Der beste aller Software-Synths?
Kilohearts Phase Plant 2 ist ein semi-modularer Software-Synthesizer mit einem eigenen Ökosystem. Mit ihm lassen sich zahlreiche Syntheseformen nutzen und kombinieren. Phase Plant gibt es bereits seit 2019 und er ist vor allem bei Sounddesignern sowie für moderne elektronische Musik allgemein sehr beliebt.
Auf der Website schmückt sich Kilohearts mit Referenzen von Produzenten wie Noisia, Camo & Krooked, Netsky und weiteren. Auf YouTube trägt unter anderem der Künstler Virtual Riot mit tollen Tutorials zur Bekanntheit bei. Phase Plant ist aber nicht nur für Drum’n’Bass-, Dubstep- und EDM-Produzenten interessant. Das Plug-in ist nicht nur extrem flexibel, sondern wird auch stetig erweitert und lässt sich eigentlich keinem bestimmten Musikgenre fest zuordnen.
Was ist es? Kilohearts Phase Plant ist ein semi-modularer Software-Synthesizer mit umfangreichen Modulationsmöglichkeiten, zahlreichen Syntheseformen und eigenem Snapin-Ökosystem.
- Flexibilität: Bis zu 30 Klangerzeuger, 32 Modulatoren und frei verschaltbare Audio-Rate-Modulation ermöglichen komplexes Sounddesign.
- Ökosystem: Die Integration von Snap Heap, Multipass und zahlreichen Effekten erweitert den Synthesizer nahezu unbegrenzt.
- Klang: Von klassischen Synthesizer-Sounds bis zu modernen Bass-, Pluck- und Effektklängen überzeugt Phase Plant auf ganzer Linie.
- Praxis: Übersichtliche Bedienung, Wavetable-Editor, MPE-Unterstützung und polyphone Effekt-Lanes sorgen für hohen Nutzwert.
- Fazit: Einer der flexibelsten und besten Software-Synthesizer der letzten Jahre für Sounddesign, Musikproduktion sowie Film- und Game-Scoring.
Inhaltsverzeichnis
Kilohearts Phase Plant
Das Kilohearts-Ökosystem
Wie bereits erwähnt, bauen die großen Host-Plug-ins von Kilohearts (Phase Plant, Multipass, Snap Heap) auf ihrem eigenen Ökosystem auf. Genauer gesagt bezeichnet Kilohearts sie als Snapin-Hosts. Um das Prinzip besser zu verstehen, sollte man eventuell beim Kilohearts Essential Bundle anfangen. Dies ist ein Bundle aus aktuell 35 Effekt-Plug-ins. Diese lassen sich in allen Host-Anwendungen von Kilohearts oder auch als einzelne Plug-ins in der DAW verwenden. Gleiches gilt für die kostenpflichtigen Effekte von Kilohearts.
In Snap Heap und Multipass können die Effekte frei und beliebig angeordnet werden, ergänzt um einige nützliche Tools wie Mixer und Modulatoren. Im Multipass geht das sogar separat aufgeteilt auf bis zu fünf Frequenzbänder. Richtig komplex wird es aber, indem man sein Patch in Snap Heap oder Multipass als Snapin-Effekt speichert und in einem der drei Snapin-Hosts einfügt. Somit lässt sich beispielsweise eine komplexe Effektbox aus Snap Heap oder Multipass als kleines einzelnes Modul in Phase Plant laden oder sogar in sich selbst. Das macht die ganze Sache ziemlich aufregend und praktisch. Vor allem Phase Plant hat aber noch einiges mehr zu bieten.
