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Test: LD Systems CURV 500 ES, Array System, Akivboxen

(ID: 142379)

Der Bass

Das Gehäuse des Subs ist aus Holz gefertigt und lackiert.

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Der CURV Bass

Der CURV Bass

 

Der Polyamid-Lack hat eine recht glatte Oberfläche, normalerweise wird hier Strukturlack verwendet. Seitlich sind zwei Griffe ins Holz gefräst, ein dritter Tragegriff sitzt als Griffschale oberhalb des Mixers. Auf der Unterseite verhindern 4 große Gummifüße ein Verrutschen. Ober- und Rückseite sind aus Metall. Hier sitzt ein M20 Schraubflansch für die Distanzstange. Im hinteren Teil ist das Mischpult untergebracht. Die Front wird von einem Lochblech mit hinterlegtem Akustikschaum geschützt.

Ein- und Ausgänge finden sich auf der Rückseite, ebenso wie Netzbuchse und Powerschalter.

Der Sub misst in Breite/Höhe/Tiefe 32,5 x 38,3 x 49,1 cm und wiegt 16,5 kg. Das Gesamtsystem kommt auf circa 25 kg „Lebendgewicht“.


Elektronik

Die gesamte Elektronik ist im Bass verbaut. Hier sitzen die beiden Class-D Verstärker für Sub und Tops, die Komponenten werden mit Limitern geschützt. Weitere Schutzschaltungen kümmern sich um Kurzschluss, Überhitzung und Überspannung. Die Elektronik kommt ohne Kühlrippen aus, im Innern wird aber ein Lüfter zur Kühlung eingesetzt.

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Das integrierte 4-Kanal Mischpult hat nur drei unabhängige Kanäle, CH 3/4 ist ein Stereo-Kanal. Er kann entweder auf der Rückseite mittels Kombibuchsen mit einem Line-Signal gespeist werden oder es lässt sich an der Oberseite mit Miniklinke ein MP3-Player anschließen.

Mixer mit Bluetooth

Mixer mit Bluetooth

 

Auch eine Verbindung via Bluetooth ist möglich. Außer Lautstärke verfügt dieser Kanal über keinerlei Bedienelemente.

Auch Kanal 1 und 2 verfügen über Kombibuchsen. Sie sind grundsätzlich identisch. Levelregler, Klangregelung für Höhen und Tiefen, Effektlevel. Der erste Kanal bietet aber noch die Möglichkeit, ihn für Instrumente auf Hi-Z zu schalten. Für Kondensatormikrofone ist auf beiden Kanäle fest eine 12 Volt Phantomspeisung geschaltet.

Im Masterbereich findet sich das Poti für die Gesamtlautstärke und Sub Level zur Bassanpassung. Mit dem Setup-Schalter wird das System per DSP an die Anzahl der verwendeten Satelliten pro Ausgangskanal angepasst, es gibt also vier Schaltstufen. Mit einem Druckschalter wird die Anlage mono oder stereo konfiguriert. Das Effektgerät bietet 16 fest eingestellte Programme.

Mixer-Bedienelemente

Mixer-Bedienelemente

 

Die Eingänge und der Master zeigen durch zweifarbige LEDs Signal und Übersteuerung an. Neben den beiden Powerausgängen als Speakon kompatibler Anschluss gibt es noch einen XLR-Line-Out für das Gesamtsignal und einen 5-Pol XLR zum Anschluss des additiven zweiten Basses.

Die Anschlüsse auf der Rückseite

Die Anschlüsse auf der Rückseite

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Forum
  1. Profilbild
    DJ Ronny

    Danke für den Test und deinen Artikel. Schade das im Klang so viele Abstriche oder Kompromisse gemacht werden müssen. Vom Design hat sie mir sofort gefallen. Da ich aber SoundFanatiker bin ist diese Anlage bei mir leider durchgefallen. Ich habe sie selbst noch nicht gehört, da hier in meinem Umfeld keiner die Curv hat. Aber leider haben die Test und Beschreibungen alle die selben Mängel aufgeführt. Nicht zu Ende gedacht, ist das Zubehör. Die Tasche, die es für die Tops gibt, bedeutet, dass sie alle immer auseinander und zusammenbaut werden müssen. Schade, vom Design her hätte ich sie sofort gegen meine Hk Nano 600 getauscht.

