Test: Korg Pa3X LE, Entertainer Keyboard

Effekte

Bei einem richtigen Entertainer-Keyboard darf eine Effektsektion natürlich nicht fehlen und wünschenswerterweise ist auch gleich ein Harmonizer für die eigene Stimme mit integriert. Über beides verfügt das Pa3X LE. 125 Effekttypen bietet das neue Korg, wovon sich maximal vier gleichzeitig nutzbare Multieffektblöcke jeweils ein Preset aussuchen dürfen. Jede Spur des Keyboards verfügt dazu über einen 3-Band-Equalizer. Der Harmonizer kommt wie üblich von TC Helicon und schafft bis zu drei Chorstimmen. Zusätzlich stehen in dieser Einheit nochmals ein Reverb, Equalizer, Delay und ein paar Dynamikeffekte zur Verfügung.

Das Pa3X LE mit optionalem Keybaordstände und PaAS-Lautsprechersystem

Das Pa3X LE mit optionalem Keybordständer und PaAS-Lautsprechersystem

 

Fazit

Mit dem Pa3X LE füllt Korg die schon lange bestehende Lücke im Preisbereich um 2.500,- Euro. Eine sehr große und gute Soundauswahl, über 400 Styles aus allen erdenklichen Stilen, Songbook-Funktion und TC Helicon Harmonizer sind die Eckdaten des Pa3X LE. Gegenüber dem Top-Modell Pa3X hat Korg natürlich an einigen Stellen abgespeckt, Anschlüsse eingespart und Funktionen leicht beschränkt. Meiner Meinung nach aber an für den Nutzer nicht ganz so dramatischen Stellen. Wer also auf den absoluten Luxus des Top-Modells verzichten kann, sollte sich die LE-Version des Pa3X in Ruhe mal anschauen, denn die rund 800,- Euro Preisdifferenz werden die meisten Interessenten gerne in etwas anderes investieren. Man darf gespannt sein, wann die anderen Hersteller in diesen Preisbereich vordringen.

Plus

  • große und sehr gute Soundauswahl
  • vielfältige Styles
  • TC Helicon Harmonizer
  • einfache Bedienung

Minus

  • kein XLR-Anschluss für Mikrofone

Preis

  • Ladenpreis: 2.499,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    Atarkid  AHU

    Ich hab da mal ne Frage. Bei dieser Gerätekategorie handelt es sich doch praktisch um eine Workstation mit umfangreicheren Sequenzerfunktionen und fehlender Sound-Editierbarkeit, oder?
    Gibt es denn Geräte die beide Welten verbinden? Ich fände eine Workstation mit Styles echt prima. Eigene Styles als Alternative zum „normalen“ Sequenzing. Bieten moderne Roland oder Korg Synthesizer-Workstations ähnliche Features?

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      AMAZONA Archiv

      Ich könnte mich irren, aber bietet der Roland Jupiter-80 nicht so etwas ähnliches!?

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      k.rausch  RED

      Mit KARMA im Kronos geht schon eine Menge in dieser Richtung. Es klingt weniger nach Begleitautomatik, eher individuell. Ist so eine Mischung aus monophonem und polyphonem Arpeggiator, Bassline Maschine, Guitar Riff und Strummer. Man muss sich allerdings ganz gut reinarbeiten, denn es kann auch Murks rauskommen, wenn es fehltbedient oder missverstanden wird. Dazu die Drum Machine des Kronos. Die Korgies selber grenzen sich mit der Kronos Konzeption absichtlich von den Portables ab. Also ich benutze KARMA durchaus als dieses Zwischending und es klingt eben nie nach Portable Keyboard, sondern eher als Mixtur aus Band, Step Sequencer, Arpeggiator, Strummer usw. In meinem Lepleja Soundtrack kann man sich das ja direkt auch anhören, wie ich damit umgehe. Da sich das sehr gut individualisieren lässt, klingt das auch ziemlich eigen und eben nicht nach Konfektion wie bei den Portables.

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      Markus Galla  RED

      Ich glaube, dass die Sounds komplett editierbar sind. Jedenfalls ist das beim PA500 so gewesen. Ich glaube nicht, dass Korg das aufgibt. Es gab für das PA500 sogar ein Triton Set, welches gut funktionierte, weil die Samples enthalten waren und die Parameter der Klangerzeugung größtenteils identisch.

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      siebenhirter

      Nach Durchsicht des Manuals handelt es sich dabei technisch um ein Pa900 ohne integrierten Lautsprechern, aber mit erweiterter Tastatur.

      Plus: Wie gewohnt (seit Triton) gibt es einen vollwertigen Soundeditor und einen voll ausgestatteten Sampler.

      Minus: Wer ein Vorgängermodell besitzt und vorwiegend mit dem Styleplayer spielt, wird allerdings den Chord-Recognition-Mode Fingered3 vermissen und den Fill-Mode.

      Mit dem Fill-Mode war pro STS und Performance einstellbar, zu welcher Variationen die Fill-Ins überleiten sollten.

      Mit Fingered-3 mußte ein Akkord mindest mit drei Noten gespielt werden, damit er als Akkord erkannt wurde, ein- und zweistimmiges Spielen war damit im Lower-Bereich möglich, ohne die Automatik neu zu triggern.

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      zuchero

      Kommt das 50 Hertz Brummen welches in den Klangbeispielen zu hören ist aus dem Korg oder aus der Aufnahmekette des Testers?

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