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Test: KAT KT2, E-Drumset

Angenehm und nicht zu laut, dank dem weichen Beater

Angenehm und nicht zu laut, dank weichem Beater

Über Page Select lassen sich Werte wie Lautstärke, Hallanteil und Equalizer (High, Mid, Low) auswählen und verändern. Ebenfalls dient diese Taste, um in den Übungsmodus zu gelangen. Hier werden sogenannte Patterns vorgespielt, gemessen wird hier die Präzision des Drummers. Eine recht nützliche und spaßige Funktion.

Haben ordentlich Masse- die Beckenpads

Haben ordentlich Masse- die Beckenpads

Zwei weitere freie Trigger- bzw. Padeingänge stehen zur Verfügung. Natürlich auch MIDI, AUX in, Stereo Out, Kopfhörerausgang (leider auf der Rückseite verbaut).

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Ein englisches Stromnetzteil ist zusätzlich zum in Deutschland üblichen Stecker dabei. Vielleicht fährt ja jemand mal nach England mit dem guten Stück? Sinnvoller wäre es gewesen, dem Kit eine einfache Fußmaschine beizupacken.

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Bespielbarkeit

Das KAT KT2 reiht sich bei den einfacheren E-Drumsets im unteren Preissegment ein, weiß aber in vielen Punkten zu überzeugen. Das Spielgefühl ist angenehm, die Pads sind nicht zu hart. Bei Gummipads kann das bei ganz leichten Pads zu Problemen mit den Handgelenken führen. Die KAT Pads sind aber weich genug, Probleme dieser Art sind hier nicht zu erwarten. Optisch finde ich das KT2 sehr gut gelungen, das alufarbene Rack zusammen mit den weißen Pads schmeichelt dem Trommlerauge. Für 599,- Euro ein gutes E-Drumset.

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Fazit

Das in China gefertigte KAT KT2 E-Drumset bietet viel für den kleinen Geldbeutel. Es ist stabil gebaut, auch Heavy Hitter dürften lange Freude an diesem Set haben. Es ist mit vielen Sounds ausgestattet, die allerdings nicht sehr natürlich klingen. Durch die eingespeicherten Playalongs und die Practice-Funktion bietet es dafür jedoch viele Übungsmöglichkeiten. Das Instrument sieht gut aus, die weißen Pads und das Aluminium-Rack machen was her. Gut durchdachte Kleinigkeiten, wie das durch eine Rack-Querstrebe am Verrutschen gehinderte und ausreichend dimensionierte Bassdrumpad bringen einen gewissen Komfort beim Spielen. Der überschaubare Preis stellt die künstlich klingenden Sounds auch wieder in ein kompromissfähiges Verhältnis.

Plus

  • gelungene Optik
  • viele Sounds
  • viele Funktionen
  • steile Konstruktion

Minus

  • Sounds klingen künstlich

Preis

  • Ladenpreis: 599,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
    • Profilbild
      Oliver Schulte  RED

      Stimmt, allerdings freut sich doch der Teenie, der dieses Schlagzeug als sein erstes bekommt und er gleich loslegen kann und nicht extra ein Pedal kaufen muss. Es ist gar nicht schlecht mit einem einfachen Pedal zu beginnen Schlagzeug zu spielen, um dann auch den Unterschied zu besseren Produkten zu erkennen und schätzen zu können.
      Hat man schon seine Pedalerie, kommt es sicher nicht auf ein günstiges, beigepacktes Pedal an. Da gebe ich Dir Recht.

    • Profilbild
      Oliver Schulte  RED

      Im unteren Preissegment scheint es bisher nicht möglich, Soundmodule mit der entsprechenden Prozessor Leistung und Klangarchitektur zu konstruieren. Alle von mir getesteten, klingen leider statisch und wenig natürlich. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, ich werde weiter auch gerade diese Produkte testen. Es muss doch bald mal möglich sein…

  1. Profilbild
    vaikl  

    Nicht Alesis „winkt“, sondern – wie bei einer ganzen Reihe von eDrum-Verkäufern – der Hardware-„Chinamann“ aus Hongkong namens Medeli, der für Alesis in den letzten Jahren eine ganze Palette an Pads, Racks und Cymbals designed und geliefert hat.

    Die Standardsounds der Alesis- und Kat-Module sind nicht von ungefähr für einen sehr genügsamen asiatischen Consumer-Markt zusammengestrickt worden. Mit dem „Strike“-Kit von Alesis soll sich das ja nun angeblich ändern;-)

  2. Profilbild
    Sharkai (Kai)

    Ich bin etwas überrascht das hier ein Test von einem KT2 gestellt wird. Versteht mich nicht falsch, der Test ist absolut in Ordnung … nur etwas *ähm* veraltet. (Sorry, mir fällt gerade kein besserer Ausdruck ein)

    Das KT3 (der Nachfolger des KT2) ist doch schon seit fast 2 Jahren auf dem Markt und hat für nur 725,- Euro auch wesentlich mehr zu bieten. Die Pads sind zwar auch alle „nur“ Dual, aber dafür hat man Standardmäßig 4 Toms und 2 Crashbecken dabei.
    Das wären beim KT2 Zusatzkosten von min. 160,- Euro mehr, wenn man auch das vierte Tom und das zweite Crash haben will.

    Das Soundmodul vom KT3 ist auch wesentlich besser.
    nur Angedeutet wird auch die Möglichkeit über Midi einen Computer anzusteuern und so auf hochwertige Sounds zugreifen zu können.

    Aur Youtube gibt es übrigens einige echt gute Videos mit dem KAT KT3. Antoine Fadavi spielt da auf dem KT3 und gibt auch Konfiguration Tipps.
    https://www.youtube.com/user/AntoineFadavi

    Ansonsten bin ich endlich mal froh, das es überhaupt mal einen Testbericht von einem Produkt von KAT gibt. Dafür ein herzliches Danke von mir.

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