Spezifikationen des Kilohearts Phase Plant
Kilohearts Phase Plant ist für Windows und macOS in den Formaten VST2, VST3, AU und AAX erhältlich. Zur Installation benötigt man den Kilohearts Installer. Der Prozess ist jedoch angenehm schnell und verlief in meinem Fall problemlos. Schauen wir uns zunächst alle Module des Kilohearts Phase Plant im Überblick an:
- 5 Generator-Module (Analog, Wavetable, Noise, Granular, Sample Player)
- Phasen-, Frequenz- und Amplitudenmodulation
- 2 Filtermodule (Multimode-Filter, Non-Linear-Filter)
- Distortion-Modul (Overdrive, Saturate, Foldback, Sine, Hard Clip, Quantize)
- Mix- und Aux-Module (für Gain und Routing)
- 20 Modulationsquellen (Hüllkurven, LFOs, Audio- und MIDI-Quellen, Utilities)
- frei verschaltbare Modulationsmatrix
- 3 Effekt-Lanes (beliebig viele Effekte pro Lane möglich, polyphone Verarbeitung pro Lane)
- 8 Makro-Regler
- „Generator Groups“ (beherbergen eigene Module mit internem Routing)
- MPE-Unterstützung
Kilohearts selbst beschreibt den Phase Plant als „semi-modular“. Das klingt allerdings beinahe etwas zu bescheiden. Denn auch wenn es Einschränkungen gibt, bietet Phase Plant Möglichkeiten, die in anderen modernen Synthesizern wie Serum, Massive X oder Vital so nicht vorhanden sind.
Bedienoberfläche von Kilohearts Phase Plant
Die Bedienoberfläche des Kilohearts Phase Plant erklärt sich in der Werkseinstellung wortwörtlich von selbst, denn die modularen Sektionen sind klar und deutlich beschriftet. Phase Plant lässt sich in sechs Bereiche unterteilen:
- Browser-Leiste: Preset-Browser, Random-, Undo- und Redo-Taste
- Makro-Leiste: 8 Makro-Regler
- Generator-Tab: für die Klangerzeuger mit Filter und VCA samt Hüllkurve
- Lane-Tab: 3 Effekt-Lanes
- Global-Leiste: Glide, Unisono, Polyphonie, Master Pitch, Bend Range, Mixer und Routing
- Modulator-Tab: für verschiedene Modulationsquellen
Ganz rechts gibt es noch ein Infofeld und ein Gamepad-Symbol. Dieses öffnet innerhalb von Phase Plant das Spiel „Space Invaders“.
Klangerzeuger
Alle Klangerzeuger, die von Kilohearts passenderweise als Generatoren bezeichnet werden, haben stets fünf Einstellungsparameter gemeinsam: Level, Pitch, Harmonic, Shift und Phase.
Die Tonhöhe lässt sich in Halbtönen, Cents und mit einem harmonischen Multiplikator definieren. Der harmonische Multiplikator funktioniert ähnlich wie ein Oktavschalter, wobei auch ein Multiplikator von 0 möglich ist. Dadurch wird das Keytracking komplett deaktiviert. Für den harmonischen Multiplikator gibt es außerdem noch eine Shift-Funktion.
Da sich im Kilohearts Phase Plant bis zu 30 Generatoren in eine Instanz laden lassen, können mehrere davon auch zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Jede Gruppe besitzt ein eigenes Routing und lässt sich kopieren, aber nicht speichern.
Analog Oscillator
Der Analog Oscillator des Kilohearts Phase Plant ist sehr klassisch und einfach gehalten. Es gibt vier Schwingungsformen zur Auswahl (Sägezahn, Rechteck, Dreieck und Sinus) sowie Regler für Sync und Pulsbreitenmodulation. Weiterhin verfügt der Analog Oscillator – zusätzlich zur globalen Funktion – über eine eigene Unison-Funktion.
Wavetable Oscillator
Der Wavetable Oscillator beherbergt eine große Auswahl an Wavetables, die sich in einem integrierten Wavetable-Editor bearbeiten lassen. Über den Editor kann zudem jedes Sample im WAV- oder FLAC-Format als Wavetable gespeichert werden. Ein Wavetable besteht aus 256 Frames und jedes Frame hat eine Länge von 2048 Samples. Mit dem Bandlimit-Regler lassen sich hochfrequente Obertöne reduzieren, wodurch Aliasing minimiert wird.
Noise Generator
Der Noise Generator ist eine erfrischende Abwechslung zu gewöhnlichen Noise-Generatoren. Zunächst gibt es die drei Typen „Colored Noise“, „Stepped Keytrack Noise“ und „Smooth Keytrack Noise“. Über den Slope-Regler bestimmt man die Eigenschaft des Colored Noise (White, Pink oder Brown). Der Stereo-Regler bestimmt die Verteilung im Panorama und „Seed“ das Verhalten des Rauschens pro Note. Im Stable-Modus bleibt das Rauschen stets gleich. Im Random-Modus wird das Spektrum für jede Note neu generiert.
