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Test: Korg Volca Sample, Groovebox


Wenn 16 Bit wie 8 klingen

Korg Volca Sample ist das vierte Mitglied der Minigroovebox-Familie und im Gegensatz zur analogen Verwandtschaft das erste ausgewiesene Digitalgerät.

Volca sample angle 1

Tja, was ist der neue Volca eigentlich? Sampler oder Sampleplayer? Klar, das Teil spielt Samples ab, kann auch Samples importieren, aber nicht selbst aufnehmen. Doch mit integriertem Sequencer und bisschen Effekte ist der Volca Sample eher eine kleine Groovebox.

Auf dem Datenblatt sieht der Volca Sample nicht sonderlich nach viel aus: 4 MB Speicherplatz (entspricht ca. 65 Sekunden) für maximal 100 Samples bei 31,25 kHz und 16 Bit. Da hat jedes Smartphone mehr. Aber wie auch die bisherigen Volcas ist Sample kein Leistungsbolide, sondern ein Konzeptgerät. Er soll keine komplette Produktion fahren können, sondern ist als Verbundmitglied in einem wie auch immer geartetem Setup gedacht. Ebenso ist die gesamte Arbeitsweise eher auf spontanes Arbeiten als auf Projekt-bezogene Mengenverwaltungen ausgelegt. Schauen wir uns das Ganze mal an.

Volca sample isolator

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Klangbeispiele

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    Andreaz Vogel

    Als Volca-Fan der ersten Stunde war ich von der Erstvorstellung des Sample ziemlich abgeschreckt, aber das Video von Tatsuya Takahashi ist die beste Werbung, die man für das Gerät machen kann. Um Längen besser als das zappelige Promovideo, das besser zu einer House-App gepasst hätte.
    Ich denke, dass eine Familienzusammenführung auch bei mir im Studio stattfinden muss…..

  2. Profilbild
    richard AHU

    Die Grundidee des Volca Samplers finde ich gut und wenn er ein wenig trashig klingt; umso besser. Schade nur das mit dem Sampel import. Ich habe zwar ein I-Pad finde aber zur externen Verwaltung von Sampels den Studiocomputer besser, auf dem die Sammlung üblicherweise ja gespeichert ist (in reicherer Auswahl als das auf dem I-pad möglich wäre). Wäre toll wenn da noch eine praktikable Lösung käme. Ansonsten wäre für mich live wohl der Electribe Sampler interessanter.

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    Fladdi

    Träume bereits einen zweiten Volca Sample „in Kette“ als 32 Stepsequenzer/Sampler zu paaren. Und die Sache mit Chromatischem Einspielen der Samples wäre der Hammer! Also, liebe Korg-Entwickler (Sie lesen doch die Amazona täglich um Kunden-Feedback zu erfahren ;)) Ran an die Updates!!!!

    DANKE!!!!

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    Filterpad AHU

    Ich finde es jedenfalls immer wieder schade, dass Dinge – mehr oder weniger – unvollständig auf den Markt geschmissen werde. Aber das ist der Lauf der schnelllebigen Zeit! Wenn ich was kaufe (Hardware), dann möchte ich es sofort und vollständig verwenden können und nicht auf irgendwelche „Verbesserungs-Updates bei >Neuerscheinung<" oder Upd. durch Drittanbieter etc., wo ich den Link dann rein 'zufällig' in irgend einem Forum entdecke. Auf solche 'Kinderspielchen' habe ich sicherlich keinen Bock (sorry)!

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      Andreaz Vogel

      Wo ist das Problem?
      Korg liefert eine App für Apple-Geräte aus.
      Das ist sicherlich nicht für alle die beste Lösung, aber das Gerät ist somit vollumfänglich nutzbar, und es ist eben _nicht_ unvollständig.
      Und selbst wenn Korg eine Applikation für Windows, Linux, Mac OS X und sonstwas rausgegeben hätte, käme der nächste Meckerkopf daher, weil er den Volca nicht mit seinem Kindle befüttern kann.
      Korg wird sich umgeschaut haben, welche Gerätklasse in der anvisierten Zielgruppe weit verbreitet ist, und das werden eben die iDinger gewesen sein.
      Weitere Apps für andere Geräte (inkl. deren Softwarepflege), ggf. sogar andere Schnittstellen, und der Volca kostete nicht mehr 149,- sondern 249,- EUR oder mehr, und das kleine günstige Gadget hätte ein deutlich unattraktiveren Preis. Ein bisschen spielt halt das kaufmännische immer mit hinein…..

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        TobyB RED

        Hallo Andreaz und Filterpad,

        es ist nunmal leider so das man derzeit ohne selber programmieren zu müssen am ehesten mit den iDingern musizieren kann. Insofern ist es von Korg konsequent. Das die API und das SDK mit geliefert wurden, ist vermutlich die IT Logik des Volca Konzepts, nur soll hier nicht der Sampler gemoddet sondern die Software gemoddet werden. Was für mich Sinn macht. Es wäre ja nun wünschenswert seinen Samplecontent in Logic zu erstellen und das ganze direkt als Fax auf die Volca zu dumpen. Wie Jim schreibt ist Volca ein Konzept. Leider gibt es für andere Mobile Plattformen nun diverse Fallstricke und m.W. noch Klärungsbedarf, siehe Androidforking. Und ich denke das Korg hier wie andere Firmen auf ein vernünftiges SDK und API für die Plattform wartet. Im Moment macht da wohl jeder sein eigenes Ding. Samsung hat zwar ein Audio/Midi SDK für einige Galaxy Modelle und einige Android am Start aber das deckt nicht die Masse ab. Insofern vernünftige Entscheidung es so zu machen.

