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Test: Intellijel Jellymix, Stereo-Mixer

Performance-Mixer im Desktop-Format

30. März 2026
intellijel jellymix test

Intellijel Jellymix, Stereo-Mixer

Der Intellijel Jellymix ist ein kompakter Stereo-Mixer im Desktop-Format. Intellijel ist eher bekannt für Eurorack-Module und die bisherigen Desktop-Formate (Metropolix und Cascadia) waren daher auch ganz klar in diesem Bereich anzuordnen. Mit dem Intellijel Jellymix sollen nun auch Musiker außerhalb des Eurorack-Kosmos angesprochen werden. Für wen der Stereo-Mixer interessant sein könnte und sich lohnt, wollen wir in folgendem Test herausfinden.

Kurz & knapp

Was ist es? Intellijel Jellymix, kompakter Stereo-Mixer im Desktop-Format für Live-Performance

  • Konzept: Analoger 5-Kanal-Stereo-Mixer mit Fokus auf Live-Performance statt klassischem Studioeinsatz.
  • Ausstattung: Tilt-EQs, zwei Aux-Sends, Master-Filter und Soft Clipping für kreatives Sounddesign.
  • Klang: Warm, druckvoll und musikalisch, mit überzeugenden Filtern und sehr gut klingenden EQs.
  • Einschränkungen: Kein klassischer 3-Band-EQ, keine Panorama-Regler und begrenzte Kanalanzahl.
  • Preis/Leistung: Hochwertig verarbeitet und klangstark, aber vergleichsweise teuer.
Bewertung

Intellijel Jellymix

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Spezifikationen des Intellijel Jellymix

Der Intellijel Jellymix ist kompakt und übersichtlich. Wer sich CV-Ein- und -Ausgänge erhofft hat, wird zunächst etwas enttäuscht sein. Die fünf Kanäle des Mixers bieten zwar von Equalizer über Send-Effekte alles was ein kompakter Performance-Mixer benötigt, Patch-Buchsen sucht man jedoch vergeblich. Die Spezifikationen lesen sich wie folgt:

  • 5 Stereo-Kanäle (einer davon als Hi-Z-Eingang schaltbar)
  • 2 Aux-Wege pro Kanal (Pre-Fader, Post-Fader, Off)
  • Gain- (+26 dB) und Level-Regler pro Kanal
  • Hochpassfilter pro Kanal
  • Tilt-EQ pro Kanal
  • Mute-Funktion pro Kanal
  • Master-Sektion mit SVF-Filter (Hoch- und Tiefpass) und LED-Meter-Anzeige
  • Kopfhörerausgang mit wählbarer Quelle (Main oder Mute)
  • komplett analoger Signalweg

Lieferumfang

Im Paket des Jellymix befindet sich neben dem Stereo-Mixer selbst lediglich das dazugehörige Netzteil (12 V DC, 2,5 A).

Haptik & Verarbeitung

Der Intellijel Jellymix kommt in einem soliden Metallgehäuse, wiegt 1.400 g und hat Maße von 277 x 122 x 66 mm (B x T x H). Somit macht er einen sehr robusten Eindruck und die Verarbeitungsqualität entspricht den gewohnt hohen Ansprüchen von Intellijel.

Auch die Bedienelemente und Klinkenbuchsen fühlen sich allesamt hochwertig an. Haptisch ist der Widerstand für meinen Geschmack absolut perfekt und das Gerät macht auf mich einen sehr langlebigen Eindruck.

Anschlüsse des Intellijel Jellymix

Die 6,3-mm-Klinkenanschlüsse befinden sich alle auf der Rückseite. Die obere Reihe ist für jeweils die linken Ein- und Ausgänge gedacht, während sich unterhalb die rechten Ein- und Ausgänge befinden. Ausgänge sind hierbei mit einem schwarzen Quadrat hinterlegt. Einzig der Kopfhörerausgang ist ein einzelner Stereoausgang und ohne die genannte Hinterlegung. Ganz links befindet sich noch der 12-V-DC-Eingang mit einem Kippschalter zum An- und Ausschalten.