Sample Player
Der Sample Player behandelt seine Samples wie eine Bandmaschine. Tonhöhe und Abspielgeschwindigkeit werden gemeinsam transponiert. Samples im WAV-, AIFF- oder FLAC-Format können über den Browser geladen oder per Drag & Drop importiert werden. Neben Grundeinstellungen wie Start- und Endpunkt, Grundnote und Crossfade lässt sich über den Offset-Parameter auch die Abspielposition verschieben. Es gibt vier Loop-Modi: Unendlich, Sustain, Ping Pong und Reverse.
Granular Generator
Der Aufbau des Granular Generators ist identisch mit dem des Sample Players, jedoch ergänzt um die granulartypischen Parameter für Position, Grain-Länge, Hüllkurve, Spawn-Rate und Density. Darüber hinaus gibt es einige weniger verbreitete Features, die ich mit Verweis auf das Online-Handbuch zumindest kurz als schmackhafte Schlagwörter nennen möchte: Align Phases, Warm Start und Randomizations.
Anstelle der Unison-Funktion besitzt der Granular Generator einen Chord-Modus. So werden verschiedenen Grains unterschiedliche Tonhöhen zugewiesen, wobei der Akkord über ein Dropdown-Menü eingestellt werden kann. Für Experimentierfreudige sind auch einige weniger musikalische Ergebnisse dabei. Der Notenbereich und ein Strumming-Pattern können ebenfalls eingestellt werden.
Die beiden Hüllkurven-Generatoren
Innerhalb der Generatoren gibt es auch bereits zwei Modulatoren. „Envelope Output“ ist eine AHDSR-Hüllkurve und zugleich ein VCA, über den bestimmt werden kann, in welche Effekt-Lane das Signal weitergeleitet werden soll.
Die zweite Hüllkurve nennt sich „Curve“ und ist im Kern identisch mit der anderen Hüllkurve. Auch der VCA ist hier integriert. Der Verlauf kann jedoch über einen Editor frei eingezeichnet werden. Weiterhin gibt es eine Loop-Funktion und frei wählbare Loop-Punkte.
Filtermodule
Das Multimode-Filter
Das Multimode-Filter beherbergt sieben Filtertypen: Low Pass, Band Pass, High Pass, Notch, Low Shelf, Peak und High Shelf. Neben Grenzfrequenz, Resonanz und Gain (je nach Filtertyp) lässt sich auch zwischen einem 2- oder 4-Pol-Filter wählen.
Das nichtlineare Filter
Das Non-Linear-Filter eignet sich hervorragend, um Signale zu färben und zu verzerren. Neben den fünf Filtertypen Low Pass, Band Pass, High Pass, Notch und All Pass gibt es noch neun verschiedene Algorithmen. Zusammen mit dem Drive-Regler hat man hier eine große Flexibilität und erzielt gänzlich andere Ergebnisse als mit dem Multimode-Filter.
Beide Filter können auch zur Audio-Rate-Modulation herangezogen werden, sowohl als Quelle als auch als Ziel.
Distortion-, Mix- und Aux-Modul
Das Distortion-Modul von Kilohearts Phase Plant liefert sechs verschiedene Modi: Overdrive, Saturate, Foldback, Sine, Hard Clip und Quantize. Neben den üblichen Reglern für Drive, Bias, Spread und Mix gibt es noch eine visuelle Anzeige für die verzerrte Schwingungsform. Minimalistisches Konzept, aber klanglich flexibel und vor allem überzeugend.
Die beiden Mix- und Aux-Module sind optisch komplett identisch, unterscheiden sich jedoch in ihrer Funktion. Das Mix-Modul fügt mehrere Eingangssignale zusammen und kann lediglich den summierten Ausgang im Pegel ändern und invertieren. In der Praxis bietet sich das vor allem für Amplituden- oder Ringmodulation an.
Mit dem Aux-Modul lässt sich ein Audiosignal Generatoren und Gruppen zuweisen.
Modulatoren
Die Modulatoren von Kilohearts Phase Plant sind in vier Kategorien gegliedert: Shapes, Audio, MIDI und Utilities. „Shapes“ umfasst Hüllkurven, klassische und Wavetable-LFOs, MSEG sowie Zufallsgeneratoren. Im Audiobereich stehen Envelope Follower und Pitch Tracker bereit, während unter MIDI u. a. Velocity, Pressure, Pitch Wheel, MIDI CC und MPE Timbre verfügbar sind.
