Test: iKey-Audio M-606 V2 plus Sub

13. Dezember 2010

Die Roten kommen!

Unter den Herstellern von Studiomonitoren ist der Name iKey-Audio ein junger Vertreter, der sich seinen Bekanntheitsgrad erst noch erobern muss. Ob er dies durch Qualität oder lediglich die schicke Optik erreicht, wird dieser Test für Amazona.de in meinem Studio zeigen.

Ich seh ROT!

Da ich leider immer wieder bei in China gefertigter Ware einen üblen Geruch des Materials feststelle, war die erste Begegnung nach dem Auspacken der Monitore sehr positiv: Keine penetranten Ausdünstungen klebten in der Studioluft, und es ist schade, dass man so etwas mittlerweile extra erwähnen muss. Auf jeden Fall ist es bei diesen Monitoren diesbezüglich so, wie es sein soll. 

Verarbeitet sind sie insgesamt sauber und ohne Macken und sehen mit ihrer roten Membran richtig dufte aus. Die Potis für Lautstärkeregelung und Höhendämpfung/Anhebung sind von guter Qualität und schön schwergängig, die Schalter machen ebenso einen guten Eindruck. Bei Nacht leuchtet der Marken-Schriftzug dezent in das Studio, was zusätzlich ein schöner Hingucker ist.

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M-606 V2

Dieser 8 kg schwere Monitor ist mit einem 6,5″ Tief-Mitteltöner ausgestattet, die Hochtonarbeit übernimmt eine 1″-Membran. Als Anschlüsse stehen XLR, Klinke und Cinch zur Verfügung, der Eingangspegel kann über ein Poti geregelt und die hohen Frequenzen in 1 dB-Schritten abgesenkt bzw. erhöht werden. Die Leistung der eingebauten Verstärker beträgt 65 + 25 Watt.

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