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Test: JoeMeek gbQ, Effektgerät


Von der Studiokonsole auf das Pedalboard

Geräte von JoeMeek sind in Studioumgebungen schon lange bewährt im Einsatz, nun versucht der ruhmreiche englische Hersteller also auch im Gitarrenbereich Fuß zu fassen. Das Sortiment besteht in diesem Bereich aus zwei Effektpedalen – dem schon seit längerem erhältlichen optischen Kompressor „FloorQ“ und dem noch recht jungen Overdrive/EQ Pedal mit dem Namen JoeMeek gbQ, das nun zum Test bei uns in der Redaktion eingetroffen ist.

— JoeMeek gbQ —

Facts & Features

Das JoeMeek gbQ versteht sich als Preamp/Overdrivepedal für Gitarre und Bass, in diesem Test werfen wir den Fokus auf die Benutzung des Gerätes als Vorverstärker für die sechs Saiten. Die Verarbeitung des gbQ kann überzeugen, so besteht das 220 x 65 x 154 mm große und 1,5 kg schwere Gehäuse aus dickem Stahlblech, dessen Unterseite komplett mit einer Gummimatte wirkungsvoll gegen Wegrutschen gesichert ist. Rechts und links außen sitzen die Audioein- und -ausgänge, die übrigen Anschlüsse haben an der Stirnseite ihren Platz gefunden. Dazu gehören ein Effektweg, ein Kopfhöreranschluss, der Anschluss für das mitgelieferte Netzteil sowie ein DI-Out samt Ground-Lift-Schalter und einem Minipoti für die Lautstärke des symmetrisch ausgegebenen Signals.

Zwei getrennt voneinander agierende Effektblöcke besitzt das Pedal, so gehört die linke Hälfte des Bedienpanels dem Overdrivemodul, dem gegenüber sitzt auf der rechten Seite ein Dreiband-EQ mit Schiebereglern, dessen Frequenzbereich von 40 Hz hinauf bis zu 7 kHz reicht. Jedes der drei Frequenzbänder besitzt einen Regelbereich von +/-15 dB und eine Mittenrasterung als Orientierung im Nullbereich des Reglers. Die Regler selbst sind nicht von allerbester Qualität und wackeln etwas in ihrem Sitz, man sollte also gut aufpassen, um sie nicht mit einem fehlgeleiteten Fußtritt ins Nirvana zu befördern. Dafür aber sind die Drehpotis von guter Qualität und laufen leicht gerastert auf ihren Achsen, was ein sehr genaues Einstellen des gewünschten Parameterwertes ermöglicht.

— Auf keinen Fall drauf treten – der MeeQualizer —

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    lerxt

    Interessantes gerät! DI-out ohne cabsim finde ich aber genau richtig. Damit kann man sich seine trockenspur zum reampen aufnehmen. Und ausserdem gibt es ja schon viele stand alone cabsims mit feinstem sound auf dem markt die ihren job ausgezeichnet machen. Ein eingebauter ‚billig‘ sim macht da meiner meinung nach wenig sinn.

    Übrigens an welcher stelle im signalweg hat man den effektweg verpasst?

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JoeMeek gbQ

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