Die Utility-Modulatoren dienen der Signalbearbeitung: Remap fungiert als Waveshaper für Modulationsquellen, Lower/Upper Limit begrenzen Wertebereiche, Scale skaliert die Intensität und Sample & Hold arbeitet als klassische Abtastfunktion. Modulatoren lassen sich gruppieren und teilweise über Trigger-Modi wie Auto, Never, Always oder Legato steuern.
Sämtliche Parameter können als Modulationsziel definiert werden. Über das orangefarbene Plus-Symbol wird der Mapping-Modus aktiviert. Anschließend lässt sich ein Zielparameter auswählen und die Modulationstiefe per Mausbewegung festlegen. In der Summe sind bis zu 32 Modulatoren möglich.
Effekt-Lanes
Die Generatoren können zu einer von drei Effekt-Lanes geschickt werden, von denen jede eine ganze Reihe an Effekten laden kann. Dort wartet dann die geballte Kraft des Kilohearts-Ökosystems auf uns. An Bord befindet sich das gesamte Kilohearts Essential-Bundle, bestehend aus aktuell 35 Effekt-Plug-ins. Zusätzlich lassen sich noch sieben kostenpflichtige Effekte erwerben, die sich natürlich auch außerhalb von Phase Plant verwenden lassen. Auch die beiden Multi-Effekt-Plug-ins Snap Heap und Multipass lassen sich integrieren, womit sich herrlich verschachtelte Effektketten bilden lassen. Ein Limit für die Anzahl der Effekte gibt es aber ohnehin nicht.
Ein herausstechendes Merkmal der Effekt-Lanes ist die Möglichkeit zur Polyphonie. Das bedeutet, dass die Effektbearbeitung auf allen Noten separat erfolgt, statt auf allen gemeinsam. Der Effekt wird nur deutlich, wenn man verschiedene Stimmen unterschiedlich moduliert und Akkorde spielt.
Kilohearts Phase Plant in der Praxis
Der Kilohearts Phase Plant kann beeindruckend klar und sauber, zugleich aber auch wahnsinnig schmutzig, aggressiv und böse klingen. Allein die Kombination aus zahlreichen Klangquellen und umfangreichen Modulationsoptionen kann zu so vielen unterschiedlichen und komplexen Klangfarben führen, dass es einem nur schwer langweilig wird.
Die Effekte, gepaart mit dem Routing und den Modulatoren, tragen ebenfalls dazu bei, Klänge auf eine Art zu generieren, wie man es vorher vermutlich noch nicht gemacht hat.
Eine der größten Stärken des Kilohearts Phase Plant ist die umfangreiche Audio-Rate-Modulation. Praktisch jede Klangquelle kann als Modulationsquelle oder Ziel dienen, wodurch sich komplexe FM-, PM- oder AM-Strukturen erstellen lassen. Besonders in Kombination mit mehreren Generatoren, Filtern und Distortion-Modulen entstehen dadurch extrem lebendige, aggressive oder metallische Klangfarben. Gerade für modernes Sounddesign gehört Phase Plant damit definitiv zu den flexibelsten Software-Synthesizern auf dem Markt.
Selten stöbere ich lange durch Preset-Browser, doch beim Phase Plant machte mir das richtig Spaß. Vor allem findet man viel Inspirierendes. Die Presets haben eine einheitliche und ausgewogene Lautstärke, was auch nicht unbedingt selbstverständlich ist. Einige der Presets benötigen allerdings die kostenpflichtigen Effekte, die zwar aktiv sind, aber nicht editiert werden können.
Trotz der enormen Vielfalt bleibt Phase Plant im Alltag verhältnismäßig CPU-freundlich. Komplexe Patches mit vielen Generatoren, Granular-Synthese oder polyphonen Effekten können die CPU-Last allerdings deutlich erhöhen.
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„Einige der Presets benötigen allerdings die kostenpflichtigen Effekte, die ansonsten einfach stummgeschaltet werden“
Die Effekte werden nicht stummgeschaltet sondern sind mit den Einstellungen aktiv, wie sie im Preset geladen werden, lassen sich aber nicht editieren. Das Preset klingt also so, wie es klingen soll, auch wenn man die Effekte nicht hat.