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Die fünf Eingangskanäle im Detail

Die fünf Stereokanäle sind, bis auf den erwähnten Hi-Z-Instrumenteneingang für Kanal 1, der über einen Kippschalter aktiviert werden kann, komplett identisch.

Beginnen wir ganz oben mit den Reglern Aux A und Aux B, über die Signale anteilig an die beiden Aux-Ausgänge geleitet werden, üblicherweise um Effekte einzubinden. Neben beiden Reglern befindet sich jeweils ein Kippschalter für die Optionen Pre (Signal wird vor Level und Mute abgegriffen), Off (Stummschaltung) und Post (Signal wird nach Level und Mute abgegriffen).

Über den Gain-Regler wird der Eingangspegel bestimmt und hier kann das Signal bereits ordentlich ‚heiß‘ gemacht werden. Eine Anhebung um bis zu 26 dB ist möglich.

Neben ihm sitzt ein weiterer Kippschalter, der ein Hochpassfilter aktiviert. Das Hochpassfilter bezieht sich dementsprechend auch nur auf das Eingangssignal und hat eine fixe Grenzfrequenz von 150 Hz bei einer Flankensteilheit von -6 dB pro Oktave.

Darauf folgt ein Equalizer, genauer gesagt ein Tilt-EQ. Dreht man den Regler nach links, werden die tieferen Frequenzen unterhalb von 810 Hz angehoben, während die Frequenzen oberhalb davon abgesenkt werden. Nach rechts gedreht passiert das dementsprechend umgekehrt. Der Regelbereich liegt bei +/-10 dB.

Links davon sitzt der nächste Kippschalter mit der Bezeichnung Main/Filter. Hier lässt sich bestimmen, ob das Signal durch das Master-Filter oder direkt zum Ausgang geleitet wird.

Als Letztes gibt es noch den Level-Regler und eine Mute-Taste. Über der Mute-Taste sind drei LEDs angebracht, die zur Überwachung des Eingangssignals dienen, noch vor dem Level-Regler und der Mute-Taste. Die beiden äußeren LEDs zeigen die Intensität des jeweils linken und rechten Kanals an. Sollte einer der beiden Kanäle übersteuern, leuchtet die mittige LED rot.

Soft-Clipping tritt übrigens an mehreren Punkten im Signalweg auf, nicht nur über den Gain-Regler. Über den Tilt-EQ, die Aux-Busse und die Summenausgänge kann man ebenso Sättigung hinzufügen.

Die Master- und Filter-Sektion im Detail

Den Platz ganz rechts auf der Bedienoberfläche teilen sich die Master- und Filter-Sektion. Die Master-Sektion hat zwei Drehregler, einen für den Kopfhörerausgang und einen weiteren für den Ausgangspegel. Über einen Kippschalter lässt sich bestimmen, ob am Kopfhörerausgang ebenfalls das Ausgangssignal anliegt oder nur die Signale der Kanäle, die auf stumm (Mute) geschaltet sind

Neben dem Main-Regler ist ein 2 x 6 LED-VU-Meter untergebracht, um den Ausgangspegel zu überwachen. Intellijel bezeichnet die Anzeige als VU-Meter, wobei es sich hier technisch eher um ein Peak-Meter handelt. Die obere, rote Leuchte zeigt den Pegel bei +19 dBu an, was zu einem Clipping führt. Die gelbe LED darunter zeigt +6 dBu an und die grünen LEDs abwärts immer weitere 6 dBu weniger (0 dBu, -6 dBu, -12 dBu, -18 dBu).

Das Master-Filter besteht aus einem seriell geschalteten Tief- und Hochpassfilter. Beide Filter teilen sich einen Q-Regler für die Resonanz, wobei sich über den Kippschalter daneben wählen lässt, ob man die Resonanz für beide (Mittelstellung) Filter gemeinsam oder separat einstellen möchte.

