Test: Korg Volcas Sample, Groovebox

25. März 2015

Wenn 16 Bit wie 8 klingen

Bevor es richtig losgeht, hier ein Hinweis auf unser Korg Volca-Special, in dem ihr ALLE Korg Volcas findet, inklusive aller Tests zu den Korg Volcas, Workshops zu den Korg Volcas und auch Zubehör zu den Korg Volcas von Drittanbietern. Einfach HIER KLICKEN.

Korg Volca Sample ist das vierte Mitglied der Minigroovebox-Familie und im Gegensatz zur analogen Verwandtschaft das erste ausgewiesene Digitalgerät.

VOLCA Sampler =Groove-Sampler

Tja, was ist der neue Volca eigentlich? Sampler oder Sampleplayer? Klar, das Teil spielt Samples ab, kann auch Samples importieren, aber nicht selbst aufnehmen. Doch mit integriertem Sequencer und bisschen Effekte ist der Volca Sample eher eine kleine Groovebox.

Auf dem Datenblatt sieht der Volca Sample nicht sonderlich nach viel aus: 4 MB Speicherplatz (entspricht ca. 65 Sekunden) für maximal 100 Samples bei 31,25 kHz und 16 Bit. Da hat jedes Smartphone mehr. Aber wie auch die bisherigen Volcas ist Sample kein Leistungsbolide, sondern ein Konzeptgerät. Er soll keine komplette Produktion fahren können, sondern ist als Verbundmitglied in einem wie auch immer geartetem Setup gedacht. Ebenso ist die gesamte Arbeitsweise eher auf spontanes Arbeiten als auf Projekt-bezogene Mengenverwaltungen ausgelegt. Schauen wir uns das Ganze mal an.

Volca sample isolator

Äußerlichkeiten

Volca Sample besitzt das gleiche Gehäuse wie die bisherigen Modelle, nur dass dieses hier weiß und nicht transparent ist. Unten sitzt das von den anderen Volcas her bekannte Touch-„Keyboard“, mit dem hier Samples abgespielt und der Sequencer programmiert wird. Volca Sample hat 12 Regler mit durchsichtigen Achsen, Korg-Fans wissen schon, was das bedeutet. Dann gibt es wieder ein Minidisplay, welches die nötigsten Informationen anzeigen kann. Wie alle Volcas hat auch Sample einen eingebauten Lautsprecher auf der Rückseite und kann mit 6 AA-Batterien betrieben werden, die nach Herstellerangaben ca. 10 Stunden halten sollen. Strom via Netzteil ist auch möglich, doch das gehört nicht mit zum Lieferumfang.

Volca sample rear
Anschlussseitig gibt es nur MIDI-Eingang, Korgs eigener Sync In/Out und einen Stereo-Audioausgang im 3,5 mm Format, an dem sowohl Kopfhörer als auch eine Line-Verbindungen angeschlossen werden können.

Volca sample connection

On-Board Samples

Ab Werk sind 100 Samples in dem nichtflüchtigen Speicher abgelegt. Damit ist die Kiste rappelvoll – sehen wir gleich, was das bedeutet. Im Angebot findet sich der übliche Querschnitt an Kicks, Snares, Hihats, Percussion, Cymbals sowie Stabs diverser Instrumente, Synthsounds und ein paar Vocals. Stilistisch geht das Meiste in Richtung House, Electro & Co., aber natürlich liegt das im Ohr des Betrachters. Und sicherlich gibt es hier so einiges, das man als überflüssig bezeichnen könnte (ich hab noch nie verstanden, warum eine Maschine „Baby“ sagen können muss). Aber der Clou an dem Ganzen sind die …

