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Test: Korg PA600, Arranger Keyboard

Styles

Insgesamt hat das neue Korg Keyboard 360 Styles an Bord. Jeder dieser Styles verfügt über jeweils drei Intros und Endings, vier Variationen samt passenden Fills und einen Break. Eingeordnet sind alle Rhythmen in eine von 15 Kategorien, die das Auffinden sehr benutzerfreundlich und einfach machen. Alle Styles sind voll modifizierbar, so dass man die Begleitrhythmen sehr gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Die eigenen Kreationen können auf einem der 600 Anwender-Speicherplätze abgelegt werden. Zu jedem Style gibt es bereits vier vorkonfigurierte Single Touch Settings (STS), die wahlweise per Menü oder eigener Taste aufgerufen werden können. Neu hinzugekommen ist der Guitar Mode 2, bei dem die Gitarren Strummings der Begleitautomatik möglichst realistisch von Akkord zu Akkord wechseln.

Die Style Sektion besteht nur noch aus wenigen Tasten. Alles andere funktioniert per Touchdisplay.

Die Style Sektion besteht nur noch aus wenigen Tasten. Alles andere funktioniert per Touchdisplay.

Die Qualität der Styles ist durch die Bank weg sehr gelungen. Grundsätzlich klingen die Styles aufgrund der immer größer werdenden Speichermöglichkeiten immer realistischer, so dass heutzutage auch schwierig nachzuahmende Instrumente immer besser klingen. Die Arrangements der PA600 Styles sind sehr gekonnt zusammengestellt und bieten für jeden erdenklichen Einsatzbereich ausreichend Rhythmusfutter.

Sequencer

Das PA600 bietet intern einen 16-Spur-MIDI-Sequencer, mit dem man vollständige Playbacks und Songs aufnehmen und gestalten kann. Sehr gut ist die Marker-Funktion, mit der man in fertige MIDI-Files bestimmte Punkte setzen kann, um diese im Live-Betrieb zu loopen. So kann man super auf die aktuelle Stimmung des Publikums eingehen und beispielsweise Refrains oder Mitsing-Teile öfters wiederholen. Wie für ein Arranger Keyboard üblich, kann das PA600 auf seinem großzügigen Display auch Noten und Texte anzeigen. Verarbeitet werden sowohl Standard-MIDI-Files, als auch KAR, MP3 und MP3+G Dateien. Für die Audioformate steht zwar keine Notenfunktion zur Verfügung, dafür kann man sich auch hier die passenden Textzeilen anzeigen lassen.

Neben dem eigentlichen MIDI-Sequenzer lassen sich auch Akkord-Progressionen aufzeichnen, die man bei Bedarf abfeuern kann, um darüber zu solieren oder Ansagen für das Publikum zu machen.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Markus Galla  RED

    Ein Vergleich mit dem Vorgänger PA500 (Musikant) wäre schön gewesen. Das PA600 scheint mir in vielerlei Hinsicht abgespeckt zu sein. Zwar lockt das schönere Display, doch der Verzicht auf die direkte Anwahl der Styles über Gruppentaster sowie der fehlende zweite Sequenzer wiegen schon schwer. Neu ist die Abspielmöglichkeit für MP3s, dafür muss man die Musikant-Erweiterung nachkaufen. Die Styles ind Klänge, die hier präsentiert werden, klingen auch nicht anders oder besser als bei meinem PA500. Eigentlich schade.

    • Profilbild
      FenderRhodes  

      Von „abgespeckt“ würde ich beim PA 600 nicht sprechen.
      Es fehlt tatsächlich der zweite Sequenzer sowie der „assignable Slider“. Überhaupt hat der PA 600 relativ wenig Controller, lediglich einen Fußtaster.

      Dafür aber hat er eine entscheidende, neue Funktion, nämlich den „Chordsequenzer“, mit dem sich die Akkordfolgen eines ganzen Songs speichern und als Loop zum Jammen abspielen lassen, und das mit jedem beliebigen Style kombinierbar!

      Außerdem hat der PA 600 eine ganze Bank neuer Contemporaray Styles, die von ausgezeichneter Qualität sind und die beim PA 500 fehlen.

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