Das Tiefpassfilter arbeitet in einem Bereich von 5 Hz bis 22 kHz und das Hochpassfilter von 8 Hz bis 22 kHz. Beide Filter lassen sich per Kippschalter auch deaktivieren.

Der Intellijel Jellymix in der Praxis

Die Bedienung des Intellijel Jellymix ist selbsterklärend und dementsprechend einfach. Die Bedienelemente fühlen sich wirklich äußerst hochwertig an, allen voran die Mute-Tasten. Noch wichtiger ist es natürlich, dass beim Einsatz der Mute-Tasten kein Klickgeräusch entsteht, wofür gesorgt wurde. Ebenso konnte ich kaum Eigenrauschen feststellen.

Die Tilt-EQs lassen sich wunderbar live einsetzen und auch die Filter-Sektion ist durchaus nützlich. In der Praxis ergibt dann das kompakte Format plötzlich Sinn und warf meine anfängliche Skepsis über den Haufen. Der Jellymix ist weniger ein Studiowerkzeug als viel mehr ein Live-Performance-Tool.

Die fehlenden Balance-Regler sind vermutlich darauf zurückzuführen, dass der Intellijel Jellymix für Live-Performance ausgelegt ist. Das soll die Performance begünstigen und ohnehin werden in vielen Clubs die Signale ganz oder teilweise mono summiert. Wenn die Abhöre und die genutzten Geräte es möglich machen, muss man eben schon vorher seine Signale im Panorama verteilen.

Wie klingt der Intellijel Jellymix?

Klanglich kann der Jellymix schon sehr stark eingreifen und wird somit auch zu einem richtigen Mixing-Werkzeug. Durch das Soft-Clipping erhält man ein warmes, analoges Klangbild und man kann seinen Synthesizern und Drumcomputern hiermit auch nochmal eine ordentliche Portion Drive hinzufügen. Das spart eventuell einen in der DAW mühselig eingerichteten Mixbus, um seine Produktion auch live glänzen zu lassen. Dann muss der Jellymix aber auch zur Musik passen und umgekehrt.

Die Tilt-EQs klingen für meinen Geschmack wahnsinnig gut und lassen sich hervorragend nutzen, um einen Mix schnell anzupassen. Auch die Filter-Sektion klingt super, bei aufgedrehter Resonanz hört man einen schönen Sweep, der aber nie zu aggressiv klingt. Bei einem einzelnen Filtermodul wünschen sich das zwar viele, würde aber als Master-Filter eher störend wirken.

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Mehr Informationen

Allein auf weiter Flur – Alternativen zum Intellijel Jellymix

Sucht man nach einer Alternative oder einem Vergleich zum Intellijel Jellymix, so wird man nur im entfernteren Sinne etwas finden. Ein recht ähnliches Konzept verfolgt der Bastl Instruments Bestie. Er ist ebenfalls ein 5-Kanal-Stereo-Mixer und dabei noch kompakter und deutlich günstiger als der Jellymix. Dafür gibt es keine Aux-Sends und vor allem klanglich unterscheiden sich die beiden ebenfalls.

Am ehesten lassen sich noch Rotary-DJ-Mixer wie beispielsweise der Ecler WARM4 als konzeptionelle Referenz heranziehen, da auch hier Drehregler und ein musikalischer Mixing-Ansatz im Vordergrund stehen. Jedoch wird man im Bereich Rotary-Mixer entweder keine Aux-Sends bekommen oder befindet sich preislich nochmal direkt in einer anderen Liga – für weniger Kanäle.

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Fazit

Der Intellijel Jellymix ist tatsächlich ein sehr spezifischer Mixer. Ihm fehlt einiges, was andere Mixer haben, wie beispielsweise ein 3-Band-Equalizer, Balance- oder Panning-Regler und deutlich mehr Eingänge. Dafür hat man hier zwei echte Stereo-Sends, einen Cue-/Mute-Bus und eine gut überschaubare Bedienoberfläche in einem kompakten Format.

