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Test: Joyo Mjolnir, Röhrenverstärker für Gitarre


Thors Hammer

Mit dem Mjolnir erreicht unsere Redaktion der zweite Verstärker der noch jungen chinesischen Firma Joyo. Zur Erinnerung, im Test schnitt der erste von uns getestete Joyo-Amp, der Joyo Bantamp Bluejay mit einem „Best Buy“-Ergebnis ab, besser geht es also faktisch nicht. So wie der Bluejay die Freunde der gepflegten Clean- und Crunchsounds bedienen kann, wartet am anderen Ende der Skala der Joyo Mjolnir, dessen Äußeres bereits nach dem ersten Blickkontakt an wohlige Highgain-Schlachten erinnert. Kann das kleine Top, dessen Namen der germanischen Mythologie entspringt, die Ansprüche erneut befriedigen? Machen wir den Test!

Facts & Features

Ganz so winzig wie die Amps der Bantamp Baureihe ist der Joyo Mjolnir zwar nicht geraten, seine Ausstattung ist ja auch bedeutend umfangreicher. Unter dem schwarzen Metallkleid mit den Maßen von 334 x 160 x 160 mm und einem Gewicht von knapp 9 kg versteckt sich ein waschechter Vollröhrenamp, dessen zwei Kanäle vollkommen unabhängig voneinander arbeiten. Das gilt sowohl für den in zweifacher Ausführung vorhandenen Vierband-EQ mit den Reglern für Bass, Middle, Treble und Presence als auch für die Mastervolume-Regler, von denen ebenfalls einer pro Kanal zur Verfügung steht. Dazu gesellen sich am Frontpanel einige Metallschalter, teils große und teils kleine Typen. Die beiden Großen ganz rechts außen sind schnell abgehandelt, sie dienen für Power und Standby. Bedeutend mehr wirken sich hingegen die vier kleinen Schalter auf das Klanggeschehen aus:

  • CLEAN/DISTORTION wechselt zwischen den beiden Kanälen.
  • BOOST/NORMAL spendiert beiden Kanälen eine Zusatzportion Gain.
  • PUSH/NORMAL arbeitet ausschließlich im Cleanchannel für mögliche Crunchsounds.
  • MID CUT/NORMAL senkt die Frequenzen im Bereich zwischen 400-500 Hz ab – die Basis für moderne „Scoop“ Sounds.

— Bedienpanel des Joyo Mjolnir in Nahaufnahme —

Die Schalter und Regler bieten keinen Anlass zur Kritik und auch deren weiße Beschriftung auf dem mattschwarz lackierten Stahlblech ist selbst im Halbdunkel noch gut zu erkennen. Den Abschluss an der Front des Mjolnir bilden zwei LEDs: eine kleine rote für den Kanalwechsel und eine etwas größere blaue für die Betriebsbereitschaft.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    sletman

    Tut mir leid, aber das ist höchst unseriös, das Aufnahmeequipment aufzulisten, somit (scheinbar) Transparenz herzustellen, aber dann dem Amp eine ordentliche Hallfahne zu spendieren. Die Kiste hat doch gar keinen Hall, wo kommt der also her? Und mal ehrlich, ich will keine Soundbeispiele hören, die nachbearbeitet sind, sondern den trockenen Sound, so wie ihn der Amp auch bei mir zuhause abliefern würde. Somit zumindest für mich unglaubwürdige und damit unbrauchbare Soundbeispiele, die sich der Autor gerne hätte sparen können.

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Joyo Mjolnir

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