Test: Korg microSTATION Synthesizer-Workstation

22. September 2010

Mini, Micro, Monster - Workstation

Die Mieten sind seit letztem Jahr deutlich angezogen – da muss der Umzug in eine größere Wohnung für viele wohl doch langfristig verschoben werden. Korg trägt diesem Umstand mit dem weiteren Ausbau seiner Micro-Serie Rechnung: Nach dem microKORG und dem microSAMPLER ist jetzt die microSTATION erschienen; muss man sonst für ein ausgewachsenes Exemplar dieser All-in-One-Arbeitstiere einen Extraraum einplanen und den Jahresurlaub streichen, reicht hier auch ein kleines Eckchen und ein Griff in die (gut gefüllte) Portokasse. Bedeutet aber geringere Größe auch gleich geringere Leistung? Der nachfolgende Test soll Aufklärung schaffen.

Haptik und Verarbeitung der Korg microStation

Der verantwortungsbewusste Tester bereitet sich natürlich vorab schon einmal auf das vor, was da auf ihn zukommen soll. Und ist dann doch ziemlich erstaunt, als der Postknecht ihm eine mannshohe Kiste vor die Tür stellt. War da nicht die Rede von einer kompakten „Micro“-Workstation? Der Karton hat jedenfalls schon mal XXL-Ausmaße – und fühlt sich beim Hineintragen komischerweise so an, als sei außer einem Handbuch kaum etwas enthalten. Allerdings löst sich die anfängliche Verwirrung schnell wieder auf: Die Kollegen von Korg haben ihren neuen Nachwuchs einfach nur extrem gut verpackt. Zwischen mehreren Lagen von Luftpolsterfolien findet sich dann der 95x30x15 Zentimeter große Originalkarton der microSTATION. In so was verpacken andere Workstation-Hersteller gerade mal das Netzteil ihrer Kraftwerke. Das Gerät selber kommt dann gerade noch auf eine Größe 78x21x8 Zentimeter – und das bei einer 61er-Tastatur. Das Prädikat „Micro“ hat sich diese Kiste tatsächlich verdient. Das Gewicht von 2,6 Kilo (zum Nachwiegen reicht da fast noch die Küchenwaage) kann man sich auch locker mit einer Hand unter den Arm klemmen. Hätte die mircoSTATION einen Batteriebetrieb, wäre man fast versucht, das kleine Komplettstudio mit an den Strand zu nehmen.

Auch Hochglanz poliert

Konzept der Korg microStation

Bei dem Fliegengewicht ist es natürlich klar, dass Korg hier – abgesehen von ein paar Schrauben – völlig auf metallene Werkstoffe verzichtet hat. Trotz des hemmungslosen Schwelgens im Plaste & Elaste-Reich macht die Workstation aber einen recht stabilen Eindruck, was wohl auch an ihrer kompakten Bauform liegen mag. Aus größerer Höhe sollte man sie natürlich trotzdem besser nicht fallen lassen.

Das Äußere wirkt mit dem schwarzem Klavierlack (der allerdings sehr anfällig für fettige Finger und Staub ist) und dem silbern abgesetzten Mittelteil recht ansprechend und kein bisschen billig. Vom Outfit der bunten Low-Budget-Gurken ist man hier weit entfernt; trotz des recht günstigen Preises wurde der Produkt-Designer also anscheinend nicht eingespart.

Die Oberfläche ist – auch designtechnisch – deutlich in drei Abschnitte unterteilt. Auf der linken Seite finden wird alles, was wir für die Soundmanipulation beim Livespiel benötigen. Dazu gehört der XY-Joystick (der das übliche Duo aus Pitch-Bender und Modulationsrad ersetzt), vier mehrfach (und zum Teil auch frei zuweisbare) belegte Echtzeit-Controller und die Tasten für den Arpeggiator. Dazu gibt’s noch den Volumeregler, Auswahlschalter für die Betriebsmodi (Programm, Combi, Sequenzer und Global/Media), der Button für die praktische Vorhörfunktion für die Single-Sounds und eine „External“-Taste. Wird die betätigt, kann man die Echtzeit-Controller zur Fernbedienung von externen Geräten nutzen – kleines Extra nebenbei.