Dazu kommt noch der hervorragende Klang, der natürlich auch Geschmacksache ist, zumindest was das Soft-Clipping betrifft. Über die Tilt-EQs und die Filter-Sektion lässt sich vermutlich weniger streiten, denn die klingen meines Erachtens nach wirklich toll.

Trotz der hochwertigen Verarbeitung und des fantastischen Klangs empfinde ich den Preis doch als etwas hoch angesetzt, was dann aber auch das einzige große Manko ist.

Plus

  • hochwertige Verarbeitung
  • sehr guter Klang (starke Färbung durch Soft-Clipping möglich)
  • Stereo-Aux-Sends (mit Pre/Post-Schaltung)
  • ausgelegt für Live-Performance (Cue-/Mute-Bus, Master Filter, Tilt EQ)
  • Hi-Z-Eingang für Kanal 1

Minus

  • keine Balance-Optionen
  • Preis

Preis

  • 749,- Euro
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Über den Autor
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Jens Hecht RED

Irgendwo zwischen Electronica, Dub, Ambient und UK Bass. Freiberuflicher Produzent, Sound Designer und Dozent mit einer Vorliebe für Synthesizer und Eurorack.

Forum
  1. Profilbild
    Basicnoise AHU

    Danke, auf den Test habe ich gewartet.
    Das Konzept gefällt mir eigentlich gut. Aber den Preis dafür finde ich deutlich zu hoch. Da bleibe ich dann doch eher bei einem Mackie VLZ 1202 für 230 Euro. Ist zwar etwas größer, aber immernoch kompakt und man hat deutlich mehr Möglichkeiten. (4x Mono / 4xS tereo / 2x Stereo Return, EQ, Balance-Option, usw.)
    Der Master-Filter beim Jellymix ist natürlich super. Aber ganau da hakt für mich das Konzept schon wieder. Ein Live-Tool wie dieses müsste für mich (vor allem bei dem Preis) noch einen ordentlichen Limiter/Compressor im Ausgang haben.

    Und wie regle ich hier den Input der Aux-Wege? Gar nicht?

  2. Profilbild
    chardt AHU

    Die Idee eines kompakten Mixers finde ich grundsätzlich gut, und da darf er auch mal etwas einfacher sein – aber insgesamt ist dieser Mixer für mich zu unausgewogen:
    – Was kompakt betrifft, so würde ich mir durchaus einen Volca Mix 2.0 wünschen, der sich vom Jellymix „inspirieren“ lässt – 5x Stereo-Eingang mit ungefähr dieser Ausstattung wären schick, der Filter im Ausgang müsste dann nicht mal sein. Und zum Volca-Preis – von mir aus auch 250 Euro – sowie im Volca-Format wären die Einschränkungen für mich absolut in Ordnung.
    – Als „richtiger“ Mixer – was ich bei diesem Preis erwarte – fehlt es hinten und vorne, da wäre mir jeder Mackie lieber. „Die haben aber keine Stereo-Effektausgänge!“ Aber dafür Panorama-/Balance-Regler, Ratet mal, was ich häufiger brauche? (Zumal der Tester selbst darauf hinweist, dass hinter dem Mixer häufig in Mono gearbeitet wird.)

    Mein persönliches Fazit: Für einen kompakten Mixer zu viel, für einen teuren Mixer zu wenig. Setzen, fünf – und keine Eier vom Osterhasen!

