Gefällt das Aufgenommene, lässt es sich entweder auf dem internen Speicher sichern, der Platz für eine knappe halbe Stunde Musik bietet, oder aber man verfrachtet das Ganze auf eine SD-Karte, wo es als .jam-Datei gespeichert wird. Diese lassen sich anschließend als wav.-Dateien in den Computer importieren. Andersherum funktioniert das Ganze natürlich auch, indem man das Gerät mit neuen Jamtracks aufrüstet.
Trotz der vielen Potis und Knöpfe ist die Bedienung sehr intuitiv, und die wichtigsten Funktionen sind schnell durchschaut. Alles Weitere wird klar, verständlich und kurzweilig in der Bedienungsanleitung erklärt. Mithilfe des Displays bewegt man sich einfach durch die Menüs und Listen, auch wenn man das Display an sich ein bisschen großzügiger hätte konzipieren können. Denn immerhin handelt es sich um eine Stompbox, die man auch aus dem Stand und mit den Füßen bedient, und da erscheint es doch etwas klein geraten.
Bei der großen Anzahl der Jamtracks und deren verschiedensten Stilen sollte jeder etwas finden, zu dem sie oder er gerne die Saiten erklingen lässt. Die Klangqualität ist wirklich gut, und die Aufnahmen klingen größtenteils sehr authentisch und abwechslungsreich. Auch die gebotenen Verstärkersimulationen und Effekte präsentieren sich in gewohnt guter Line 6-Qualität. So kann man den JM4 Looper auch einfach als Multieffektgerät und Ampsimulator verwenden.
Die Klangbeispiele wurden direkt aus dem JM4 Looper über ein Tascam US144 in Reaper aufgenommen und nicht weiter bearbeitet.


