Edit-Funktionen

Samples abspielen ist ja gut und schön, aber das Manipulieren Derselbigen macht doch erst wirklich den Reiz aus. Und hier legt sich dann auch der Konzeptgedanke des Gerätes offen. Denn trotz 16 Bit fühlt man sich doch eher zum kruden Digitalsound der 80er zurückversetzt. Spielt man ein Sample normal ab, klingt es zunächst auch rund und sauber. Aber bei der Transponierung nach unten fängt es schnell an zu kriseln und krachen. Hiermit lässt sich im Grunde jeder Klang im Volca Sample zum grainigen Blippblupp verschrauben. Bei Aufwärts-Transponierung hingegen entstehen interessante spektrale Veränderungen im Sample, speziell bei metallischen Klängen lohnt sich das.
Passend dazu lassen sich Start- und End-Punkt mit zwei Potis frei einstellen, fast wie beim seligen Akai S-612. Weiterhin kann die Transponierung, genau genommen die Abspielgeschwindigkeit, mit einer einfachen AD-Hüllkurve moduliert werden. Ein beliebiges Sample gepitcht, dann etwas mit Decay moduliert, noch etwas mit dem Tiefpassfilter geglättet und schon bekommt man eine prima Bassdrum oder einen Laser-Zap.
Obwohl dies nur grundlegende Abspielfunktionen sind, lassen sich damit Samples erstaunlich verformen. Ein erfrischend anderer Ansatz als die bisherigen Synth-orientierten Volcas. Aber beim Filter hätte ich mir eine EQ-Wippe gewünscht, die Hoch- und Tiefpass kombiniert, damit man beim Abwärtsstimmen die entstehenden Bassanteile zähmen könnte.
Volca Entwickler Tatsuya Takahashi demonstriert in einem Video eindrucksvoll, wie man aus nur einem Sample durch die einfachen, aber absolut effektiv arbeitenden Edit-Funktionen sich alle Sounds für einen Groove zurechtdrehen kann.

Dazu kommen noch Level, Panorama, eine AD-Lautstärkehüllkurve sowie rückwärts abspielen (via Shift). Eine sehr wichtige Funktion versteckt sich beim „Keyboard“. Hier kann nämlich der Loop an- bzw. abgeschaltet werden. Damit wird ein Sample zwischen den oben erwähnten Start- und End-Punkten geloopt. Dieser Loop kann so kurz eingestellt werden, dass selbst ein zyklischer Ton entsteht und wenn man die beiden Regler nun bewegt, klingt es, je nach Sample, fast schon wie ein Wavetable.

Import mit Hindernissen

Gleich nach Ankündigung des Volca Sample kam die Frage nach dem Sample-Import auf, vor allem, wie er zu bewerkstelligen ist. Korg hat das via App für iPhone/iPad/iPod gelöst, wofür die kostenlose App AudioPocket angeboten wird. Das ist naheliegend und zeitgemäß. Aber was macht der Nicht-iMensch, so wie ich? Außerdem finde ich es fragwürdig, für ein 159,- Euro-Gerät einen doppelt bis vierfach so teueren Zuspieler vorauszusetzen, da es mindestens ein iOS 7.1-fähiges Gerät sein muss. Also einfach eine alte iGurke billig auf dem Gebrauchtmarkt dafür holen, ist nicht drin. Fettes Dislike (sagt man das heutzutage noch so?).

Daraufhin hatte Korg eine SDK-Software zur freien Verfügung gestellt, über die Drittanbieter Programme für andere Plattformen (Windows, MacOS, Android) schreiben können. Ist das nun nett oder wälzt man einfach die Portierung/Programmierung auf andere ab? Denn ich sehe ein Problem dabei, wer sorgt für Pflege und Updates? Wer steht für Fehler gerade? Meines Erachtens stiehlt sich Korg hier etwas aus der Verantwortung.

WAV

Editor von Single Cell

Aber nun zur (iMport)-Sache: schnell bei einem iBekannten angefragt und dort AudioPocket ausprobiert. Die Software verwaltet den Speicherinhalt im gesamten Block. Stellt man sich ein Sampleset zusammen, muss man aufpassen, die 4 MB nicht zu überschreiten, denn dann funktioniert der Dump nicht. Man kann also kein kurzes Sample aus dem Werks-Set gegen ein langes tauschen, sondern muss ggf. zusätzlich Platz schaffen. AudioPocket bietet auch einfache Edit- und Schneidefunktionen.
Aus der iAudiobuchse schickt man dann den Datenbulk per (mitgeliefertem) Stereokabel zum Sync-Eingang des Volca, der Dump dauert nur wenige Augenblicke. Übrigens muss man sein Set in der iSoftware speichern, da der Dump nur in eine Richtung möglich ist. Das Zeug aus dem Volca wieder rauszuholen, ist nicht möglich.
Von der Sache her eigentlich einfach, doch hier hätte ich mir mehr Service seitens des Herstellers gewünscht.