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @chardt ich hatte Mal den volca Style Mixer von tangible Instruments!
      war fein und klein für den Preis.
      kennst du den?
      die verarbeitung halt nicht ganz auf volca Niveau.
      aber ist eine kleine Boutiquefirma.
      den volca Mix fand ich immer sinnlos.
      wer hat 3 volcas?
      ich hatte 4 und wahrscheinlich auch viele andere.
      😃

      • Profilbild
        chardt AHU

        @Numitron Ja, der Mini-Mixer von Tangible Waves geht schon eher in die richtige Richtung. Zwei Stereo-Kanäle mehr (und dafür zweimal Mono weniger), zumindest ein Tilt-EQ und ein eingebauter Effekt (Delay oder Hall), und das wäre ein Kandidat. Die Stromversorgung brauche ich nicht, da ich keine Volcas mehr benutze sondern die Minis von Roland und Behringer, die per USB gefüttert werden.

    • Profilbild
      oldwired

      @chardt Der Cre8audio Assembler geht schon eher in die Richtung.

      Wenn es digital sein darf, dann auch Proel Digipad 8 und Zoom LiveTrak L6max.

      Ich persönlich bleibe aber, solange mich kein Alternativangebot zu 100% überzeugt beim Mackie 1202 VLZ4. Die hands-On-Bedienung und as Routing sind einfach ungeschlagen.

      • Profilbild
        chardt AHU

        @oldwired Also der Assembler ist nicht so mein Ding, aber den LiveTrak sehe ich auch als (bessere) Alternative. Und natürlich die „herkömmlichen“ Mixer von Mackie & Co.

  3. Profilbild
    Numitron AHU

    verstehe diese neuen Mixer nicht.
    wenig Kanäle aber trotzdem sauteuer?
    dann lieber einen Uli oder mackie.

  4. Profilbild
    swellkoerper AHU

    Danke für den Test. Es freut mich sehr, dass der Mixer auch klanglich voll überzeugen kann. Vielleicht wäre noch erwähnenswert gewesen, dass die Ein- und Ausgänge sämtlich symmetrisch sind. Dass bei einem Nischengerät wie diesem von einer vergleichsweise kleinen Firma keine Discount-Preise erwartet werden können, dürfte jedem klar sein.

    • Profilbild
      justcloseyoureyes

      @swellkoerper “ Dass bei einem Nischengerät wie diesem von einer vergleichsweise kleinen Firma keine Discount-Preise erwartet werden können, dürfte jedem klar sein.“

      Danke.

      • Profilbild
        Numitron AHU

        @justcloseyoureyes OK, aber dann kaufe ich halt was anderes.
        hab leider nicht besonders viel Geld für mein Hobby. 😃

        • Profilbild
          Filterpad AHU

          @Numitron Vielleicht den in ebay erhältlichen Yamaha DX-1 für aktuell EUR 79.900€. Wenn schon, denn schon! ✊

          • Profilbild
            Viertelnote AHU

            @Filterpad okay so werfen wir alle gesamtvermögen zusammen
            und haben dx-1🙂 wir geben ihn rum jeder 14tage so mein
            vorschlag ist. communityeigentum😀

          • Profilbild
            MPC-User

            @Filterpad Wir nehmen den für 75 Mille auf Kleinanzeigen.
            Ein Schnäppchen.😎
            Ist wohl der gleiche.
            Wahhnisinn.
            Wie heißt es doch so schön:
            Irgendwo auf der Welt steht ein Dummer morgens auf und kauft den

  5. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    das overdrive am mixer klingt wie Grütze
    dafür wollen die einen haufen Asche 🤷🏻‍♂️

    Drehregler für Lautstärke sind auch eher unpraktisch,
    wer kann denn damit 3 spuren gleichzeitig ausblenden ?

    • Profilbild
      Jens Hecht RED

      @plumperquatsch Ist eben wie beschrieben Geschmackssache aber als Grütze würde ich das nicht bezeichnen. Ich hätte auch lieber Schieberegler aber auch das ist eben Geschmackssache, wobei ‚ausblenden‘ natürlich ein guter Punkt bezüglich der Performance ist!

