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Test: KORG ToneWorks AX10A, Effektgerät für Akustikgitarre

(ID: 4149)

Das KORG ToneWorks AX10A bietet achtzig Speicherplätze, vierzig davon sind in den unterschiedlichsten Kombinationen bereits fertig erstellt und bieten einen Querschnitt durch die klanglichen Möglichkeiten des ToneWorks, so dass man „gleich loslegen“ kann. Die übrigen vierzig Programmspeicherplätze dienen der Sicherung klanglicher Eigenkreationen. Diese Menge an Speichermöglichkeiten ist enorm und dürfte im Alltag mehr als ausreichend sein. Ein zweistelliges 7-Segment-Display zeigt den aktuell gewählten Sound an und informiert beim Editieren der Klänge auch über die Parameterwerte. Zwei gummierte Bank-up/down-Schalter, bei deren gleichzeitigem Betätigen das Gerät in den Bypass-Modus versetzt und die Tuner-Funktion aktiviert wird, runden das Bild ab. Auch hier wirkt alles wie beim AX10G sehr aufgeräumt, und die wichtigsten Parameter sind ohne große Umwege zu erreichen. Aber leider fällt auch hier die meiner Meinung nach zu kleine Beschriftung der Bedienungseinheiten auf: Unter ungünstigen Lichtverhältnissen kann es durchaus schwer fallen, den KORG ToneWorks AX10A sicher zu editieren.

Sound/Praxis

Bewertung

KORG ToneWorks AX10A

Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnetNicht bewertet
Bewertung des Autors
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Als Test-Gitarre kommt eine Ibanez Elektro-Akustik zum Einsatz. Wie beim zuvor von mir getesteten AX10G fällt auch dieser Sprößling aus der ToneWorks-Familie positiv auf: Guter Grundsound, geschmackvolle Effektauswahl. Allein durch die große Auswahl an zu modulierenden Mic/Body-Settings hat man eine Menge an brauchbaren und für jede Situation gerüsteten Sounds auf Abruf. Die Reverb-Effekte wirken alle sehr geschmackvoll und dicken den Sound sehr schön an. Insbesondere der Air-Effekt fällt hier positiv auf: Er gibt dem Ton tatsächlich ein „luftiges“ Feeling und die Chorus-Effekte klingen anständig, wenn auch nicht übermäßig. Dennoch vermisse ich hier im Speziellen den Parameter Speed, denn der Chorus-Effekt ist nur mit einem regelbaren Parameter (Depth) ausgestattet. Manchmal kann es auch ganz interessant sein, durch übertriebenes Anwenden des Speed-Parameters ein „Eiern“ im Sound zu erzeugen. Allzuviel Rechenleistung hätte das Implementieren dieses Algorithmus’ dem DSP des Gerätes sicher nicht abverlangt.

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Das Mittenfilter der Klangregelung hingegen erweist sich als äußerst kraftvoll zupackend. Gerade in dem für Gitarren so wichtigen Mittenbereich bietet sich hier eine nochmals differenzierte Möglichkeit zum Eingriff ins Klangbild an. Auch erweist sich das Notch-Filter als sehr hilfreich. Schnell hat man Zugriff, wenn sich denn das gefürchtete Feedback aufbaut; viele Live-Musiker kennen das Problem, wenn man sich „on stage“ inmitten einer Wand von Mikrofonen und Monitorboxen sieht. Insgesamt kann man so dem KORG ToneWorks AX10A eine gute Klangqualität bescheinigen.

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Klangbeispiele
Fazit

Glückwunsch, KORG! Auch mit dem AX10A ist es dem japanischen Hersteller gelungen, ein schlüssiges Konzept zur Verstärkung und Bearbeitung von Akustikgitarren-Sounds am Markt anzubieten.
Angefangen von den Dynamikeffekten zur Bearbeitung der Grundsounds (Comp./Limiter und ein Exciter) über die Bearbeitung mit einer großen Auswahl von Body/Mic.-Typen und der Abrundung mit Modulationseffekten (Reverb, Chorus, Ambience), bietet diese kleine Kiste alles was man braucht, um eine akustische Gitarre zu verstärken! Getrübt wird das positive Bild lediglich durch das Fehlen des nicht mitgelieferten Netzteils, sowie (wie auch beim baugleichen „Bruder“ AX10) der zu kurze Weg des RealTime Expressionpedals.

Plus

  • Konzept
  • große Auswahl an guten, direkt nutzbaren Grundsounds
  • Batteriebetrieb möglich

Minus

  • kein Netzteil im Lieferumfang
  • Pedalweg des Expression-Pedals sehr kurz

Preis

  • UVP: 189,- Euro
  • Strassenpreis: ca. 160,- Euro
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Über den Autor
Profilbild

Stephan Güte RED

Seit den frühen 80ern an den Drähten, die die Welt bedeuten. Musikalisches Mädchen für alles, sei es nun das Produzieren im Studio oder für Engagements als Bühnenmusiker. Seit 2004 im Team von Amazona.

Klangbeispiele
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