width=

Test: Korg PA600, Arranger Keyboard

PA600 006

MP3- oder WAV-Dateien kann das PA600 zwar selbst nicht aufzeichnen, aber zumindest gibt es die Möglichkeit, per Vocal Remover Funktion den Gesang einer Audiodatei (nahezu) auszublenden. Das Prinzip ist von anderen Korg-Produkten oder auch anderen Herstellern bekannt. Man geht davon aus, dass der Gesang eines Songs immer in einem bestimmten Teil des Klangbildes platziert ist und dieser Teil wird eben versucht auszublenden. Dass das in der Praxis nicht immer so perfekt funktioniert, ist mittlerweile bekannt. Dennoch eine gute Funktion, und singt man selbst zum dann gesangsfreien Song, kann man damit durchaus gute Ergebnisse erzielen.

Fazit

Mit dem PA600 bringt Korg das lange erwartete neue Modell der Mittelklasse auf den Markt. Ausgestattet mit vielen und guten Sounds und Styles kann das PA600 im Test voll überzeugen. Die Auswahl und Qualität der Klänge und Begleitrhythmen ist sehr gut und vor allem live super einzusetzen. Einige Klänge fallen zwar qualitativ etwas ab, aber die Mehrheit ist wirklich gelungen. Die Bedienung ist dank des großen TFT-Touchdisplay sehr einfach und intuitiv. Durch die vielen Extra-Funktionen wie Songbook, Pad-Taster, vier STS-Speicher pro Style und Songbook-Eintrag oder die drei einzeln spielbaren Keyboard-Parts ist das PA600 ganz vorne mit dabei im Markt der Arranger-/Entertainer-Keyboards.

Plus

  • gutes und großes Klangrepertoire
  • abwechslungsreiche Styles für jedes Einsatzgebiet
  • großes TFT-Display

Minus

  • einige Holzbläser/ Ensemble Patches qualitativ etwas schwächer

Preis

  • UVP: 1.189,- Euro
  • Straßenpreis: 999,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Markus Galla  RED

    Ein Vergleich mit dem Vorgänger PA500 (Musikant) wäre schön gewesen. Das PA600 scheint mir in vielerlei Hinsicht abgespeckt zu sein. Zwar lockt das schönere Display, doch der Verzicht auf die direkte Anwahl der Styles über Gruppentaster sowie der fehlende zweite Sequenzer wiegen schon schwer. Neu ist die Abspielmöglichkeit für MP3s, dafür muss man die Musikant-Erweiterung nachkaufen. Die Styles ind Klänge, die hier präsentiert werden, klingen auch nicht anders oder besser als bei meinem PA500. Eigentlich schade.

    • Profilbild
      FenderRhodes  

      Von „abgespeckt“ würde ich beim PA 600 nicht sprechen.
      Es fehlt tatsächlich der zweite Sequenzer sowie der „assignable Slider“. Überhaupt hat der PA 600 relativ wenig Controller, lediglich einen Fußtaster.

      Dafür aber hat er eine entscheidende, neue Funktion, nämlich den „Chordsequenzer“, mit dem sich die Akkordfolgen eines ganzen Songs speichern und als Loop zum Jammen abspielen lassen, und das mit jedem beliebigen Style kombinierbar!

      Außerdem hat der PA 600 eine ganze Bank neuer Contemporaray Styles, die von ausgezeichneter Qualität sind und die beim PA 500 fehlen.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.