Links gibt es die Live-Controller

In der Mitte befinden sich die Kontroll-Elemente für den Sequenzer, die Umschalter für die Sound-Kategorien, ein Steuerkreuz und das Display. Das ist mit 2×16 Zeichen nicht sonderlich groß ausgefallen, zeigt aber trotzdem in fast jeder Lebenslage alles Wichtige vernünftig an. Auch wenn man sich hin und wieder dann doch in den Untiefen der Verzeichnisbäume verirrt oder die falsche Taste drückt. Aber für solche Fälle gibt es dann ja auch den Editor, das Display ist eher als zusätzliche Zugriffshilfe gedacht.

In der Mitte geht es um Sequenzer und Steuerung

Ganz rechts dann die 16 Multifunktionstaster, über die man entweder den Sound oder (im Sequenzermodus) den Track aufrufen kann. Beim Steprecording erfolgt hier auch die Eingabe der Noten in die Pattern.

Die Taster sind fast alle mit roten Signal-LEDs gekoppelt, so dass man immer sofort eine Rückmeldung über die erfolgreiche Betätigung erhält. Die Sequenzertasten sind in sich beleuchtet, auch hier gibt’s also keine Probleme mit der Übersicht.

Rechts findet man die Multifunktionstasten

Die 61er-Klaviatur ist mit Minitasten besetzt, die nicht unbedingt zum virtuosen Spiel einladen (was sicher auch nicht die Absicht der Entwickler war). Zum Einspielen der Tracks reicht sie aber völlig aus – und ist auch deutlich besser spielbar als die der beiden anderen Kollegen und sprechen auch erstaunlich sensibel an. Wer einigermaßen bewegliche und nicht zu dicke Finger hat, kommt damit ganz gut klar.

Anschluss gesucht

Dass der vorne liegende Anschluss für den Kopfhörer als Miniklinkenbuchse angeboten wird, ist ein kleines Haar in der bis jetzt wohl schmeckenden Workstation-Suppe – da wäre doch auch für eine große Klinke Platz gewesen. Aber immerhin liegt die vorne links auf der Frontseite, so dass die Strippe nicht im Weg ist.

Die Anschlüsse der Korg microStation

Auf der Rückseite haben wir dann die zwei Klinkenbuchsen für den Output, einen USB 2.0 – Anschluss, einen SD-Karten-Steckplatz, MIDI In und Out, einen Pedalanschluss (wahlweise für Dämpfer, Expression oder Switch – leider nicht alles drei gleichzeitig) und ein Hardware-Kontrastregler für das Display. Das Netzteil gibt’s als externen Klotz – da freut sich die ohnehin schon überladene Steckerleiste. Ein internes hätte das schmale Gehäuse aber wohl unnötig aufgebläht, insofern – ok so. Übrigens sind alle Anschlüsse auf der Oberseite gut lesbar vermerkt; da muss man nicht erst die Kiste umdrehen, um mal einen Stecker zu wechseln, sondern sieht auch so, wo alles genau ist, sehr schön.

Der Sound der Korg microStation

Die neue Soundengine EDS-i (Enhanced Definition Synthesis – integrated) ist vom m3 Expanded und dem M50 abgeleitet, kann also auf durchaus prominente Vorfahren verweisen (bringt es aber auf 120 Stimmen im Single und 60 Stimmen im Double-Modus – gegenüber „nur“ 80/40 des M50). Erzeugt wird der Sound mit zwei Oszillatoren, wobei jedem Oszillator zwei frei kombinierbare Filter zugeordnet werden können (Tief-, Hoch- und Bandpass sowie Bandsperre). Des Weiteren finden sich Envelope Generator, LFO, Key Tracking Generator und pro Klang fünf Insert-, zwei Master und ein Summeneffekt, die aus einem Fundus von insgesamt 134 Effekten schöpfen können; ein fettes Angebot, das mit Dynamikbearbeitung, Filtern, Amp-Simulationen und den Standards von Hall bis Flanger kaum einen Wunsch offen lässt.

