Test: KRK Rokit RP4 G3, Studiomonitore

22. Februar 2016

Volle Audio-Strahlkraft

Rokit

Nachdem ich kürzlich die ganz dicken „Eimer“ der Rokit-Serie getestet habe (siehe Test), sind mit der KRK Rokit RP4 G3 nun die kleinsten Ausführungen bei mir in meinem Tonstudio gelandet. Sozusagen die „Eimerchen“ von KRK.

 

Von außen betrachtet machen die kompakten Teile (211 mm x 155 mm x 238 mm) einen sehr vertrauenserweckenden Eindruck. Sie sind sauber verarbeitet, haben ein vernünftiges Gewicht von knapp 4 kg pro Stück und sind an der Unterseite mit einer Moosgummimatte ausgestattet. Zum wirkungsvollen Entkoppeln vom Aufstellort ist dies zwar zu wenig, aber zumindest rutschen sie dadurch nicht so leicht auf glatten Oberflächen umher.

Positiv fällt einem sofort der nach vorne gerichtete Bassreflexport dem tontechnische Auge auf. Dadurch kann man grundsätzlich die Box näher an eine rückwärtige Wand stellen, da hier der Luftstrom nicht die Wand zusätzlich anregt. Das KRK-Logo ist dezent beleuchtet und mir tausendmal lieber als diese unsäglich hellen Blaulichter, die seit einigen Jahren in unzähligen Geräten ihr Unwesen treiben. Nach ca. 30 Minuten ohne Eingangssignal schalten sich die Monitore in einen energiesparenden Standby-Modus.

 

Als Bass-/Mitteltöner kommt eine 4-zöllige Membran aus einem „Aramid Glass Composite“ zum Einsatz, die mit seinem satten Gelb sehr poppig in mein Studio schielt. Der Hochtöner ist mit seinem Durchmesser von einem Zoll auffällig groß für eine so kompakte Lautsprecherbox.

Auf der Rückseite finden sich symmetrische XLR- und Klinkenanschlüsse sowie eine unsymmetrische Cinch-Buchse. Die Höhen sowie die tiefen Frequenzen können über gerasterte Potis an den Raum angepasst werden, ebenso steht eine Regelung für den Eingangspegel zur Verfügung. Die Netzschalter rasten satt ein und machen wie der Rest aller Bedienelemente einen soliden Eindruck.

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