Test: LD Systems STINGER MIX 6 A G2, Mini-PA

 

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Kanal 4 verzichtet auf einen XLR-Eingang und hat stattdessen eine Stereoklinkenbuchse sowie einen Stereo-RCA Eingang für Line-Pegel nebst RCA-Ausgang, an diesem Ausgang liegt die Summe an.

Ferner gibt es noch eine kleine Master-Sektion mit 3-Band-EQ, Summenpegelsteller, 4-LED-Pegelanzeige, Monitorregler und Monitorausgang und einen 4 Ohm-Ausgang für die Erweiterungsbox. Der Class-D-Verstärker bietet kleine Abmessungen und geringes Gewicht bei hoher Leistung. Der Verstärker stellt mit 280 W Spitzenleistung keine Rekorde auf, tönt aber durchaus laut genug für 30 bis 40  brave, aufmerksam zuhörende, später vielleicht tanzende Partygäste.

Das Mischpult arbeitet mono und die Aktivbox kann zusätzlich mit einem Slave-Lautsprecher ergänzt werden. Da es kein Stereo-System ist, sind also auch keine Pan-Regler notwendig.

Die Zusatzbox ist mit einer Klinkenbuchse ausgestattet. Speakon Anschlüsse sind in dieser Leistungsklasse nicht angemessen. Die Anschaffung eines teuren Kabels entfällt also. Auch das passt stimmig zum Gesamtkonzept.

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Die Effektsektion

Die Effekte klingen für diese Geräteklasse schon recht gut. Zumindest müssen sie sich vor der Konkurrenz nicht verstecken. Die Räume klingen brauchbar und mit dem Delay ist man bestens für den nächsten Elvis- oder John Lennon-Imitatoren-Wettbewerb gerüstet. Reverb und Chorus Kombinationen sind in der Lage, das Signal einer Akustikgitarre deutlich aufzuwerten. Des Weiteren gibt es spezielle Vocal-Presets, die die menschliche Stimme etwas weniger trocken erklingen lassen. Ein Return-Regler, der den Effektanteil zum Master weitergibt und ein Mute-Taster nebst Übersteuerungsanzeige in Form einer einzelnen LED, vereinfachen die Feinabstimmung. Klanglich sollte man hier keine Wunder erwarten und nicht zu sehr auf das Ausklingen des Halls horchen, der geht hoffentlich im Applaus unter. Die beworbenen 24 Bit werden nicht unbedingt deutlich.

 

Vertikale und horizontale Aufstellung

Zwei Stativflansche pro Box ermöglichen eine vertikale oder horizontale Aufstellung, wobei bei letzterer Option die Regler des Mischers besonders gut erreichbar sind. In aufrechter Position ist der Mixer wiederum unpraktisch zu bedienen. In waagerechter, bodennaher Aufstellung auf einem kleinen Stativ kann man sich eine feine, kleine Bühnenmonitoranlage bauen. Eine Aufstellung als Wedge geht notfalls auch, ist aber nicht zu empfehlen. Eine Softbag-Transporttasche und Boxenstative sind als optionales und vernünftiges  Zubehör erhältlich.

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