laufendem Sequencer durchgeführt werden, ohne dass der Beat unterbrochen wird.

UNO Drum

UNO Drum

Play-FX

Die Entwickler haben den Fokus bei UNO Drum auf Live-Bedienung gelegt. Nicht nur der flüssig zu bedienende Sequencer spricht für spontane Jam-Sessions, sondern auch die verschiedenen Live-Effekte zum intuitiven Manipulieren der Sequenz laden zum kreativen Spielen ein.

Stutter bewirkt globale Variationen von Rhythmus und Klang auf MIDI-Ebene. Es gibt zehn verschiedenen Algorithmen und eine einstellbaren Amount. Es werden unter anderem Loops über wenige Steps erzeugt, wobei Amount die Anzahl der Instrumente bestimmt, auf die der Loop angewendet wird. Ferner gibt es an- oder absteigende Tune-Veränderungen, automatische Fills und das totale Chaos mit Madness, das alle Parameter beeinflusst.

Roll erzeugt Multitrigger. Man kann 8tel Triolen, 8tel, 16tel oder 32tel wählen. Diese werden auf das aktuell gewählte Instrument angewendet. Im Gegensatz zu Stutter kann Roll auch in der Sequenz aufgezeichnet werden.

Mit Random kann eine Spur oder auch das gesamte Pattern auf Knopfdruck zufällig programmiert werden. Die Änderung lässt sich aber nicht rückgängig machen, es sei denn, man speichert nicht ab und schaltet das Pattern um. Danach hat man wieder den Urzustand.

Die Instrumente lassen sich mit Mute stummschalten. Das geschieht auf Audioebene, so dass man unter Umständen ein Klicken hört, wenn man das Instrumenten-Pad etwas zu spät drückt.

UNO Drum - Stutter & Roll

UNO Drum – Stutter & Roll

Konkurrenz zur UNO Drum-Machine

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Im unteren Preissegment gibt es derzeit verschiedene Optionen für kompakte Drum-Maschinen mit Live-Tauglichkeit. Korg hat gleich mehrere Volcas im Programm: Beats, Drum, Sample, Kick, die einzeln gesehen deutlich günstiger sind, doch im Funktionsumfang, vor allem bezüglich Speicherbarkeit weniger zu bieten haben. Noch minimalistischer sind ist die PO-Serie von Teenage Engineering, die ebenfalls verschiedene Drum- und Sample-Modelle bietet.
Arturia DrumBrute und DrumBrute Impact haben die bessere Hardware, ebenfalls viele live-orientierte Features, verzichten jedoch auf PCM-Sounds. Cyclone Analogic TT-606 und TT-78 setzen halbwegs auf die Emulation von Klassikern. Wie auch die Roland TR-08, diese jedoch mit ACB-Technologie und mit der Legitimation des Originals.
Wo findet dort die IK Multimedia UNO Drum ihren Platz? Tatsächlich ist sie mit der Mischung aus analogen Drums und PCM-Samples fast allein in diesem Preissektor. Auch die Anzahl von Speicherplätzen für Kits und Patterns ist deutlich höher als bei den Mitbewerbern, was sie besonders für (Live-) Setups interessant macht, in denen viele verschiedene Beats benötigt werden. Bei den Sequencer-Features steht sie sehr gut da, wenngleich andere Drumcomputer das genauso gut können.

UNO Drum

UNO Drum

Fazit

Die IK Multimedia UNO Drum ist ein gelungener Einstand der Italiener in diesem Sektor. Mir hat beim Test besonders das Beat-Programmieren und das spontane Jammen mit den Play-FX gefallen. Das geht flüssig von der Hand und man kommt schnell auf neue Ideen. Die Sounds würde ich eher unter „Geschmackssache“ einordnen. Die analogen Drums klingen gut, aber mir fehlt ein wenig der Eigencharakter. Man hört eben keinen „UNO-Faktor“ heraus. Eine TR dagegen erkennt man immer. Die PCM-Drums sind sehr auf die 80er ausgerichtet und daher etwas limitiert. Das erwähnte Nebengeräusch sollte man bei IKM vielleicht noch versuchen zu eliminieren.

Die Hardware von UNO Drum erfüllt ihren Zweck, hat aber Einschränkungen. Die Haptik der Tastenfelder und 2,5 mm MIDI-Buchsen sind nicht das Optimum, man muss sich damit arrangieren. Doch unter dem Strich überwiegt das Positive an der Maschine. Wenn man bereits mehrere Drumcomputer besitzt, bringt UNO Drum nicht viel Neues, doch als Einstiegsgerät ist sie definitiv eine Option.

Plus

  • flüssig zu bedienender Sequencer
  • Stutter und Roll live spielbar
  • analoge und PCM-Sounds
  • 100 Speicherplätze für Patterns und Kits

Minus

  • Nebengeräusche bei PCM-Sounds
  • MIDI als 2,5 mm Buchsen (Adapter inklusive)
  • Panel-Beschriftung teils schlecht lesbar

Preis

  • Ladenpreis: 289,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    SimonChiChi  AHU

    Toller Bericht. Danke auch für den Vergleich mit den Konkurrenten. Da scheint dann wohl der Uno Drum doch eine Ausnahmeerscheinung zu sein. Warum eigentlich nur 2 Sterne? Bei dem Preis und den Fetaures.