  6. Profilbild
    Nicole

    🤣🤣🤣🤣

    der preis ist ein witz….

    fürs bischen mehr als das doppelte bekommt ich ein ssl big six.
    das kann aber 10x mehr… nicht rel ob euro mixer oder nicht… auch nicht ob von kleinerer bastelbude. der intelli mixer kann im grunde genau nix.

    • Profilbild
      TobyB RED

      @Nicole , ich habe 3 Roland MX-1 im Setup. Alle neugekauft. Plus zwei gebrauchte als Ersatz. Und habe auch ein SSL Big Six. Nur käme ich nicht auf die Idee, das SSL Big Six mit auf die Bühne zu nehmen. Die drei MX-1 schon. Ich könnte ja noch nachvollziehen, wenn man fehlendes MIDI, Automatisierung kritisiert. Aber Jellymix und BigSix in einen Kessel, dass ist schon harter Tobak. Nochmal zum nachlesen, der Jellymix ist ein Performance Mixer. Der SSL Big Six hingegen ist ein Studiotool, zum tracken, mixdown, summieren, mixen.

      • Profilbild
        Jens Hecht RED

        @TobyB Richtig! Zumal auch der Preis mit knapp 2k dann auch schon eher bei dem dreifachen liegt, ‚bisschen mehr als das doppelte‘ ist also auch etwas weit hergeholt.

        • Profilbild
          TobyB RED

          @Jens Hecht , meine 2 ct. ;-) ich hab noch mal nachgesehen, für den ersten MX-1 hab ich 599 € bezahlt. Aber bis auf einen arbeiten die seit mehr als 8 Jahren ohne Theater. Und dem Jellymix traue ich das auch zu. Auch in rauerer Club Umgebung. Insofern ist das gerechtfertigt.

  7. Profilbild
    Spectral Tune AHU

    Ich weiß nicht was ihr an dem Mixer auszusetzen habt ? Er ist für eine Life Performance ausgelegt und erfüllt hierfür beste Vorraussetzungen: alle Eingänge symmetrisch -> keine Einstreuungen , Aux Wege in Stereo !, diese sind über einen Kippschalter schnell pro Kanal aktivierbar, einen Tilt EQ pro Kanal !, dann noch globale HP/LP Filter. Der Kopfhörerausgang liefert auf Wunsch nur die gemuteten Einhänge zum perfekten Vorhören um diese dann lautlos zu aktivieren. Wow, alles bestens geeignet für eine lebendige Life Session !
    Ok, der Preis ist schon eine Ansage, aber sonst verdammt gut an Life Bedürfnisse angepasst.

    • Profilbild
      Basicnoise AHU

      @Spectral Tune Ich frage mich, warum bei all der Konsequenz – wenn schon kein Compressor/Limiter am Ausgang – nicht wenigstens ein Insert für die Summe geboten wird. Das hätte ich bei dem Preis erwartet und dann wäre das Paket für mich gelungen. Formfaktor und auch das Design machen mich an.

      Aber so bleib ich beim VLZ 1202, dessen Mute Funktion auch zum Vorhören genutzt werden kann. Die Eingänge sind auch symmetrisch. Das die Aux-Sends nur Mono sind hat mich nie gestört. Die Returns sind Stereo und regelbar. Ich vermisse hier eigentlich nur ebenfalls einen Master-Insert (den gibts erst beim 1642). Und der Mackie ist im Vergleich natürlich schon recht groß und schwer.

      • Profilbild
        swellkoerper AHU

        @Basicnoise Die Sache mit den Mono-Sends finde ich interessant. In der Hardware-Welt scheint es kaum jemand zu stören, dass auf diesem Weg ein wichtiger Teil der Raumsimulation eines Mixes verloren geht. Schicke ich ein statisch gepanntes Monosignal durch einen Mono-Send und von dort aus auf einen Stereo-Return, steht ja das Signal irgendwo im Panorama mit einem Effektsignal, dass links und rechts gleich laut ist, eventuell kaschiert mit etwas PingPong oder Reverb Modulation. Das gleiche mit Stereo-Stems, die bereits Stereo-Information beinhalten. Werden vor dem Send Mono-summiert. Da fehlt doch wesentliche Information.
        Umso erstaunlicher, als in der DAW-Welt längst alles Stereo ist, also Stereo-Informationen entsprechend verhallt und retourniert werden.