Die 49 MB PCM-Sampledaten verteilen sich auf 512 Programme und 384 Combinations, wobei 480 Programme bzw. 256 Combinations ab Werk mitgeliefert werden, die restlichen Plätze sind frei für eigene Kreationen. Nun hört sich 49 MB erst einmal ziemlich dünn an, doch war ich nach dem ersten Durchhören des Klangmaterials stellenweise doch erstaunt über die gute Qualität. Klar darf man da keine Wunderdinge erwarten bei dem Preis und der Speichergröße, doch kann Korg hier durchaus stellenweise überraschen.

Das Material ist unterteilt in die Kategorien Keyboards, Strings/Brass/Woodwind, Guitar, Bass und Bass Split, Synth, Lead und Solo Split sowie Drum / Mallet / Hits. Bei den Tasteninstrumenten der Programms gibt’s einige schön voll klingende akustische Pianos, eine größere überzeugende Auswahl an Orgeln (und auch Kirchenorgelsounds) und natürlich auch gute E-Pianos. In der Orchesterecke überzeugen einige Streicher und Blechbläser, während zum Beispiel French Horn und die Saxofone in meinen Ohren doch etwas arg künstlich und dünn klingen. Komisch auch, dass die Akkordeons und Verwandte hier zu finden sind. Bei den Gitarren gibt’s einige schöne „Bratgitarren“, die Bässe sind gut besetzt. Die synthetische Abteilung beweist, dass die microSTATION hier ihre Stärken hat, besonders die Leads müssen sich da im Verbund mit dem leistungsstarken Arpeggiator nicht verstecken. Eine absolut klaggetreue Nachbildung von real existierenden (akustischen oder elektronischen) Vorbildern sollte man aber an keiner Stelle erwarten.

Übrigens lassen sich alle Solo-Programme über den Audition-Taster antesten, der auf Knopfdruck vorgefertigte Loop-Phrasen zum Vortrag bringt – insgesamt 383 verschiedene hat Korg zu dem Zweck eingespielt. So bekommt man schnell einen Eindruck, wie das klingen könnte, wenn man nur richtig spielen könnte.

Die Combinations vereinen bis zu 16 Einzelklänge, auch als Layer oder Split. So gibt’s dann schöne fette Orchestersounds, umfassende Elektro-Sets mit Drums, Bass und Solo im Split oder das beliebte Jazz-Trio mit Kontrabass, Piano und Rührbesen. Hier spielt die microSTATION dann ihre Stärken als Kreativmaschine ganz besonders aus: Einfach mal den Arp auf Latch schalten und mit den Echtzeit-Reglern am Sound schrauben, um die vorgefertigten Phrasen zu manipulieren – da habe ich im Test dann schon so manche Stunde länger davor gesessen als geplant.

Der Arpeggiator der Korg microStation

Die microSTATION bringt – wie damals schon im Korg M50 – zwei polyphone Arpeggiatoren mit. So können die gespielten Noten dann auch in Akkorde und Phrasen umgewandelt werden, um lebendige Gitarrenriffs oder abwechslungsreiche Drumpattern zu erzeugen. Im Program-Mode kann „nur“ ein Arpeggiator eingesetzt werden, im Combination- und im Sequenzer-Mode dagegen zwei mit verschiedenen Phrasen gleichzeitig – sehr praktisch, wenn man zum Beispiel Drums und Bass komplett selbstständig ablaufen lässt und man die rechte Hand noch frei hat für ein knackiges Solo.

Noch lebendiger wird die Sache, wenn man über die Echtzeitregler ins Spielgeschehen eingreift. Eine Abteilung davon ist auch dem Arpeggiator gewidmet – da kann man dann Velocity und Gate verändern, etwas Swing beimischen oder am Tempo schrauben. Und dann während des Spiels zum Beispiel auf die Filter umschalten und dort den Sound verändern – da lässt es sich wunderbar experimentieren. Sehr praktisch ist auch, dass sich der Arpeggiator-Start recht vielseitig über Velocitywerte oder Keyboard-Zones ausgelöst werden kann.

