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Test: Keeley Caverns Delay and Reverb, Effektgerät für Gitarre

Leider ist die Unterseite des Pedals nicht gummiert oder in irgendeiner anderen Form vor Beschädigung geschützt, obwohl das verwendete Gehäusematerial als sehr kratzeranfällig bezeichnet werden muss. Daher kann ein Kauf von Gummifüßen oder einem ähnlichen Schutz gegen Kratzer und Wegrutschen nur empfohlen werden!

 

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Boden

— Rutschfest ist anders, kratzfest auch —

 

Die Stromversorgung kann sowohl über eine gewöhnliche 9-Volt-Blockbatterie als auch ein 9-Volt-Netzteil erfolgen, wobei leider das eine, noch das andere in der Verpackung zu finden ist. Wie in der Preisklasse zu erwarten, wurde das Keeley Caverns Delay and Reverb auch mit einem True Bypass ausgestattet.

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Bereits durch das Zusammenfügen zweier verschiedener Effekte in eine einzige Box ganz handelsüblicher Ausmaße kann auf dem Pedalboard einiges an Platz gespart werden. Das Konzept setzt sich auch bei der Positionierung der In- und Outputbuchse fort, denn diese befinden sich neben dem Stromanschluss auf der Vorderseite und kommt somit den Nachbarpedalen links und rechts nicht in die Quere. Etwas enttäuschend ist dabei leider, dass dort nur eine Outputbuchse zu finden ist. Gerade bei Delay/Reverb Kombinationen sollte nicht auf eine Stereosignalverarbeitung verzichtet werden, um den Effekt durch die natürliche Räumlichkeit zusätzlich zu verbessern.

 

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    harrymudd AHU

    Und wieder ein völlig überteuertes nutzloses Boutiquepedal, was keiner braucht.
    Obendrein wirken sich hier offensichtliche Mängel nicht auf ein sehr gutes Ergebnis aus:
    Keine vernünftigen Potis sondern nur kleine Plasikachsenstümmelchen, Mono In/Out und dann noch dieser alles überragende Kippschalter, der beim ersten Drauftreten sein Leben verlieren wird.
    Die Hersteller werden immer einfallsloser und versuchen uns minderwertige Langeweile zu verkaufen:(
    Die Sounds bekommt man auch mit anderen Pedalen hin die deutlich weniger kosten.

    • Profilbild
      Stephan Güte RED

      Hallo Harrymudd,

      hast du den Artikel wirklich gelesen? Wenn ja, dann wäre dir folgender Absatz auf Seite 2 aufgefallen:

      „Relativ außergewöhnlich ist, dass im Lieferumfang auch noch ein Satz zusätzlicher, größerer Drehregler vorhanden ist, die man auf die kleineren Potis stecken kann. Mit diesen soll es durch das größere Drehmoment leichter sein, massivere Änderungen des Effekts in kürzerer Zeit durchzuführen, während die vergleichsweise winzigen Standardpotis zur Feinjustierung etwas präziser arbeiten“.

      Ich finde das eine sehr gte Idee. Über den Sound des Caverns muss man nicht viel reden, mich hat das Teil restlos überzeugt.

      Viele Grüße,

      Stephan

      • Profilbild
        harrymudd AHU

        die Potikappen ändern nichts an der Tatsache, dass die Minipotis direkt auf einer Platine sitzen und nirgends mit dem Gehäuse verbunden sind. Die mechanische Belastung (Grobmotoriker, Fußtritte usw.) muss das arme Poti wegstecken:)
        Früher ™ zeichneten sich Boutiquehersteller dadurch aus, das sie neben innovativen Ideen auch besonderes Augenmerk auf solide Verarbeitung legten. Und genau dass vermisse ich hier.

  2. Profilbild
    gutzufuss

    Vor gar nicht langer Zeit habe ich genau diese platzsparende Kombilösung aus Reverb und Delay für meine Synthesizer gesucht. Ich wurde nicht fündig, und habe mir ein 19″ Multieffekt gekauft, das ich an den Rackohren vor dem Synthi am Keyboardstativ aufhänge – funktioniert super. Nun ist der Wunschtreter da, und mit einer zusätzlichen Investition von einigen Cent im nächsten Baumarkt kann ich den auch materialschonend auf den Synthi stellen. Ich denke, ich werde das Teil einmal ausprobieren. Dann muss der Klang entscheiden. Nicht alles was mit Gitarre gut klingt, passt auch für analoge Synthesizer.

  3. Profilbild
    roseblood11

    Wenn Keeley von einem „selbst entwickelten Chip“ spricht, sollte man da nachhaken. Ehrlich gesagt ist das Ding klanglich doch von vielen Gurken mit dem ollen FV-1 nicht weit entfernt. Würde mich nicht wundern, wenn der drinsteckt.
    Ich hab es mit Line6 Echo Park und Verbzilla verglichen, die klingen absolut nicht schlechter, holen aber aus den wenigen Bedienelementen mehr klangliche Vielfalt raus, und das Tap Tempo ist zB unschlagbar. Und das ist Technik von 2004…

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