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Test: KS Digital A200, Studiomonitor


Präzises Klangwerkzeug

Die Monitore des deutschen Herstellers KS Digital aus Saarbrücken finden sich nun schon seit 20 Jahren oft bei Rundfunk und Theater. Die koaxialen Modelle C5 und C8 werden gerne auch als Nahfeldmonitore in Projektstudios eingesetzt. Die gesamte C-Serie wurde übrigens gerade frisch aktualisiert, wir berichteten. Am anderen Ende der Preisskala bietet KS Digital die Monitore der A-Line an. Hier haben wir heute den KS Digital A200 in Test, ein Fullrange-Monitor für mittlere Abhörentfernungen.

Das Produkt

Die KS Digital A200 ist ein 3-Wege Monitor mit einem 8“ Woofer aus Carbon, einem 2“ Kalotten-Mittenlautsprecher und einem 1“ Hochtöner. Damit kann die Box einen Frequenzgang von 32 Hz bis 22 kHz abdecken.

Der Monitor wird liegend betrieben, folgerichtig gibt es eine linke und eine rechte Box. Das Bassreflexgehäuse mit zwei nach vorn ausgerichteten Ports hat die Maße H/B/T 28 x 42 x 33 cm. Es ist aus MDF gefertigt, das Gewicht liegt bei 18 kg.

Optisch sehr ansprechend ist die Naturholzeinfassung aus Kirsche des Mittel- und Hochtöners. Die Kanten der Einbaumulden sind zur Vermeidung von unerwünschten Reflexionen abgerundet und dienen beim Hochtöner als Waveguide. Hier sitzt auch die, leider blaue, Betriebs-LED.

Mittel- und Hochtöner mit HT Waveguide

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    MidiDino AHU

    Danke Armin für den detailliert beschriebenen Höreindruck. Für Studiobetreiber ist dieser Artikel durchaus interessant. Mein Projektstudio betreibe ich hingegen ausschließlich per Kopfhörer ;-)

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    tubeheat

    Dankeschön Armin. Sag mal, sind die Kühlrippen eigentlich immer noch so scharfkantig, wie damals bei den C-55 ?

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    Markus Schroeder RED

    „Class D“ Verstärker (Sigma Delta-Wandler) trifft man ja immer häufiger auch im unteren bereich z.b Dynaudio BM5mkIII oder Mackie XR. Ich weiß nicht was ich davon halten soll.

    Besonders wenn die Boxen keinen Digitaleingang haben und dann intern „nur“ mit 48kHz (BM5mk3/ XR) arbeiten.

    Prinzipiell ist es ja ein Trend der zur „Eleminierung des Audio-Interfaces“ führt. Erst wurden bei Studiomonitoren die separaten Verstärker eliminiert (Passiv -> Aktiv) und mit „Class D“ der separate DAC-Wander – wenn man es konsequent zu Ende denkt und mit der A200 hier ja hier auch geschehen ist. Oder?

    Meinungen, Einsprüche?

    • Profilbild
      Armin Bauer RED

      Hi Markus,

      ist hier eben eine Option, die nicht zu verachten ist.

      Wenn hier eine Wandlung weg fällt ist´s gut.

      ClassD ist recht impulstreu nach meiner Erfahrung, passt also für gut abgestimmte aktive Systeme.

      Ansonsten, im PA Bereich, Eisen macht einfach mehr Rumps. Trotzdem nehme ich inzwischen live für 4 Monitorkanäle die 4-Kanal RAM mit 8 Kilo mit statt 40 Kg Class H, der Rücken…

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KS Digital A200

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