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Test: Kiwi Technics Patch Editor


Kiwi Technics

3_rear.jpgPraxis

Am besten eignet sich ein Universal-Schaltnetzteil mit mindestens 500 mA und 9 Volt Gleichspannung. Meist liegen diesen Netzteilen Hohlsteckeradapter bei, die man dann richtig polen muss, damit der Patch Editor ein Lebenszeichen von sich gibt. Aber keine Angst, er ist elektrisch gegen Verpolung geschützt.
Ich hatte die Möglichkeit, den Patch Editor mit meinem JX-3P und JX-8P zu testen. Für den JX-3P habe ich ein Kabel gelötet, um ihn an die Remote-Buchse des 3P anschließen zu können. Leider hat der JX-3P vom Roland-Werk aus eine schmerzliche Einschränkung: Ist der PG-200 angeschlossen, funktioniert MIDI nicht mehr. Zudem kann er nicht über MIDI programmiert werden. Dies hat Kiwi Technics erkannt, und da der Patch Editor diese JX-3P Einschränkungen nicht überwinden konnte, arbeitet man derzeit ein einer echten neuen Firmware für den JX-3P, die den Synthesizer von den Features her wirklich enorm aufwertet. Ein Test wird folgen.
Zurück zum Patch Editor. Der JX-3P lässt sich sehr gut steuern, und da ich einen PG-200 zum Vergleich habe, kann ich sagen, dass (zumindest gefühlt) die Steuerung über den Patch Editor etwas flüssiger verläuft.
Den JX-8P habe ich über MIDI angesteuert. Dabei kann man den MIDI-Kanal festlegen, auf dem der JX-8P die MIDI-Noten über den Patch Editor vom Sequenzer empfängt. So ist es auch möglich, über MIDI-Thru mehrere Synthesizer mit dem Patch Editor zu steuern, auf jedem MIDI-Kanal einen. Die Umschaltung zwischen den Synthesizern erfolgt dabei über das Display.

Vertrieb

Der Kiwi Technics Patch Editor wird in Neuseeland von Murray Hodge hergestellt und ist auch direkt bei ihm zu erwerben. Es kann per PayPal bezahlt werden. Zuzüglich des Preises sind Netzteil (ca. 10 Euro), Transportkosten (ca. 45 Euro), Zoll (ca. 4%) und ggfls. Mehrwertsteuer zu zählen. Da ich den PE privat gekauft habe, bin ich bei rund 360 Euro gelandet, und das ist für die gebotene Flexibilität des PE wirklich preiswert.

Fazit

Der Kiwi Technics Patch Editor ist ein Gerät von Liebhabern für Liebhaber! Wer ein oder mehrere der oben genannten Synthesizer besitzt und kein stolzer Besitzer der jeweiligen Hardware-Editoren ist, wird durch den Patch Editor ein völlig neues Gefühl für den Synthesizer bekommen, den er damit steuert. Das Spielgefühl ist einfach direkter und intuitiver als mit den Onboard-Mitteln oder einem Software-Editor.

Plus

  • viele Synthesizer steuerbar
  • beleuchtete Bedienelemente
  • verschraubte Potis
  • Features werden noch erweitert
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Minus

  • keine extra Displayabdeckung

Preis

  • Verfügbar auf der Kiwitechnics Homepage (295,- Euro), variiert durch Versandkosten.
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  1. Profilbild
    Max Vio

    Schließt der MKS-50 hier die komplette Alpha-Juno-Reihe mit ein?
    Dann würde ich mir das Ding sofort kaufen, das Alpha-Dial ist echt beschissen, um intuitiv Sounds zu schrauben^^

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      YC45D

      Teure Angelegenheit für so ein paar Parameter.Probiere es doch erst mal mit einem Freeware
      Editor wie z.Bsp. PG300 Emulator.Das hast Du den orignalen Programmer virtuell vor Dir.
      Mit den Juno alpha Keyboards geht es noch bequemer,denn da sind ja die meist gebrauchten Parameter in „Tone Modify“ zusammengefasst.Eigentlich wunderbar gemacht!

  2. Profilbild
    polyaural ••••

    Hallo. Das Teil scheint wirklich fähig zu sein. Und mein JX8P ist mit der Folientastatur nur sehr schlecht zu programmieren. Aus diesem Grunde habe ich mal ein Döpfer Pocket Control gekauft, aber ich finde keine Infos dazu, welchen Befehl ich senden muss um ein Parameter zu verändern. Hat jemand der Anwesenden eine Idee, wo ich die Info her bekommen könnte? Wäre wirklich toll, danke.

    • Profilbild
      t.walter AHU

      Der 8P kann nur über Sysex programmiert werden. Wie die Strings genau lauten kann man herausfinden, indem man einen Freeware JX-8P Editor zum Beispiel per MIDI-OX „abhört“.

  3. Profilbild
    DietmarB ••

    Schöner Bericht! genau so ein Dings hat lange gefehlt.
    Die Programmer-Buchse der Roland-Geräte hat den Vorteil, eine Stromversorgung zu bieten, daher spart man sich bei entsprechedem Löten auch das Netzteil.

    Besagte Firmware für den JX-3P ist bereits zu haben, allerdings geht dann nur noch der Patch Editor und kein Original-PG200 mehr, ist also nur für Besitzer des Patch Editor interessant.

  4. Profilbild
    actionjaxon

    Sowas brauche ich. Allerdings bin ich noch nicht sicher, ob es ein Behringer BCR2000 für meinen Alpha Juno nicht auch tut…

    Ist es denn eigentlich möglich parallel zum angeschlossenen Controller den Synth noch vom Sequencer antriggern zu lassen oder muss man dann ständig umstöpseln?

  5. Profilbild
    TROjAX

    Hab ich das jetzt richtig verstanden, einen JX-3P kann man nicht über den MIDI Port programmieren ? Dafür bräuchte ich ein extra Kabel ?

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