Im Editor lassen sich die Arpeggios leichter bearbeiten

Die Arpeggiatoren bringen 5 Presets und 640 User-Pattern mit, davon sind 512 schon ab Werk programmiert. Die Entwicklung eigener Pattern ist am Mini-Display naturgemäß etwas mühselig, geht mit dem mitgelieferten Editor aber deutlich besser von der Hand. Hier lassen sich dann auch neue Pattern in einem Gitter-Editor basteln oder bestehende leicht abändern.

Die microStation im PC-Verbund

Besagter Editor ist schnell installiert. Zusätzlich muss auch der Korg-USB-MIDI-Treiber auf den Rechner. Etwas umständlich ist da, dass der für jeden USB-Port am Rechner extra installiert werden muss; auf dem Testrechner jedenfalls kam sofort eine Fehlermeldung, wenn die MicroSTATION an eine andere USB-Buchse als zuerst gewählte angeschlossen wurde. Außerdem muss vorher der MIDI-Filter in den Settings auf „SysEx: On“ geschaltet werden, sonst meldet der Editor bei jedem Start (egal welche Buchse man nimmt), dass die microSTATION nicht gefunden worden sei; das lässt sich dann aber auch durch einen Klick auf „Hardware erneut suchen“ beheben, im zweiten Durchlauf dann gibt’s die erfolgreiche Vollzugsmeldung – falls man den MIDI-Filter mal vergessen hat.

Bei den Combis hat man hier alles im Blick

Der mitgelieferte Software-Editor

Der Editor (den gibt’s als Stand-Alone und als VST/AU/RTAS-Plug-in) gleicht die Nachteile des kleinen Displays aus, gewährt er doch Zugriff auf alle Parameter – und das wesentlich übersichtlicher. Dank der Vorhörfunktion kann man da schön in den Tiefen der Klänge experimentieren, auch wird die Architektur der Combinations mit Hilfe der „alles Wichtige auf einen Blick“ – Darstellung sofort offensichtlich; auch da kann man dann leicht eine Operation am offenen Herzen wagen.

Ein Paradies für Klangbastler

Leider lässt sich der Editor nicht der Bildschirmgröße anpassen und ist auf Monitoren mit größerer Auflösung (so wie sie heute inzwischen Standard sind) doch mitunter eine recht fizzelige Veranstaltung. Wenn man zum Beispiel im Grid-Editor des Arpeggiators nur pixelgroße Punkte setzen muss, kann das schon mal zur kleinen Geduldsprobe werden. Da hätte das Bildschirmfenster doch auch gern ein oder zwei Nummern größer ausfallen dürfen.

Wegen des kleinen Fensters wird die Arbeit aber manchmal zur Geduldsprobe

Der Sequencer der Synthesizer-Workstation

Keine Workstation ohne Sequenzer – und der darf auch bei der microSTATION dann nicht fehlen. Mit einem (internen) Fassungsvermögen von 210.000 MIDI-Ereignissen und 128 Songs ist der auch ausreichend groß ausgefallen und identisch mit dem des M50 aus gleichem Haus. 16 MIDI-Spuren mit bis zu 16 Instrumenten plus ein Mastertrack stehen zur Aufnahme von 30 – 300 bpm zur Verfügung, die Auflösung liegt bei 480 ppq (parts per quarter note) – das sollte eigentlich für alle Recording-Versuche ausreichen.

Neben den üblichen Aufnahmemodi findet sich auch ein leicht zu bedienender Loop-Modus, der zum einen Anfängern (oder Keyboardern mit für die kleine Tastatur zu dicken Fingern) das Einspielen erleichtert, aber auch Drums und Lines im Overdub-Modus gestattet. Noch bequemer und sicherer geht es dann sogar im Step-Mode, bei dem die Noten über die 16 Funktionstaster nach und nach eingegeben werden; damit lassen sich dann besonders gut Drumtracks programmieren. Weitere Annehmlichkeiten: Bis zu zwei Arpeggiatoren lassen sich (sogar als Einzelnoten) einbinden, Combinations können auf Knopfdruck ins Setup übertragen werden, bestehende Setups können als Templates geladen oder gespeichert werden.