@ollo Das empfinde ich aber als sehr fragwürdig. Klingt ja wie eine versteckte Up-Selling-Falle. 🤑
Ich finde, das gehört im Test explizit aufgelistet & erklärt.
Wenn man noch mal 200 EUR on top zahlen sollte…?!
Wenn es nur für eine Hand voll Sounds sein soll, kann man es u.U. vernachlässigen.
Für mich aber ein absolutes No-Go.
@lookandlisten Früher hat sich das auch so angefühlt aber mittlerweile sind alle Brot und Butter Effekte dabei und es betrifft nur noch ein paar wenige Spezialeffekte. Und die sind wirklich so gut, dass man sie auch außerhalb von Phase Plant nutzen möchte, vorallem Shaper Table und Filter Table sind für mich must-haves im Plugin Ordner, ganz unabhängig von Phase Plant.
Und wie gesagt, die Presets betrifft das ehh nicht, weil die FX ja trotzdem geladen werden, man kann halt nur nicht an diesen Effekten rumschrauben, an allem anderen ja schon.
@ollo Du hast natürlich vollkommen recht! Frage mich gerade wie sich der Satz dort einschleichen konnte :/
@ollo Ist korrigiert. Danke für den Hinweis.
Innerhalb von Phase Plant lässt sich das Spiel „Space Invaders“ öffnen….
Wie geil ist das denn! Bei einem Softwaresynthesizer, der eh schon verspielt wirkt, würde ich so etwas als falschen Ansatz betrachten. Bei solch einem hochwertigen Synthesizer geht das in Ordnung, sollte aber nicht die Regel werden, denn das Thema Musik sollte immer im Vordergrund stehen. Aber selbst bei Hardwaresynthesizern von Korg gibt es Minigames – kein Scherz (siehe Minilogue)! Neue Zielgruppe eben. Ich bin überrascht von dem Sound, dieser klingt richtig vielseitig und druckvoll. 199$ sind kein Schnäppchen, aber wenn man bedenkt was so mancher (Software-) Quatsch kostet, scheint der Preis angemessen. Gefällt mir!
@Filterpad Phase Plant gibt es oft im Sale für 99$.
@ollo ok fett!
Im K2000 vor 35 Jahren gab es schon Pong.
ich fände ja mal den vergleich mit uvi falcon spannend. auf dem papier ja ähnliche möglichkeiten, aber auch in der praxis? außerdem brauche ich natürlich eine rechtfertigung mir phase plant nicht zu kaufen 😁
@dflt Der Workflow unterscheidet sich komplett. Bei Phase Plant kann man die Modulationen viel besser zuweisen (für mein Empfinden). Mit Falcon bin ich noch nicht richtig warm geworden.
Phase Plant ist eher ein reiner Synthesizer, so wie Serum 2 oder Vital und Falcon hat dazu noch mehr Workstation-Fähigkeiten, so würde ich das mal nennen. Falcon kann viel mehr mit Samples machen.
Für mich sind das zwei verschiedene Kategorien.
@ollo danke dir! für mich ist falcon ein bisschen die mischung aus kontakt und serum 2 und ich dachte, das geht hier in eine ähnliche richtung. aber ich denke, dann kann ich mir sparen (erstmal). mit reinen synths bin ich versorgt. naja, und eigentlich mit allem anderen :D
Ich verstehe den Hype um Phase Plant nicht. Die Modulationsmöglichkeiten sind sicher gigantisch, aber am Ende geht es wohl doch eher um den Sound.
Ich habe Stunden zugebracht, um durch die Presets zu klicken. So richtig beeindruckende Sounds oder irgendwas wirklich inspirierendes hab ich nicht gefunden. Außerdem klingen die Sounds alle ziemlich kalt.
@Jens Barth Mir gehts mit allen All-in-One-Synths so. Die sollen und wollen irgendwie alles können. So richtig überzeugt mich dabei aber kaum etwas davon.
@Jens Barth Empfinde ich gar nicht so, vor allem beim erstellen eigener Patches. Muss aber auch sagen dass die Presets einfach wahnsinnig überfüllt sind und vermutlich einfach nur zeigen sollen was so möglich ist. Wie so oft ist auch hier meistens weniger mehr ;)