        • Profilbild
          Basicnoise AHU

          @swellkoerper Ja, das liegt einfach daran, dass ich meist Delay und Reverb im FX-Loop habe, die ich hauptsächlich für Monosynths nutze, eben um diesen Raum und Breite zu geben. Dabei kommt auf die Returns kein Dry-Signal. Die Stereokanäle nutze ich selten dafür. Hier liegen Dinge wie zB der Octatrack an, die mehr oder weniger fertig sind, wenn sie aus der Maschine kommen. Das ist natürlich recht individuell, aber dadurch stört es mich nicht weiter.

          • Profilbild
            swellkoerper AHU

            @Basicnoise Das könnte auch gut mit Konditionierung von Hörgewohnheiten und Produktionsmethoden zu tun haben. Ich meine, seit Jahrzehnten wird meist mit Mono-Signalen gearbeitet und richtig hartes, auffälliges Panning nur im Rahmen von vereinzelten Effekt-Sounds eingesprengselt. Würde jeder Stereo-Bus wild im Stereofeld umherschwirren, würde man das als nicht konsumierbar empfinden.

            • Profilbild
              Jens Hecht RED

              @swellkoerper ‚Hörgewohnheiten‘ ist aktuell mein Lieblingsthema :) Ich vermute du liegst da sehr richtig

        • Profilbild
          plumperquatsch AHU

          @swellkoerper mono ist geil und mono knallt …
          ich mach in der DAW aux returns mit delay gerne mono,
          und verteile die aux returns ein bissl rechts & links im panorama (für mittig gepannte mono signale) – dann ist das nicht so eine undefinierte matschepampe die aus den aux returns tönt, imho 🙂
          YMMV

        • Profilbild
          TobyB RED

          @swellkoerper , es ist doch so das viele Synths auch Vintage Mono waren oder sind. Und aus Mono erst im Mix Stereo oder Pseudo Stereo werden. Ausser wir reden von den Kisten die es per se erlauben Voice Panning erlauben oder gar einen LFO haben der automatisiert einen Ton LR/MS schickt. Aber da muss mann eh anders mixen. Bei mir entsteht der Raum erst am Ende, da hab ich dann aber schon festgelegt durch welche FX ich gehe und was von Mono zu Stereo inklusive Psychoakustischer Vorne,Hinten, Links Rechts Spiele wird, muss man eh entweder auf den Punkt bringen oder lassen. Sonst leidet der Mix drunter. Jonas vom Recording Blog hat dazu einige gute Beiträge gemacht, Tiefenstaffelung im Mix, Reverb usw. Alles wird aber nicht mit dem Jellymix gehen, einiges schon.

          • Profilbild
            plumperquatsch AHU

            @TobyB alles wird sofort besser wenn man einen highpassfilter bei 150 oder 200 hz vor die reverbs und delays legt
            und der ganze unnötige mumpf ist sofort weg …
            aber so kann man die kiste hier nicht routen ?

            • Profilbild
              swellkoerper AHU

              @plumperquatsch Selbstverständlich, verlierst halt einen vollwertigen Kanal. Mit dem Tilt-EQ kann man dann den Bassbereich aufräumen.

          • Profilbild
            plumperquatsch AHU

            @TobyB „Tiefenstaffelung im Mix, Reverb usw.“

            das ist oft viel Laber Rhabarber

            aux return 1 reverb
            aux return 2 delay

            jetzt Pannen wir den reverb return 20 nach links
            und den delay return 20 nach rechts

            und plötzlich tun sich da ganz neue Räume im mix auf ;)
            nix matchepampe 🙂

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