Etwas umständlich ist, dass sich im internen Speicher der microSTATION nur die Templates mit Effekt- und Arpeggiator-Parametern und die Spureinstellungen abspeichern lassen, die Songdaten selber müssen auf SD-Card gesichert werden – sonst sind sie beim nächsten Ausschalten weg. Am besten, man macht sich ein fettes Post-it auf die Kiste, um das nicht irgendwann zu vergessen. Wer aber mit dem Editor arbeitet (was ich wärmstens empfehle) kann die Früchte seiner Arbeit auch bequem auf die Festplatte abspeichern und auf Knopfdruck an die Workstation schicken.

Die Korg microStation on YouTube

Fazit

Das einzige, was an dieser Workstation „Micro“ ist, ist – abgesehen von der kleinen Tastatur – wohl der Name. Da sollte man sich nicht täuschen lassen, im Innern schlummern durchaus erwachsene Qualitäten. Sequenzer und Arpeggiator kennen wir bereits aus dem Korg M-50 und bieten viel Platz zum Basteln. Auch wenn die microSTATION wegen ihrer kleinen Tastatur (die sich aber doch recht ordentlich spielen lässt) nicht unbedingt für den Live-Einsatz prädestiniert ist, kann man mit den Realtime Controls eine Menge Kreativspaß haben. Der Sound ist – angesichts des recht schmalen Rom-Speichers – erstaunlich gut, der mitgelieferte Editor bügelt die kleineren Bedienungs-Umständlichkeiten wieder aus. Unschlagbar ist der Preis: Mit einem Straßen-Verkaufspreis von unter 500 Euro ist die microSTATION nur halb so teuer wie die nächst günstige Konkurrenz

Die gibt’s zum einen aus der eigenen Werkstatt: Der M50 hat 80 Stimmen,  256 MB Wave-Rom und einen Touchscreen, ist aber eben auch doppelt so teuer. Der Yamaha M06 ist 64stimmig, hat einen 175 MB Wave-Speicher, dafür aber nur einen Arpeggiator und liegt preislich mit dem M50 auf Augenhöhe. Ebenfalls rund 1000 Euro kostet schließlich der Roland Juno GI mit 128 Stimmen, 64 MB Wave-ROM und Audio-Recording auf SD-Card. Alle drei haben (natürlich) eine große 61er-Tastatur.

Wer auf eine große Tastatur, ein größeres Display, noch bessere Sounds oder Gimmicks wie Audio-Recording verzichten kann, bekommt mit der microSTATION eine extrem preiswerte, aber trotzdem leistungsstarke Workstation, die dank ihrer vielen Kreativ-Features und der guten Technik zu Recht ihren Platz nicht nur in vielen Einsteigerstudios finden wird.

Plus

  • extrem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • für knapp 50 MB sehr ordentlicher Sound
  • zwei polyphone Arpeggiatoren
  • Editorsoftware mitgeliefert
  • Sequenzer auch mit Step/Grid- und Loop-Eingabe
  • Audition-Funktion zum Vorhören der Einzelsounds
  • schönes Design

Minus

  • Songdaten können nur auf SD-Card aufgezeichnet werden
  • Kopfhöreranschluss als Miniklinke
  • Editorfenster nicht skalierbar

Preis

  • Straßenpreis: ca. 499,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Frage: Sind die Tasten der MicroStation etwa so groß wie bei der MicroKorg, oder sind sie doch deutlich größer ausgefallen. Denn beim MicroKorg sind sie eindeutig zu klein. Außer ein paar einzelnen Tönen (…auch wenn es von Korg beabsichtigt war und es sich dabei um einen Synth handelt…) kann man nicht viel damit machen. ->
    Breite, voluminöse Flächen hintereinander gespielt, oder schnellere Leads/Akkorde… werden zur Herausforderung! Klanglich wirkt der klein – große jedenfalls interessant und abwechslungsreich. Auch die Bedienung, denke ich, dürfte nicht allzu kompliziert ausgefallen sein. Lob an die Macher des Demosongs *Synthologie*. Hat irgendwie was interessantes an sich… ?!

