Test: Kawai, CL-26, Digitalpiano

31. März 2013

Compact Line Digitalpianos für zu Hause

Kawai gehört mittlerweile zu den Top-Herstellern im Bereich der Digitalpianos. Mit ihren verschiedenen Produktreihen namens Concert Artist oder Classic bringen sie hochwertige Tastaturen und Sounds in die Wohnzimmer der Nation. Die Einstiegsserie des Herstellers hört auf den Namen Compact Line und mit diesen Modellen bietet Kawai auch Geräte für den schmaleren Geldbeutel und Wohnraum an. Wie sich das kleinste Modelle im Test geschlagen hat, soll der folgende Bericht zeigen.

Das Kawai CL-26

Das Kawai CL-26

Generelles

Im Rahmen der Compact Line bietet Kawai zwei unterschiedliche Modelle an. CL-26 und CL-36 unterschieden sich jedoch nur sehr wenig in ihrer Funktionalität. Das größere Modell CL-36 bietet entgegen dem kleineren Bruder eine etwas hochwertigere Tastatur und Klangerzeugung sowie ein paar mehr Extrafunktionen. Zum Test stand jedoch das kleinste Modell von Kawai, das CL-26, zur Verfügung.

Mit einem Gewicht von gerade einmal 28,5 kg ist das CL-26 für ein Digitalpiano sehr leicht, und wäre nicht der massive Unterbau aus Holz, könnte es glatt als portables Gerät durchgehen. Dazu fällt es mit den Maßen 127,8 x 26,7 x 77,0 cm sehr kompakt aus, so dass sich auch in Kinder- oder Arbeitszimmern ein Plätzchen für das gute Stück finden lassen sollte. Der bereits erwähnte Holzunterbau wurde entgegen vieler anderer Digitalpianos nicht als reiner rechteckiger Klotz konzipiert, sondern weist einige geschwungene Linien auf den Außenseiten auf. Dadurch hebt sich das Piano schon ein wenig vom Einheitsbrei ab. In Sachen Farbe darf man beim CL-26 allerdings nur zwischen den Klassikern Schwarz und Weiß wählen.

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Durch die kompaktere Bauweise verfügt das CL-26 nicht über das sonst bei Digitalpianos übliche Dreifach-Pedal, was zumeist fest am Unterbau montiert ist. Das Piano wird dagegen mit einem einfachen Haltepedal ausgeliefert. Diese haben jedoch meistens die Angewohnheit, nicht an ihrem vorgesehen Ort zu verbleiben, sondern aufgrund des ständigen „Tretens“ immer wieder zu verrutschen. Da hilft nur eine rutschfeste Unterlage oder das gute alte Klebeband.

Nur ein einfaches Haltepedal anstatt des sonst üblichen Dreifach-Pedals

Nur ein einfaches Haltepedal anstatt des sonst üblichen Dreifach-Pedals

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    vssmnn  AHU

    chor, strings und die statische orgel sind genauso oft gut zu gebrauchen, wie piccoloflöte, trompete oder kesselpauke auf einem homepiano ;-)
    die oblicgatorischen 0815 sounds als dreingabe, wann kann man sich denn endlich mal davon verabschieden, einem die gute laune zu versauen.

      • Profilbild
        Felix Thoma  RED

        Hallo Klagerfeld,
        wir hatten vor kurzem ein kleines Special zu Einsteiger Pianos. Dort findest Du ein paar Infos und Tipps.

        Ansonsten kommt es natürlich auf Deine Anforderungen (legst Du mehr Wert auf eine gute Tastatur, sollen es möglichst viele Sounds sein etc.) und das Budget an. Mögliche Einsteigergeräte wären das Yamaha YDP-142, Kawai CA15 & CN24, Roland F-120 oder auch die Eigenmarken vom Musikhaus Thomann.

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