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Test: JBL PRX 7 Performance, Aktivboxen

Wir brauchen Bass, Bass!!!

JBL PRX 718XLF ohne Frontgrill

JBL PRX 718XLF ohne Frontgrill

Den Tieftonbereich beackern beim PXR 7 Performance System zwei PXR 718 XLF Subwoofer. Der Maximalpegel ist mit 134 dB angegeben, sodass sie mit den PXR 712 pegeltechnisch gut harmonieren sollten. Der Frequenzgang ist mit 35 Hz bis 87 Hz angegeben bei einer Frequenzgangabweichung von +/-3 dB. Legt man die -10 dB Punkte zugrunde, reicht die Bassbox sogar bis 30 Hz herunter. Die PXR 718 besitzt auch einen DSP, auf dem wie in der PRX 712 ein dbx-Limiter zum Schutz der Lautsprecher berechnet wird. Auch der 90 Hz Tiefpassfilter mit einer Flankensteilheit von 48 dB/Oktave wird auf dem DSP berechnet. Angetrieben wird der 18-Zoll Tieftöner mit einer 1500 Watt Class D Endstufe. Die Gehäuse-Materialien und das Boxen-Finish entsprechen den PXR 712. Für die Größe von circa 70 x 50 x 70 cm ist die Box mit 36,8 kg noch verhältnismäßig leicht. Man kann sie durchaus allein tragen, aber auf Grund der Größe ist das nicht auf Dauer zu empfehlen.

Aussparung für einfache Psitionierung

Aussparung für einfache Positionierung

Auf der Oberseite befindet sich eine großflächige Aussparung, die das passgenaue Stapeln von Bässen erleichtert und die Stabilität erhöht. Darüber hinaus lassen sich die Topteile bei einer Nutzung ohne Distanzstange genau daran ausrichten, mit dem Resultat, dass die Schwingspulen aller Treiber in einer Ebene liegen. Dadurch strahlen alle Treiber möglichst gleichphasig ab, was die Räumlichkeit und Transientenwiedergabe positiv beeinflusst.

Anschlüsse und Bedienung

PXR 712 Rückseite

PXR 712 Rückseite

Die PXR 712 besitzt zwei symmetrische XLR/Klinke-Kombobuchsen und zwei unsymmetrische Cinch-Anschlüsse als Eingang. Dazu gesellt sich ein XLR Thru-Ausgang, der wahlweise das Eingangssignal des linken oder des rechten Inputs sowie einen Mix aus beidem bereitstellt. So lassen sich bei großflächigen Beschallungen die Signale einfach an die nächste Box durchschleifen. Über einen weiteren Schalter lässt sich auswählen, ob das Signal von Kanal 1, Kanal 2 oder ein Mix aus beidem vom Lautsprecher wiedergegeben wird. Die PRX 712 besitzt einen schaltbaren Equalizer, der die Box entweder auf die Nutzung als Monitor-Box oder Main-Lautsprecher optimiert. Der klangliche Unterschied beider Einstellungen ist aber sehr gering. Kanal 1 lässt sich zwischen Mikrofon- und Line-Pegel umschalten, so dass sich ein Mikrofon auch einfach direkt an die Box anschließen lässt, ohne Pegel einzubüssen. Eingangssignale werden durch grün leuchtende LEDs gekennzeichnet, der Limiter-Einsatz wird wiederum von einer gelb leuchtenden LED begleitet. Ein Ground-Lift Schalter zur Unterbindung von Brummschleifen ist auch vorhanden.

PRX 718XLF Rückseite

PRX 718XLF Rückseite

Die Basslautsprecher PXR 718 XLF besitzen zwei symmetrische XLR/Klinke-Kombobuchsen als Eingang und zwei symmetrische XLR-Ausgänge zum Durchschleifen der Eingangssignale. So lassen sich auch problemlos zwei Topteile mit einem Subwoofer betreiben. Die Nutzung eines einzelnen Subwoofers hat zudem den Vorteil, dass es keine Interferenzen im Bassbereich gibt, wodurch die Basswiedergabe gleichmäßiger wird als bei einer Groß-AB Anordnung von zwei Subwoofern, natürlich bei reduziertem Basspegel. Wobei der Effekt erst bei einem gewissen Abstand der Subwoofer zueinander zum Tragen kommt. Das Signal der Thru-Buchsen kann wahlweise Hochpass-gefiltert oder ohne Frequenzbeschneidung ausgegeben werden. An der Rückseite des Subwoofers lässt sich die Phasenlage umkehren, der Pegel einstellen und die Front-LED an- und abschalten.

Forum
  1. Profilbild
    syntach  

    Sehr viele Infos in sehr angenehmen Sprachstil führt einem die Anlage quasi plastisch vor die Augen bzw Ohren. Danke, wirklich guter sinnvoller Testbericht finde ich.

    • Profilbild
      r.biernat  RED

      Danke für deinen Kommentar,

      es freut mich, dass ich etwas plastisch darstellen konnte, was sich normalerweise nicht so leicht in Worte fassen lässt.

  2. Profilbild
    LittleGizzmo  

    Stimme meinem Vorredner zu… 3 Sterne für den Testbericht als solchen. Beim „Live Test“ vermisse ich ein wenig Infos, wie denn die Band den Sound so fand, die werden sicherlich eine Meinung gehabt haben. Preislich ist das Set gar nicht mal soooooo „teuer“ für das gebotene und dürfte sich bereits öfter im Bestand/Besitz einer Band befinden, die ihre Gage nicht permanent mit Verleihern teilen wollen/müssen. Und JBL kann auch Feingeist, zeigt ja die 7er Serie hier eindrucksvoll, nicht nur JBL-like „Auf die Fresse“ wenns über 80% Output geht. Was mich wundert…am Rande bemerkt…es gibt/gab ja eigentlich auch einen PRX718 „ohne“ XLF,, der soll ja ein paar dB mehr rauskloppen, dafür aber nicht Cinemasubmässig in den „Deep House“ Keller runter können…das Modell ist irgendwie „verschwunden“ …

    • Profilbild
      r.biernat  RED

      Danke für die 3 Sterne,

      die Band fand den Sound ebenfalls spitze. Der Schlagzeuger macht auch regelmäßig Veranstaltungen und wollte die Anlage gleich mitnehmen;-)
      Über den Sub ohne XLF hab ich auf die Schnelle nix gefunden, da kann ich nichts zu sagen.

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