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Test: Korg Legacy Collection MS20, Polysix und Wavestation


Legacy Sells.

 

Gerüchte

Vor einem Jahr kursierten im Internet die ersten Gerüchte, dass Korg ganz nach dem Trend der Zeit, drei seiner ganz großen Synthesizer Klassiker in virtueller Form wieder beleben will. Die Verkaufsschlager aus 3 Epochen der Synthesizergeschichte sollten es sein. Der MS-20 von 1978, der Polysix aus dem Jahre ’81 und die Wavestation von 1990. Als ein Softwarepaket, zusammen mit dem wohl kultigsten Midicontoller der Welt, machte die Legacy Collection die Sensation perfekt. Sie war eines der Highlights auf der diesjährigen Musikmesse und ist seit nunmehr drei Monaten im Handel verfügbar. Die Frage aller Fragen ist natürlich: Klingen die drei Software Synthesizer wirklich so wie ihre Originale? Es folgt die Antwort aller Antworten.

Der virtuelle Korg MS20

Der virtuelle Korg MS20

Zwischen-Kommentar der AMAZONA.de-Redaktion

So lautete das Vorwort im Jahr 2004. Inzwischen sind 10 Jahre vergangen und die Legacy Collection ist zwischenzeitlich deutlich gewachsen. Hinzugekommen sind mittlerweile VST-Versionen der Korg M1 und auch der kultige Korg Mono/Poly wurde erfolgreich wiederbelebt. Zu haben ist jedes dieser Plug Ins inzwischen für schlappe 49,- US$ im Korg Online Store. Nur der kultige MS20-Controller ist längst ausverkauft und wird auf eBay zwischen 160,– und 180,– Euro gehandelt.

Die Legacy Cell, gibt es übrigens nur noch, wenn man heute das komplette Bundle mit allen 5 Legacy Collection Synthesizern erwirbt für 200 US$. 

Nun viel Spaß mit dem Test aus dem Jahr 2004 – Eure AMAZONA.de Redaktion.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    KeyJey

    die legacy cell mit controller (gabs damals so ein 290 euro angebot bei tmann) war damals mein einstieg in die synthesizer welt. ich bin nie davon losgekommen. obwohl ich jetzt lieber analoge hardware bevorzuge finde ich dieses softwarepacket ziemlich gut. ich hab viele lieder damit komponiert.

    zu den hardware voraussetzungen:
    ich hab die legacy cell (zwar ein wenig ruckelig) auf meinem imac g3 zu laufen gebracht. das hat ein wenig gedauert, bis was passiert ist, aber es ging und keine abstürze. aber auf einem normalen g4 läuft das auch sehr gut. aber das
    ist lang her ^^

    ich find, der korg radias (meine neueste kiste ^^) klingt ein wenig wie die legacy cell. es gibt auch ein paar presets die ähnlich klingen. was ich sehr cool finde.

    die legacy collection ist alt, aber immernoch auf platz 1 von den softsynths, die wir haben.

  2. Profilbild
    Goofy

    Schöner Bericht – Glückwunsch. Ich persönlich bin trotzdem für das Original. Einfach so und weil auch das beste PC-System nur eine begrenzte Haltbarkeit hat – Hardwaresynthesizer halten zwar auch nicht ewig, doch nach meiner Erfahrung wesentlich länger.
    Die Legacy Kollection klingt zugegeben saugut und die Zusätze haben auch ‚was für sich – doch trotzdem, Original bleibt Original.
    Auch die Umsetzung des MS-Sounds auf dem Nintendo DS finde ich gelungen, obwohl ich da das Problem habe nicht auf einer Tastatur spielen zu können und keine ‚Knöpfe‘ zu drehen. Jetzt habe ich gesehen, daß Korg den MS 20 mit Sequencer etc. auf das iPad gebracht hat. Die ersten Sequencen bei DETUNE LTD klingen super gut. Aber auch hier wieder das Geschraube an virtuellen Potis – für mich nicht akzeptabel.

  3. Profilbild
    Stephan M. RED

    Die Legacy Collection liegt auch den microKEY-Controllern bei, wie auch weitere interessante PlugIns, dem kleinsten aber nur der M1 LE. Zu der ewigen Diskussion zur Nachhaltigkeit ist die Legacy Collection ein gutes Beispiel dafür, dass die ursprünglich berechtigten Bedenken heute nicht mehr ganz stimmen. Microsoft ist bemüht um Abwärtskompatibilität, so bin ich sicher, laufen die PlugIns auch locker noch in 20 Jahren, Dann vielleicht aber in einer virtuellen Umgebung. Viel mehr Sorge bereitet mir das Aktivierungssystem, das vielleicht nicht mehr in 20 Jahren nutzbar ist. Auch iOS-Apps, die auf Apples nächster Generation nicht zwangsläufig funktionieren müssen, sind vielleicht viel weniger haltbar, da muss sich die Nachhaltigkeit noch beweisen. Bezüglich Hardware ist ein analoger sicher auch gut zu reparieren, aber bei einer gebrauchten und runtergerittenen M1, bei der Display oder Hauptplatine ausfallen, kann man das auch noch instand setzen?

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Produktbewertungen

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