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Test: Line6 Amplifi TT, Gitarren-Preamp und Interface

Ansonsten funktionierte das Zusammenspiel mit dem iPad im Test reibungslos, wenn auch die Sync-Vorgänge manchmal etwas zäh waren. Das Editieren selbst geschah ohne große Latenz zwischen iPad und dem Line6 Amplifi TT und auch die Ladevorgänge von neuen Presets erfordern nicht allzu viel Geduld.

Ein weiteres Highlight der TT Serie, und natürlich auch eines unseres Amplifi TT, ist ja das Streamen der Musikbibliothek, die sich auf dem Bluetooth Gerät befindet. Das klappt auch ganz gut, zumindest dann, wenn man sich einen User Account bei Line6 zulegt. Ohne Log-In über das Handy/Tablet (mit den korrekten Daten) steht diese Funktion ansonsten nicht zur Verfügung. Das sollte man also auf jeden Fall tun, denn so ist das Gerät eigentlich nur von halbem Nutzen. Das Jammen zu den Lieblingstracks macht eine Menge Spaß – und im Klang des Audiofiles fällt auch der bescheidene Gitarrensound dann nicht mehr ganz so auf.

-- Jetzt auch für kleine Roboter ---

— Jetzt auch für kleine Roboter —

Fazit

Eigentlich hätte der Line6 Amplifi TT ein richtiger Knaller werden können. Dass er es nicht ist, liegt eigentlich nur an einem: dem dürftigen Gitarrensound. Ein Manko, das auch andere Geräte von Line6 im Low-Cost-Sektor betrifft. Ansonsten verblüfft das Gerät mit einer großen Anzahl an Anschlüssen und der schon recht gut funktionierenden Amplifi App, die eine Steuerung aller Parameter in Luxus-Optik erlaubt. Dabei stehen wie gewohnt Dutzende von Ampmodellen, Effekte und weitere Helferlein zur Verfügung, die zumindest die Clean-Sounds recht brauchbar formen. Und nicht zu vergessen die Streaming-Funktion, die das Üben zum Luxus macht – insofern man sich auf der Website von Line6 als offizieller Nutzer des Amplifi TT zu erkennen gibt. Denn erst danach ist diese Funktion in der App auch anwählbar.

Definitiv also eher ein Gerät für Anfänger oder Leute mit nicht so praller Brieftasche, denn der Line6 Amplifi TT ist mit 189,- Euro recht günstig zu bekommen. Angesichts dieses Preises könnte man durchaus mal eine Session mit dem hübschen Teil wagen!

Plus

  • optisch ansprechendes, robustes und kompaktes Gehäuse
  • vielfältige Anschlussmöglichkeiten
  • bequeme Bedienung via Bluetooth-fähigem Gerät
  • Streamen der eigenen Songbibliothek möglich

Minus

  • Sounds insgesamt mager

Preis

  • Ladenpreis: 189,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Pretty Back T.

    Ich hatte das Ding ca einen Monat im Test und habe es enttäuscht wieder abgegeben. Insgesamt deckt sich meine Meinung mit der euren.
    Die Sounds sind einfach nicht gut. (Punkt)
    Die Möglichkeiten zu viele. Es muss nicht alles über App, Handy, Tablet etc laufen. Weniger ist einfach mehr. Ich werde zukünftig ohnehin auf jede Art von Modellern verzichten.

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