Nachtrag

Korg verweist inzwischen auf den englischen Hersteller Single Cell Software, dessen Editor ich jedoch nicht mehr testen konnte.
Auch die Spezialisten von SampleRobot haben eine passende Software angekündigt, die jedoch kostenpflichtig sein wird.

Sequencer

Volca Sample kann auf zehn Kanälen acht jeweils monophone Sounds gleichzeitig spielen. Zwei Kanäle schließen sich gegenseitig aus, was man typischerweise für open/closed Hihat oder ähnliches verwendet.

Volca sample angle 3
Die Kapazität des Sequencers ist Volca-typisch marginal. Nur zehn Pattern mit maximal 16 Steps sind vorhanden. Immerhin gibt es eine Neuerung, nämlich den Song-Modus, bei dem die Pattern in bis zu 16 Kombinationen beliebig aneinandergehängt und als Schleife gespielt werden können. Das wäre auch für die anderen Volcas wünschenswert.
Eine Sequencer-Spur lässt sich auf drei Arten einspielen bzw. programmieren. Im Live-Modus werden alle 10 Kanäle gleichzeitig angesprochen, die zehn Sounds eines Sets werden über das „Keyboard“ parallel eingespielt. Die Alternative dazu ist Step, der eigentlich eine Lauflichtprogrammierung ist. Der zweite Step-Modus verdient den Name schon eher, hier werden mit zwei Tasten die Steps aller Spuren schrittweise abgerufen und man kann die Steps der zehn Spuren parallel setzen.
Mit Active Step, Step Jump und Swing lassen sich Muster jenseits von straighten 4/4-Beats einstellen.

Die Amazona-Leser „Electrollerball“ haben auf ihrem Youtube-Kanal ein paar HD-Videos zum Volca Sample reingestellt. Lohnt sich anzusehen.


Motion Sequence

Die durchsichtgen Potis mit LED signalisieren ein echt schickes Feature: automatisierbare Funktionen, sprich Korgs bekannte Motion Sequence. Mit Ausnahme von Sample Select können alle anderen 11 Edit-Funktionen hierüber automatisiert werden. Und zwar in jeder Spur! Man drückt im Live-Modus einfach Record und dreht den/die betreffenden Regler. Nach einem Durchlauf schaltet sich Record automatisch ab. Gefällt das Ergebnis nicht, kann Motion Sequence einer Spur wieder gelöscht werden, aber nur komplett.
Was mir hier fehlt ist die Möglichkeit, Motion Sequence auch im Step-Modus anwenden und somit quasi Parameter Locks erstellen zu können. Insbesondere bei der Tonhöhe wäre das super hilfreich für saubere Melodien. Zwar gibt es die Option, dass man die Tonhöhe mit dem Poti nicht kontinuierlich, sondern nur in Halbtonschritten regelt, das geht schon, insbesondere bei langsamem Tempo, aber das Optimale ist das auch nicht.

Volca sample knobs 1

Effekte

Doch, gibt’s auch. Allerdings recht minimalistisch. Ein einfacher Mono-Hall lässt sich pro Spur on/off schalten, der Mix-Anteil wird global geregelt. Mit dem sogenannten Analogue Isolator kann der Summenausgang gefiltert werden. Ein Bass- und ein Treble-Regler heben bzw. senken Tiefen und Höhen. Sie agieren ziemlich zahm, aber ein paar nette Sweeps oder Bandpass-Sounds lassen sich damit durchaus veranstalten.
Die Loop-Funktion lässt sich als Delay missbrauchen. Man stellt einen Loop passend zum Tempo ein und lässt das Sample mit der Lautstärkehüllkurve abklingen. Dank Regler und Motion Sequence ist das sogar modulier- und automatisierbar.

Volca sample functions
MIDI

Doch, gibt’s auch. Allerdings sehr minimalistisch. Neben Start/Stop/Sync von einem externen Sequencer werden auf zehn MIDI-Kanälen die zehn Sample-Spuren des Volcas angesprochen. Doch leider nicht chromatisch, sondern über die gesamte MIDI-Tastatur mit der gleichen Tonhöhe. Das ist wirklich schade, denn hier hätte man ein MIDI-Keyboard zum leichten Einspielen von Melodien nutzen können. Chance vertan.

