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Test: Korg Kaoss Pad 2

5. April 2002

Korg Kaoss Pad 2


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An dieser Stelle erstmal vielen Dank an KORG, dafür dass wir doch schon vor dem offiziellen Release-Termin einen Blick auf das KAOSS PAD werfen durften.

Das KAOSS PAD macht in erster Linie einen absolut robusten Eindruck, dank seines Aluminiumgehäuses. Ich lehnte mich also ruhigen gewissens im Studio zurück, knipste vorsichtshalber das Licht aus und startete das KP2……Ready for ignition! Wow, plötzlich leuchtete das Pad mich blau an und ich dachte: blaues Licht macht ja bekanntlich glücklich! :-)

Spätestens nachdem ich eine Audio – Sequenz meiner Workstation einschliff und mit den Fingern die ersten Berührungsängste überwunden hatte, wusste ich, dass wir bestimmt einmal dicke Freunde werden!

The next level of KAOSS

Unter dem Namen KP2 verbirgt sich nicht nur das KAOSS Pad im neuen Design oder das KORG KAOSS Mixer KM2 – Pad als „Standalone“ Gerät.
Die Audioqualität wurde dank einer neuen DSP Engine verbessert und anstatt der früheren 60 – (KAOSS PAD1) oder 80 Effekten (KAOSS Mixer KM2) wurde die komplette Effektsektion noch bis auf satte 100 Effektalgorithmen aufgestockt.
Im KP2 befindet sich eine gute und hochwertige Auswahl an Filter Effekten (Resonanzfähig), Phaser, 3 Band Isolatoren, Modulations Effekte, Delays, Reverb, SFX, BPM FX, BPM Pattern, Synth, Vocoder und eine üppige Auswahl an Sample/Play FX.
Wer die KORG Triton Serie kennt, weiß von welcher Qualität ich hier berichte. Also, all die Effekte, die sich auch jeder DJ oder Producer der modernen elektronischen Musik wünscht. Zumal das KAOSS Pad KP1 mittlerweile eh schon zum Kultobjekt der DJ Szene mutiert ist.
Mit dem KP2 läßt sich alles so verbiegen, wie man sich das schon immer erträumt hat.
Auf die Effekte werde ich später noch näher eingehen, kommen wir nun zu den Anschlußmöglichkeiten:

Connecting to the Mothership

Das KP2 besitzt einen Stereo Phono In mit entsprechender Erdung (Ground) (RCA L/R) zum Anschluß eines Turntables, einen Stereo Line In (RCA L/R) für CD Player oder andere Line Signale wie Synthesizer, Drumcomputer, Mixer etc. und einen Mikrofon – Eingang (6,3mm Klinke) mit entsprechender Trim Regelung. Alle Eingangs sowie Ausgangsbuchsen sind hochwertig verarbeitet und die RCA (Chinch) Anschlüsse sind komplett vergoldet! Unter den Audio Ausgängen befindet sich ein Stereo Master Out L/R (RCA) und ein Kopfhörer Ausgang (6,3mm Klinke) mit entsprechender Lautstärkeregelung.

MIDI

Das absolute Highlight der Anschlüsse auf der Rückseite ist, keine Frage, das MIDI – Duo In und Out, welches zudem endlich noch viel mehr Möglichkeiten bietet, als das KAOSS Pad 1. Da war meines Erachtens ein MIDI Out viel zu wenig, um damit professionell arbeiten zu können. Alle Parameter, die in Echtzeit über die X/Y Achse des Touch Pads gesteuert werden, können ohne mühsamen Aufwand direkt ausgegeben und z.B. auf einem Sequenzer aufgezeichnet und über das KP2 wiedergegeben werden. Es besteht zudem auch endlich die Möglichkeit, Programmwechsel, FX Depth und MIDI Clock zu generieren. Letzteres ist dafür gedacht, um verschiedene BPM FX oder die FX Pattern via MIDI zu synchronisieren.

Fingered X/Y Live Action

Auf der Oberfläche des KP2 befinden sich, wie gehabt , eine dreistellige siebensegment Anzeige, die wahlweise zwischen aktuellem Tempo und angewählter Programmnummer geschaltet werden kann. Ein Potentiometer für Input Volume mit entsprechender Peak anzeige, der Inputwahlschalter für Mic, Phono und Line, ein Programm – Wahl Endlos Potentiometer , der zusätzlich als BPM Adjustment verwendet werden kann. Die Auto BPM Funktion arbeitet aber ziemlich präzise und innerhalb von wenigen Sekunden bekommt man das aktuelle Tempo angezeigt. Desweiteren befinden sich 8 Effekt – Program Memory Taster, die zum Ablegen der meistgenutzen Effektprogramme dienen. Neu auf der KP2 Oberfläche ist auch der FX Depth Potentiometer, der es ermöglicht, die Effektintensität stufenlos zu regeln.

Mit On Board befindet sich eine neue Tap Tempo Funktion und jetzt festhalten…… eine Pad Motion Funktion, die es dem gemeinen DJ oder Produzent ermöglicht seine „fingered“ Live Action komplett aufzuzeichnen. Das heißt im Klartext: Finger auf das Pad, Moves aufzeichnen (umfaßt über 3 Sekunden) und über den Kippschalter wiedergeben.
Desweiteren befinden Sich noch eine FX Hold Funktion und natürlich die Sampling Sektion mit zwei Sample Pads und einem Rec/Stop Taster. Die Sampling Parts umfassen insgesamt 12 Sekunden bei einer Sampling Frequenz von 44,1 kHz/20 bit (A/D,D/A Wandlung). Leider sind die Samples nach dem Ausschalten wieder weg, wurde man doch vom KAOSS Mixer KM2 von KORG dort positiv überrascht, da sich dort die Samples auf Dauer speichern ließen.

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