    Gruß Filterpad

  2. Profilbild
    Alex_KIDD

    schöner Test, dankeschön:)

    eine frage zum Arpeggiator:
    lassen sich die sequenzen DIREKT am Gerät
    programmieren (Stepdarstellung im Display, ähnlich Micro X)

    Wenn ich dazu den Editor am PC brauche finde
    ich den Programmierspaß deutlich eingeschränkt. Sofaorgien (microstation!!) sind
    da wohl eher nicht?

    netter Gruß

  3. Profilbild
    Onkel Sigi  RED

    Hallo, liebe Leserschaft!

    Zu dem Zeitpunkt, wo ich diesen Kommentar hier tippe, steht bei der Leserbewertung für die Korg Microstation ein sattes „ungenügend“. Wir Autoren versuchen, unsere Schlussbewertung nach eingehender Beschäftigung mit dem jeweiligen Gerät möglichst objektiv und sachlich abzugeben. Wenn jemand das Gerät oder den Test trotzdem so unmöglich findet, wäre es zumindest fair, dass er hier auch einen Kommentar dazu postet, was die Gründe für die schlechte Bewertung sind. Kritik ist erlaubt und erwünscht, aber wem soll dieses anonyme Bewerten ohne Benennung der Gründe etwas nützen?

    So kommt mir das wie im alten Rom vor: Daumen hoch, Gladiator lebt, Daumen runter, Gladiator tot!

    Es grummelt in seinen Weihnachtsbart der

    Schöbel Sigi

    • Profilbild
      dreamlive

      Stimme ich voll zu! Manche Leute suchen regelrecht nach Möglichkeiten jedes Teil schlecht zu bewerten. Und diese „Negativen“ verzerren dann das tatsächliche Bild. Im Vergleich zum MicroStation, weiß ich, dass man für diesen Preis nicht einmal ein gutes Kinder-Keyboard bekommt. Aber dieses Teil kann so zeimlich alles, das hat man ebend an der Verpackung gespart, was sogar noch gelungen ist.

  4. Profilbild
    Strader

    Also ich muss schon sagen, für den Preis bietet die Microstation durchaus super Möglichkeiten.

    Ich schweife momentan zwischen dem M50 und dem hier… der Preis wäre natürlich sehr unschlagbar.

    Das einzige was mich jedoch abschreckt, sind die kleinen Tasten…

    Werde mir mal ein Vorführgerät beim Musicstore ansehen. Bin mal gespannt :-)

    • Profilbild
      YC45D  

      Mittlerweile habe ich auch eine gebrauchte Microstation,bin vom Sound auch begeistert.Die Tasten sind gar nicht so klein,geben gutes Gefühl beim Spielen.Einziger Kritikpunkt für mich wäre der Editor für den PC,gerade mal ausprobiert,bei dem die winzigen Pixel-Markierungen z.Bsp. beim Arpeggiator, echt schwierig zu verändern sind.Ein Update wäre hier sicher super hilfreich!
      Als Alternative einen Korg M50 zu kaufen,ist aber in Hinblick auf den Korg Kross,der auch schon mittlerweile für ca.500-600 Euro zu kriegen ist,auch nicht mehr so reizvoll.Es ist schon manchmal zum Haare raufen,denn die Technik schreitet unerbittlich weiter…,wäre ich doch mal beim Klavier geblieben:-)

  5. Profilbild
    dreamlive

    Für den Preis ist das Teil unschlagbar. Ich benutze ihn hauptsächlich als Soundmaschine von mir auf dem VA76 erstellten Midis. Das Gute ist, dass er GM2 versteht und das Tempo des Arpeggios von dem Sequenzer triggert. Hilfreich wäre, wenn Korg irgendwann ein Update liefert, der das Tempo anzeigt. Haben sie bestimmt vergessen. Ansonsten sind die Sounds sehr gut. Gute Musik besteht nicht aus 100% jedes Klangs, darum sind die Sounds fett genug eher noch so gut, dass sie unisono ujnd Unplugget geeignet sind.

    Endlich mal ein Gerät wo nicht gleich der Anschein erweckt wird, dem Musiker jeden Cent aus der Tasche zu ziehen.

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