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @DJ Ronny Hallo,

      ich habe die PA auch für ein Magazin getestet. Das Design bedingt schon fast automatisch, dass Tiefmitten nicht von den Satelliten abgebildet werden können und der Sub übernehmen muss. Das gilt auch für die HK Nano 600. Ich habe schon erheblich teurere und größere Anlagen mit diesem Tiefmitten-Loch getestet oder gehört. Die Qualität der PA ist gemessen am Preis sehr gut und ich würde sie der HK Nano 600 jederzeit vorziehen. Das Teil ist für Entertainer, Duos und kleinere Tanzbands gedacht und kommt auch in akustisch etwas schwierigeren Räumen gut klar, eben da, wo die typische Box mit 12 Zoll Woofer und 1″ Horn versagt. Ich habe die Curv 500 z. B. in einer Kirche im Einsatz gehabt (um 1100 herum gebaut, Kuppel, sehr viel Hall). Da konnte sie überzeugen und war z. B. einer wesentlich teureren und in optimalen akustischen Umgebungen besser klingenden Seeburg TSM10 überlegen, die zwar im Nahbereich sehr gut klingt, aber in so einer Kirche eben versagt. Da versumpft nach wenigen Metern alles im Diffusschall. Man muss wissen, was man braucht. Hör Dir die Curv 500 erst einmal an und spiel Deine Musik darüber. Dann entscheide. Sie ist nicht schlecht, aber vielleicht einfach nicht richtig für Dich.

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        DJ Ronny

        @Markus Galla Danke für dein Erfahrungsbericht. Ich würde sie gerne mal hören, hier hat sie bloß keiner. Ich bin DJ und für die kleinen VA komme ich sehr gut mit 2 Hk Nano 600 hin. Auf alle Fälle ist die Curv vom Design was besonderes und ich liebe das Besondere. Wenn ich sie mal gehört habe entschiede ich mich vielleicht um.

      • Profilbild
        Armin Bauer RED

        @Markus Galla Die Diskussion Stäbchenanlage vs. konventionelle Box hatten wir schon, das will ich hier nicht wieder aufwärmen.
        Die Nano 600 hatte ich vor Längerem ja auch im Test, ich habe nun nicht den direkten Vergleich, die HK erschien mir aber stimmiger. Auch die kleine LD Maui 5 hat bei mir besser abgeschnitten, weil sie eben in ihrem Frequenzspektrum homogener abbildet.
        Die CURV hat einfach in einem Hörbereich ordentliche Probleme. Der hoch angekoppelte Bass macht es noch schlimmer, da so dieser Bereich auch nicht mehr sauber arbeiten kann. Der Verweis auf die von dir gesehenen Einsatzbereiche hilft da leider auch nicht weiter.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Hallo zusammen
    Ich arbeite seit drei Jahren mit dem LD CURV 500
    Nachdem ich das System jmd. ausgeliehen habe, hat das Teil ein, für mich unerträgliches, Eigenrauschen.
    An was kann das liegen?
    Wie kann ich das beheben?
    Danke für eine Antwort
    Gruss
    Rolf

    • Profilbild
      Armin Bauer RED

      Hallo Ralf,

      ich denke der Erfolg versprechendste Weg ist sich da direkt an den technischen Support von HK Audio zu wenden.

      Grüße
      Armin

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Ich habe aktuell genau das selbe Problem, es scheint als würde das Störgeräusch bei mir vom Effektgerät kommen den man merkt die Veränderungen vom Rauschen mit der Effektauswahl. Ich habe die Vermutung dass am Eingang des Effektgeräts ein unerwünschtes Signal anliegt eventuell durch fehlerhafte Potis für die Effektzumischung. Da der Mixer anscheinend komplett digital aufgebaut ist kann man hier schwer etwas rausmessen.
      Hast du schon eine Lösung für das Problem?

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