Volca sample buttons

Fazit

Volca Sample ergänzt die Familie absolut sinnvoll. Ob man ihn nur zum reinen Abspielen von Samples verwendet oder als kreatives Klanggestaltungswerkzeug, steht dem Anwender frei. Man sollte jedoch nicht den Anspruch haben, Volca Sample als Zentraleinheit nehmen zu wollen, dafür ist er dann doch einen Nummer zu klein. Ebenso wie Volca Keys kein vollwertiger Synthesizer und Volca Beats nicht die Mega-Drummaschine ist, ist auch Volca Sample in seinem Umfang klar limitiert. Aber er zeigt eben hervoragend, wie gut man kreative Sounds jenseits von Filter und FM erzeugen kann.Und als Ergänzung eines Setups macht er eine gute Figur. Er ist leicht und flüssig zu bedienen und wenn man sich ein bisschen mit ihm auseinandersetzt, entlockt man ihm wirklich einige Soundtricks.

Weniger schön ist, dass man die Samples nicht via MIDI chromatisch spielen kann, sondern nur den Umweg über den Speed-Regler hat. Das wäre für die Programmierung von Bassline und Melodien ein wirklicher Zugewinn. Das Thema Sample-Import für Nicht-iOSler lässt sich zwar via Drittanbieter inzwischen lösen, aber seitens einer Firma wie Korg hätte ich da mehr direkten Support erwartet.

Trotzdem, der neue Volca bleibt unterm Strich eine potente kleine Groovebox, die sicherlich ihren Weg in viele Live-Setups und Heimstudios schaffen wird.

Plus

  • prima Ergänzung der Volca-Familie
  • effektive Klangmanipulation über wenige Funktion
  • Motion Sequence fast aller Funktionen auf allen 10 Kanälen
  • guter Workflow

Minus

  • verarbeitet keine MIDI-Tonhöhen
  • Sample-Import von Korg nur mit iOS-App unterstützt
  • Motion Sequence nur im Live-Record > keine Parameter-Locks
  • unzureichende Anleitung

Preis

  • Ladenpreis: 149,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Als Volca-Fan der ersten Stunde war ich von der Erstvorstellung des Sample ziemlich abgeschreckt, aber das Video von Tatsuya Takahashi ist die beste Werbung, die man für das Gerät machen kann. Um Längen besser als das zappelige Promovideo, das besser zu einer House-App gepasst hätte.
    Ich denke, dass eine Familienzusammenführung auch bei mir im Studio stattfinden muss…..

  2. Profilbild
    richard  AHU

    Die Grundidee des Volca Samplers finde ich gut und wenn er ein wenig trashig klingt; umso besser. Schade nur das mit dem Sampel import. Ich habe zwar ein I-Pad finde aber zur externen Verwaltung von Sampels den Studiocomputer besser, auf dem die Sammlung üblicherweise ja gespeichert ist (in reicherer Auswahl als das auf dem I-pad möglich wäre). Wäre toll wenn da noch eine praktikable Lösung käme. Ansonsten wäre für mich live wohl der Electribe Sampler interessanter.

  3. Profilbild
    Fladdi

    Träume bereits einen zweiten Volca Sample „in Kette“ als 32 Stepsequenzer/Sampler zu paaren. Und die Sache mit Chromatischem Einspielen der Samples wäre der Hammer! Also, liebe Korg-Entwickler (Sie lesen doch die Amazona täglich um Kunden-Feedback zu erfahren ;)) Ran an die Updates!!!!

    DANKE!!!!

  4. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Ich finde es jedenfalls immer wieder schade, dass Dinge – mehr oder weniger – unvollständig auf den Markt geschmissen werde. Aber das ist der Lauf der schnelllebigen Zeit! Wenn ich was kaufe (Hardware), dann möchte ich es sofort und vollständig verwenden können und nicht auf irgendwelche „Verbesserungs-Updates bei >Neuerscheinung<" oder Upd. durch Drittanbieter etc., wo ich den Link dann rein 'zufällig' in irgend einem Forum entdecke. Auf solche 'Kinderspielchen' habe ich sicherlich keinen Bock (sorry)!

