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Test: JBL EON 208P, Kompakt-PA Aktivboxen

Mögliche Erweiterungen

Über den symmetrischen Subwoofer-Out lässt sich ein zusätzlicher „Kellerarbeiter“ anschließen. Sehr schön, dass hier eine Frequenzweiche verbaut ist und die Lautsprecher somit weniger Bassanteil verarbeiten müssen. Somit vermeidet man erstens Bassüberhöhungen und kann die Lautsprecher dann als echte Mittel-/Hochtonsatelliten verwenden, die dann in diesen Bereichen logischerweise auch noch eine hörbare Ecke mehr Lautstärke liefern, da die eingebauten Endstufen keine Bassarbeit mehr leisten müssen. Eigenartig nur, dass diese Frequenzweiche in keinem Datenblatt erwähnt wird, auch auf der amerikanischen Website von JBL nicht. Aber ich schwöre bei all meinen weggelaufenen Freundinnen: Die Frequenzweiche ist da!

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Dann gibt es auch noch den Monitor Out mit eigener Lautstärkeregelung, über den man z.B. Bodenmonitore ansteuern kann, eine zweite PA in einem separaten Raum oder auch ein Aufnahmegerät. An diesem Ausgang liegt stets die Stereosumme an, ebenso an dem regelbaren Kopfhöreranschluss.

Seperat regelbarer Monitor-Ausgang

Monitor-Ausgang, Headphone- und Subwoofer Out

Was es zu meckern gibt

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Die Winkelklinken der Lautsprecherkabel sind sehr kurz ausgeführt und klemmen bei senkrechter Anbringung mit ihrem Knickschutz am Lautsprechergehäuse. Da hätte ich durchaus Sorge, ob sich da nicht mal aufgrund des Gegendrucks der Klinkenstecker lösen könnte. Also besser seitlich abwinkeln.

Knapper geht´s nimmer......

Knapper geht’s nimmer

Jetzt hat die JBL 208P nur EINEN Hall und dann auch noch den falschesten, den man sich vorstellen kann: Eeeeeewig Laaaang! Da hat die Marketing-Abteilung entschieden und nicht der praktizierende Musiker. Der Hall klingt superedel und superwichtig und superteuer, aber sag mir EIN Lied, bei dem ich diesen Hall-Orgasmus einsetzen kann? Selbst wenn ich diesen Ultrahall nur minimal zufahre, kleistert diese ewig lange Hallfahne jede freie Ecke im Arrangement zu und konterkariert mehr, als dass es nützt. Wenn es denn schon nur einen Hall gibt, dann sollte dieser kurz und unauffällig sein, damit er universell einsetzbar ist. Allerdings ist mir auch unverständlich, weshalb in dieser Preislage nicht wenigstens drei oder vier verschiedene Hallräume oder nicht gleich ein Multieffekt-Prozessor angeboten werden, Platz im und am Gerät wäre noch vorhanden gewesen. Das Sounddemo zeigt, was ich meine:

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Klangbeispiele
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