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Test: KV331 Audio, SynthMaster 2.5, Software-Synthesizer

(ID: 1129)

Bewertung

Der SynthMaster 2.5 hinterlässt einen eher gemischten Eindruck. Das Konzept ist grundsätzlich gut, der Bedarf an Rechenleistung bei komplexeren Sounds ist recht hoch, und der Grundsound ist manchmal dünn und mit Nebengeräuschen behaftet. Die Oberfläche ist gut strukturiert und recht übersichtlich, dennoch erschließen sich viele Parameter nicht sofort auf Anhieb, und es ist daher einiges an Einarbeitung nötig. Alle Regler sind groß genug, und es ist keine Fummelarbeit von Nöten. Das Filter klingt durchweg sehr gut und lässt keine Wünsche offen, aber die Hüllkurven sind mir nicht schnell genug, und einige der Effekte hätte man auch weglassen können. Der Unisono-Mode überzeugt nicht wirklich, insbesondere wegen der extremen CPU-Gier. Der Hunger nach Rechnerleistung ist stellenweise so hoch, dass der Synth als einzige Instanz sogar unbrauchbar wird und es nur noch so knirscht und knarzt. Die Soundqualität lässt sich zwischen Draft, Good, Better und Best auswählen. Das Routing dieses Romplers ist sehr flexibel und überrascht mit ungewöhnlichen Klangmöglichkeiten.

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Test: KV331 Audio, SynthMaster 2.5, Software-Synthesizer

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Klangbeispiele
Fazit

KV331 Audio hat mit dem SynthMaster 2.5 ein gutes Instrument am Start, welches aber in vielen Punkten etwas unausgereift wirkt. Dennoch könnte das Instrument eine Bereicherung im Setup darstellen, wenn man auf schöne, lebendige Flächen, Soundscapes und durchsetzungsfähige Sequenzen steht und die Möglichkeit, auch eigene Wellenformen zu verarbeiten, vollständig ausnutzt. Auch kann er durchaus mit fettem Klang aufwarten, welches aber manchmal erst mit viel Schrauberei verbunden ist. Die Additive Synthese in Kombination mit dem analogen Dualfilter bringt auf jeden Fall den meisten Spaßfaktor.

Plus

  • guter Sound
  • gutes Grundkonzept
  • umfangreiche Modulationsmöglichkeiten
  • übersichtliche Benutzeroberfläche
  • Kopierschutz mit Seriennummer

Minus

  • manchmal hoher CPU Anspruch, insbesondere Unisono
  • nicht ganz ausgereift
  • deutliche Nebengeräusche bei einigen Einstellungen
  • Effekte eher durchschnittlich

Preis

  • 129,- $
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Über den Autor
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Synthman AHU

Der Michael "Synthman" wurde schon im Alter von 10 Jahren vom Synthesizervirus befallen und seit dem nicht mehr geheilt.
Ein Konzert von Jean-Michel Jarre im TV von 1977 war der Auslöser und hat mich entsprechend geprägt. Meinen ersten Synthesizer erwarb ich dann 1983, es war ein gebrauchter Roland Juno 60. Über die letzten Jahrzehnte habe ich mir entsprechendes Wissen zu elektronischen Klangerzeugern angeeignet.

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Forum
  1. Profilbild
    4damind

    Hat mich ganz und garnicht überzeugt. Die Oberfläche fand ich unübersichtlich und überladen und der Sound dünn.

    Warum der Resourcenverbrauch so hoch ist erschliesst sich einem auch nicht recht. Immerhin werden hier keine analogen Synth emuliert und 4x overgesampled. Irgendwo scheint es bei der DSP Programmierung noch etwas zu hapern.

    Wie man ein semi-modulares Konzept besser umsetzen kann bei moderater CPU Belastung zeigt ja U-He mit Zebra.

  2. Profilbild
    Coin AHU

    Hat einen „kleinen“ Bruder bekommen.
    Synhmaster One
    Ich freue mich jetzt schon darauf darüber zu lesen.
    Weil, den kauf ich mir.
    Kostet nur 70 Eu und der Sound ist wahnsinn :)

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