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Test: KAT KT2, E-Drumset

Viel Metall, viel Halt!

Viel Metall, viel Halt!

Das Bassdrumpad macht ebenfalls einen soliden Eindruck. Wie beschrieben hält die Querverbindung des Racks das Pad an Ort und Stelle, außerdem verhindert Masse ja das Verrutschen des Kickpads beim Spielen. Es steht auf vier runden Gummifüßen, diese übertragen nur wenig Trittschallgeräusche. Der mitgelieferte weiche Bassdrumbeater hat einen angenehmen Rebound (Rückprall) und ist zudem recht leise. Ein klares Plus fürs Bassdrumpad. Leider wurde kein Bassdrumpedal mit in die Kiste gepackt. Schade, ein einfaches Pedal kostet sicher nicht die Welt.

Großzügig dimensioniertes Kickpad

Großzügig dimensioniertes Kickpad

Das Modul

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Über 500 Drum- und Percussion-Sounds stecken im KT2 Modul. Ausreichend Auswahl für den Drummer. Organisiert ist das alles in 30 Sets und weiteren 15 frei belegbare Speicherplätzen. Hier ist zu bemerken, dass zwar quantitativ viel an Bord ist, die Klangqualität der Sounds aber leider nicht allzu erhellend ist. Rolls, Wirbel und dergleichen klingen maschinell und künstlich, auch die gesampelten akustischen Sets hören sich nicht wirklich echt an. Auf dem Set zu grooven, macht trotzdem Spaß. Dynamik wird recht gut umgesetzt, auch filigrane, leise gespielte Figuren setzt das Soundmodul gut um. Die leider altbacken klingenden Playalongs machen dem Neueinsteiger (der sie noch nicht 1.000 mal gehört hat) sicher Spaß. Ich frage mich, warum sämtliche Alesis, Pearl und KAT Module zu 90 Prozent und auch noch seit 10 Jahren die gleichen Playalongs verpasst bekommen. Ist es so schwierig, mal ein paar nette neue MIDI-Files zu erstellen und in die Module zu laden? Das wäre wirklich mal zeitgemäß. Für alle Erstkäufer eines elektrischen Drumsets, spielt das aber sicher keine Rolle.

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Übersichtlich gestaltet, vollgestopft mit Möglichkeiten

Übersichtlich gestaltet, vollgestopft mit Möglichkeiten

Die Verkabelung ist simpel durchzuführen. Am Modul wird nur der Multicore-Stecker eingesteckt und mit zwei Schrauben fixiert, die Enden für die Pads sind eindeutig beschriftet. Alle Klinkenstecker sind abgewinkelt und halten gut in der Buchse.

An alles gedacht

An alles gedacht

Auf der Oberfläche finden sich alle Instrumente des Sets einzeln als Taster. Dies ist praktisch beim Editieren der Sounds, da man nicht ständig mit einem Stick auf das einzustellenden Pad schlagen muss, um die Veränderung zu hören. So lassen sich schnell eigene Setups zusammenstellen. Außerdem ein großer, hell hervor gehobener Plus/Minus-Taster, um die Sounds oder Playalongs schnell zu wechseln. Weitere Funktionen sind der Aufnahmemodus, den ich absolut wichtig finde, um objektiv zu beurteilen, wie sich das eigene Spiel eigentlich so anhört. Ein Metronom (Click) ist selbstverständlich eingebaut. Die Schlagzeugspur lässt sich per „Drum off“ Taste beim Üben zu den Playalongs stummschalten.

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Klangbeispiele
Forum
    • Profilbild
      Oliver Schulte  RED

      Stimmt, allerdings freut sich doch der Teenie, der dieses Schlagzeug als sein erstes bekommt und er gleich loslegen kann und nicht extra ein Pedal kaufen muss. Es ist gar nicht schlecht mit einem einfachen Pedal zu beginnen Schlagzeug zu spielen, um dann auch den Unterschied zu besseren Produkten zu erkennen und schätzen zu können.
      Hat man schon seine Pedalerie, kommt es sicher nicht auf ein günstiges, beigepacktes Pedal an. Da gebe ich Dir Recht.

    • Profilbild
      Oliver Schulte  RED

      Im unteren Preissegment scheint es bisher nicht möglich, Soundmodule mit der entsprechenden Prozessor Leistung und Klangarchitektur zu konstruieren. Alle von mir getesteten, klingen leider statisch und wenig natürlich. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, ich werde weiter auch gerade diese Produkte testen. Es muss doch bald mal möglich sein…

  1. Profilbild
    vaikl  

    Nicht Alesis „winkt“, sondern – wie bei einer ganzen Reihe von eDrum-Verkäufern – der Hardware-„Chinamann“ aus Hongkong namens Medeli, der für Alesis in den letzten Jahren eine ganze Palette an Pads, Racks und Cymbals designed und geliefert hat.

    Die Standardsounds der Alesis- und Kat-Module sind nicht von ungefähr für einen sehr genügsamen asiatischen Consumer-Markt zusammengestrickt worden. Mit dem „Strike“-Kit von Alesis soll sich das ja nun angeblich ändern;-)

  2. Profilbild
    Sharkai (Kai)

    Ich bin etwas überrascht das hier ein Test von einem KT2 gestellt wird. Versteht mich nicht falsch, der Test ist absolut in Ordnung … nur etwas *ähm* veraltet. (Sorry, mir fällt gerade kein besserer Ausdruck ein)

    Das KT3 (der Nachfolger des KT2) ist doch schon seit fast 2 Jahren auf dem Markt und hat für nur 725,- Euro auch wesentlich mehr zu bieten. Die Pads sind zwar auch alle „nur“ Dual, aber dafür hat man Standardmäßig 4 Toms und 2 Crashbecken dabei.
    Das wären beim KT2 Zusatzkosten von min. 160,- Euro mehr, wenn man auch das vierte Tom und das zweite Crash haben will.

    Das Soundmodul vom KT3 ist auch wesentlich besser.
    nur Angedeutet wird auch die Möglichkeit über Midi einen Computer anzusteuern und so auf hochwertige Sounds zugreifen zu können.

    Aur Youtube gibt es übrigens einige echt gute Videos mit dem KAT KT3. Antoine Fadavi spielt da auf dem KT3 und gibt auch Konfiguration Tipps.
    https://www.youtube.com/user/AntoineFadavi

    Ansonsten bin ich endlich mal froh, das es überhaupt mal einen Testbericht von einem Produkt von KAT gibt. Dafür ein herzliches Danke von mir.

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