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          sibbhold •••

          Hi zusammen :)
          Also ich hatte meinen recht früh bestellt und als er ausgeliefert wurde gab es schon lange die kostenlose Single Cell App, die auf allen Systemen läuft. Bei mir mit Windows funktionierte es gut. Daher weiß ich nicht recht wo das Problem ist. Das Ding macht Spaß, klingt herrlich Lofi, Mit dem Keys zusammen der beste Volca.

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            TobyB RED

            Hallo Sibbhold,

            das sehe ich genauso und da alle Plattformen von Singlecell bedient wurden und die Dokumentation des SDK von Korg sehr ordentlich ist, werden sich da noch einige austoben. Ich hatte gestern schon eine Nachricht das sich jemand an einer AU/VST Umsetzung austobt, Faxe per QAM aus der DAW an die Volca schicken ist schon so schräg, das es wieder cool ist ;-)

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              sibbhold •••

              haha, ja das wär was :D
              Allgemein sind Einschränkungen und Limitierungen für mich zunehmend Kreativwerkzeuge. Mit meiner DAW kann ich natürlich alles irgendwie lösen. Aber diese kleinen Kisten lassen einen einfach ganz anders rangehen. #Maschinenliebe

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                TobyB RED

                Hallo Sibbhold,

                man muss aber nicht alles in der DAW machen ;-) Ich mag diese kleinen Synths und erachte sie für mich als sinnvolle Ergänzung.

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    Viertelnote AHU

    ist irgendwo dokumentiert, welche Samples
    im Speicher sind?
    Drumsamples, wenn ja welche?

    wäre denn das chromatische Einspielen über
    ein Update denkbar, oder gibt das die Elektronik so nicht her?

    Ansonsten interessante Kiste

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        YeakZn

        Ne das nicht. :D
        Aber ich mag es lieber ein großes Gerät zu haben. Die Bedienung ist meißt besser und es sieht, meiner Meinung nach, auch besser aus.

        Mfg

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    TobyB RED

    Hallo Jim,

    sehr schön und ausführlich geschrieben. Ich nur einen Punkt anders, für mich sind Volca Keys und Bass schon vollwertige Synthesizer. Nur eben kleiner und etwas begrenzter. Aber exakt das macht ihren Reiz aus :-)

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    Shimanski Beats

    Hab vor langer Zeit den Electribe Sampler vorbestellt, und frag mich jetzt vor lauter Warten, ob ich mir nicht auch einen Volca Sample besorgen sollte, vor allem bei dem Preis. Weiß jemand von Euch, ob der Volca Sample etwas kann, das der Electribe sicher nicht können wird?

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      adzix

      Der Volca Sample kann mal mit Sicherheit viele Dinge nicht, die der Electribe Sampler drauf hat, aber der lo-fi Charakter und die (teils umständliche) Handhabung produzieren sicher andere Ergebnisse. Aber wenn du den Electribe schon bestellt hast, würde ich ehrlich gesagt vielleicht eher was anderes aus der Volca Reihe anvisieren?

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      Filterpad AHU

      Sehe ich auch so. Die Electribes sind Produktionsmaschinen. Das sind die Volcas auch, aber halt eher auf ein Detail beschränkt (Sound). Es sein denn, man gönnt sich die ganze V-Familie. Wenn du eher Songs kreieren möchtest in der EDM mit einem einzigen Gerät, dann eher die Eltr. besorgen. Soundtechnisch hast du auch meiner Ansicht nach mehr fürs Geld.

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        Shimanski Beats

        Danke für Eure Einschätzungen. Den Electribe hab ich bestellt, weil ich seit längerem mal wieder einen Hardware-Sampler mit Live-Eingriffsmöglichkeiten wollte, der auch einen guten Hardware-Sequenzer hat, und den ich im Verbund mit anderen Synths benutzen möchte.

        Der Volca Sample hätte mich, gerade wegen dem niedrigen Preis, eher als Spassmaschine für kleinere Jams (den Volca Bass hab ich auch schon einige Zeit) interessiert, oder als Ergänzung für ein Live-Setup, falls er was könnte, was der Electribe nicht kann.

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      volcarock

      Der Electribe Sampler hat keinen analogen DJ-Isolator und der klingt beim Sample zusammen mit der reduzierten Bitauflösung sehr geil!

  9. Profilbild
    chain AHU

    Hallo volca Fans. Wie ist der aktuelle Stand des Sample? Gibt es Modifikationen oder gar jemanden, der eine Mini.SD verbaut hat? Ist das mit den MIDI auf einem Kanal schon mal in Lösung? Könnte man zufällig Einzel-Outs verbauen?

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Korg Volca Sample

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