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    Marco Korda  

    Wenn man bedenkt, dass jetzt für 10 Euro mehr die Behringer-Klone in den Markt geschmissen werden, kann man mit dem Teil hier nur was anfangen, wenn man den Sound lieblich findet und den gewinnbringend bei sich einsetzen kann. Das ist sicherlich Geschmacksfrage und preislich womöglich nicht konkurrenzfähig. Eine Chance hat er sich verdient, der Kleine :-)

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    HoWi  

    Ich habe die Kiste zurückgeschickt. Die ganzen Nebengeräusche konnte ich auch unter Berücksichtigung von „Lo-Fi“ so nicht akzeptieren. Kostet zuviel Aufwand da ein sauberes Signal rauszubekommen und lohnt nicht, da die Sounds nicht so herausragend sind um sich damit rumzuärgern. Die USB Power Geschichte nervt auch massiv. Hier wäre in der Tat eine Angabe bzgl. Leistung hilfreich. Da pfeift und brummt es, dass es keine Freude macht. Mit „Groundloop“ Lösung und nach ausprobieren verschiedener Netzteile war es irgendwann besser, aber nie ganz weg. Ausser Spesen nichts gewesen.

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    Emmbot  AHU

    Die Folientasten sind nix für mich. Auch die Midi Buchsen sind naja, noch n Adapter mehr also weingstens 3,5 er Klinke hätte es doch sein können.

    Aber grooven kann er schon ganz gut. Habe ich auf der Superbooth getestet. Die Sound fand ich auch nicht verkehrt.

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      Ted Raven  AHU

      Emmbot: „Die Folientasten sind nix für mich.“
      Das sind keine Folientasten. Die Tasten sind berührungsempfindlich wie ein Touch-Display.

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        Emmbot  AHU

        Stimmt die haben keinen Hub wie die aus den 80ern, die dann so „schön“ wegbrechen am Rand. Ich würde Sie berührungsempfindliche Pads nennen.

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    lightman  AHU

    Netter Test, die Soundbeispiele hätten gerne noch etwas umfangreicher ausfallen dürfen. Ich finde die Kiste sehr interessant, die Sounds sind einfach gehalten, aber sinnvoll zusammengestellt und hörbar gut einsetzbar, also praxisgerecht. Auch die Echtzeiteingriffsmöglichkeiten (z. B. Speichern bei Sequenzerbetrieb, usw.) und das Parameter Locking sind toll, das findet man längst nicht bei allen Drummies, auch nicht bei teureren.

    Beim Vergleich mit anderen Geräten fällt immer wieder die große Zahl an Sounds der UNO Drum auf, da punktet sie auf ganzer Linie, und mit den Stutter-, Roll- und Random-Funktionen hat man drei gute Tools für Live am Start, zusammen mit dem Parameter Locking kann man da bestimmt richtig was losmachen. Hat nach meiner Sichtweise jedenfalls mächtig Potential.

    Abgesehen von Geschmacksfragen bezüglich des Klangs kriegt man für den Preis eine Menge Drums mit tollen Livefunktionen. Das Teil werde ich mir definitiv näher anschauen.

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      ISE500  

      Für wenig Geld mehr bekommt man auch schon einen Drumbrute Impact.
      Den Elektron Model:Samples finde ich für 400 auch gut.

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        lightman  AHU

        Die Drumbrute hat zwar eine tolle Oberfläche, aber weniger Sounds, der Sequenzer der UNO Drum kann auch ein bißchen mehr, so wie ich das sehe. Model:Samples ist eine coole Kiste, damit ist naturgemäß viel mehr als mit der UNO möglich, kostet aber auch mehr.

        Trotzdem, ich finde, die UNO Drum hat was, ich mag auch das Frontend und die kompakte Ausführung. Bin mal gespannt, wie ein Test vor Ort ausfällt.

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          ISE500  

          Die Behr. 808 kommt ja hoffentlich auch noch. Wenn die ein Brett ist, wäre sie sicher auch eine nice Option. Bei Synths in der Preisklasse würde ich den Korg Monologue nehmen, einfach funky :)

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    timbeaux  

    Naja, die Audiobeispiele haben mich jetzt nicht so überzeugt von dem Gerät. Eintig der Drive war ganz nett.

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    Marco Korda  

    Ich habe schreckliche Erinnerungen an Folientastaturen. Je nach Gebrauch waren die nicht mehr zu gebrauchen… :-). Natürlich kann man auch eine normale Tastatur verhunzen, aber diese Folien sind mir nicht geheuer.

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      Numitron  AHU

      Die modernen sind anders als bei dx7 und Alpha juno. Die sind viel zu sensibel und lösen gleich aus ohne druckpunkt.

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        Ted Raven  AHU

        Jap, das liegt daran, dass es – anders als im Test geschrieben – keine Folientasten sind. Sie sind kapazitiv und reagieren, im Gegensatz zu Folientastern, nicht auf Druck sondern auf Berührung.

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    Son of MooG  AHU

    Abgesehen von den PCM-Sounds bietet der Uno Drum nichts, was ich nicht bei meinen anderen Maschinen schon habe, und die Klang-Qualität ist auch nicht berauschend. Dazu noch diese Folien-Taster und Mini-Miniklinken MIDI-Buchsen, aber keine analogen Sync-Möglichkeiten und auch kein Netzteil – nein Danke. Sollte ich mal 80’s-Drum-Sounds brauchen, kann ich immer noch auf meine alte Yamaha RX-15 oder den Ensoniq Mirage (super Simmons-Drum-Samples) zurückgreifen. Für das gleiche Geld gibt es auch einen Alesis SR18, der wohl die in diesem Preis-Bereich besten Drum-Samples bietet…

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      Ted Raven  AHU

      Son of MooG: „Für das gleiche Geld gibt es auch einen Alesis SR18, der wohl die in diesem Preis-Bereich besten Drum-Samples bietet…“
      Weißt Du ob man beim SR18 die Sounds auch verändern kann, in Echtzeit? Diesbezügliche Bedienelemente scheint es ja nicht zu geben. Evtl. per MIDI?

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