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      AMAZONA Archiv

      Wo ist das Problem?
      Korg liefert eine App für Apple-Geräte aus.
      Das ist sicherlich nicht für alle die beste Lösung, aber das Gerät ist somit vollumfänglich nutzbar, und es ist eben _nicht_ unvollständig.
      Und selbst wenn Korg eine Applikation für Windows, Linux, Mac OS X und sonstwas rausgegeben hätte, käme der nächste Meckerkopf daher, weil er den Volca nicht mit seinem Kindle befüttern kann.
      Korg wird sich umgeschaut haben, welche Gerätklasse in der anvisierten Zielgruppe weit verbreitet ist, und das werden eben die iDinger gewesen sein.
      Weitere Apps für andere Geräte (inkl. deren Softwarepflege), ggf. sogar andere Schnittstellen, und der Volca kostete nicht mehr 149,- sondern 249,- EUR oder mehr, und das kleine günstige Gadget hätte ein deutlich unattraktiveren Preis. Ein bisschen spielt halt das kaufmännische immer mit hinein…..

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        TobyB  RED

        Hallo Andreaz und Filterpad,

        es ist nunmal leider so das man derzeit ohne selber programmieren zu müssen am ehesten mit den iDingern musizieren kann. Insofern ist es von Korg konsequent. Das die API und das SDK mit geliefert wurden, ist vermutlich die IT Logik des Volca Konzepts, nur soll hier nicht der Sampler gemoddet sondern die Software gemoddet werden. Was für mich Sinn macht. Es wäre ja nun wünschenswert seinen Samplecontent in Logic zu erstellen und das ganze direkt als Fax auf die Volca zu dumpen. Wie Jim schreibt ist Volca ein Konzept. Leider gibt es für andere Mobile Plattformen nun diverse Fallstricke und m.W. noch Klärungsbedarf, siehe Androidforking. Und ich denke das Korg hier wie andere Firmen auf ein vernünftiges SDK und API für die Plattform wartet. Im Moment macht da wohl jeder sein eigenes Ding. Samsung hat zwar ein Audio/Midi SDK für einige Galaxy Modelle und einige Android am Start aber das deckt nicht die Masse ab. Insofern vernünftige Entscheidung es so zu machen.

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          Basicnoise  

          Hi zusammen :)
          Also ich hatte meinen recht früh bestellt und als er ausgeliefert wurde gab es schon lange die kostenlose Single Cell App, die auf allen Systemen läuft. Bei mir mit Windows funktionierte es gut. Daher weiß ich nicht recht wo das Problem ist. Das Ding macht Spaß, klingt herrlich Lofi, Mit dem Keys zusammen der beste Volca.

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            TobyB  RED

            Hallo Sibbhold,

            das sehe ich genauso und da alle Plattformen von Singlecell bedient wurden und die Dokumentation des SDK von Korg sehr ordentlich ist, werden sich da noch einige austoben. Ich hatte gestern schon eine Nachricht das sich jemand an einer AU/VST Umsetzung austobt, Faxe per QAM aus der DAW an die Volca schicken ist schon so schräg, das es wieder cool ist ;-)

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              Basicnoise  

              haha, ja das wär was :D
              Allgemein sind Einschränkungen und Limitierungen für mich zunehmend Kreativwerkzeuge. Mit meiner DAW kann ich natürlich alles irgendwie lösen. Aber diese kleinen Kisten lassen einen einfach ganz anders rangehen. #Maschinenliebe

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                TobyB  RED

                Hallo Sibbhold,

                man muss aber nicht alles in der DAW machen ;-) Ich mag diese kleinen Synths und erachte sie für mich als sinnvolle Ergänzung.

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    Viertelnote  AHU

    ist irgendwo dokumentiert, welche Samples
    im Speicher sind?
    Drumsamples, wenn ja welche?

    wäre denn das chromatische Einspielen über
    ein Update denkbar, oder gibt das die Elektronik so nicht her?

    Ansonsten interessante Kiste

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        YeakZn

        Ne das nicht. :D
        Aber ich mag es lieber ein großes Gerät zu haben. Die Bedienung ist meißt besser und es sieht, meiner Meinung nach, auch besser aus.

        Mfg

  6. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Jim,

    sehr schön und ausführlich geschrieben. Ich nur einen Punkt anders, für mich sind Volca Keys und Bass schon vollwertige Synthesizer. Nur eben kleiner und etwas begrenzter. Aber exakt das macht ihren Reiz aus :-)

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    Shimanski Beats

    Hab vor langer Zeit den Electribe Sampler vorbestellt, und frag mich jetzt vor lauter Warten, ob ich mir nicht auch einen Volca Sample besorgen sollte, vor allem bei dem Preis. Weiß jemand von Euch, ob der Volca Sample etwas kann, das der Electribe sicher nicht können wird?

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      adzix

      Der Volca Sample kann mal mit Sicherheit viele Dinge nicht, die der Electribe Sampler drauf hat, aber der lo-fi Charakter und die (teils umständliche) Handhabung produzieren sicher andere Ergebnisse. Aber wenn du den Electribe schon bestellt hast, würde ich ehrlich gesagt vielleicht eher was anderes aus der Volca Reihe anvisieren?

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      Filterpad  AHU

      Sehe ich auch so. Die Electribes sind Produktionsmaschinen. Das sind die Volcas auch, aber halt eher auf ein Detail beschränkt (Sound). Es sein denn, man gönnt sich die ganze V-Familie. Wenn du eher Songs kreieren möchtest in der EDM mit einem einzigen Gerät, dann eher die Eltr. besorgen. Soundtechnisch hast du auch meiner Ansicht nach mehr fürs Geld.

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        Shimanski Beats

        Danke für Eure Einschätzungen. Den Electribe hab ich bestellt, weil ich seit längerem mal wieder einen Hardware-Sampler mit Live-Eingriffsmöglichkeiten wollte, der auch einen guten Hardware-Sequenzer hat, und den ich im Verbund mit anderen Synths benutzen möchte.

        Der Volca Sample hätte mich, gerade wegen dem niedrigen Preis, eher als Spassmaschine für kleinere Jams (den Volca Bass hab ich auch schon einige Zeit) interessiert, oder als Ergänzung für ein Live-Setup, falls er was könnte, was der Electribe nicht kann.

    • Profilbild
      volcarock  

      Der Electribe Sampler hat keinen analogen DJ-Isolator und der klingt beim Sample zusammen mit der reduzierten Bitauflösung sehr geil!

  8. Profilbild
    chain  AHU

    Hallo volca Fans. Wie ist der aktuelle Stand des Sample? Gibt es Modifikationen oder gar jemanden, der eine Mini.SD verbaut hat? Ist das mit den MIDI auf einem Kanal schon mal in Lösung? Könnte man zufällig Einzel-Outs verbauen?

  9. Profilbild
    tonvibration  

    Hey, die Volca Sample ist seit Jahren mein liebster Schatz bei Jams. Meist in Zusammenarbeit mit der Volca Bass. (Die FM, Keys und Beats nutze ich hingegen selten.) Warum? Die (mitgelieferten) Samples klingen gut, warm und präsent, obwohl digital und die Motion Sequences machen irre Spaß: Hier ein wenig Pan, da ein wenig Lengthvariation, da ein wenig glitch (Tonhöhe) …und schon ist der loop dynamischer.
    Zum Test „Was mir hier fehlt ist die Möglichkeit, Motion Sequence auch im Step-Modus anwenden und somit quasi Parameter Locks erstellen zu können. Insbesondere bei der Tonhöhe wäre das super hilfreich für saubere Melodien.“ Geht aber wohl (wissen nur wenige): Motion aufzeichnen, dann im step mode step gedrückt halten und Poti in aller Ruhe auf den gewünschten Wert setzen. Step by step. (Für Melodien trotzdem mühsam.)

    • Profilbild
      Emmbot  AHU

      Auch mein lieblings volca ich nutze ihn gern zusammen mit dem kick, das knallt ordentlich.

      Ansonsten dufte Gerät das mit der MIDI – Tonhöhe ist schade. Aber da gibt es ja den voyzir Editor.

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