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Test: LinPlug Albino

(ID: 3887)

Die Kraft der vier Oszillatoren
Jeder der Oszillatoren enthält die 3 Kategorien „Analog“, „Digital“ und „Noise“. Natürlich sind sie ihrer Entstehung nach alle digital ;-). „Analog“ bezeichnet die klassischen Wellenformen Pulswelle und Sägezahn. Wie bei vielen anderen VAs (VA=Virtuell Analog) werden diese hier in Echtzeit errechnet. Mittels eines Drehreglers kann zwischen den beiden Wellen gewechselt werden, wobei Mischformen entstehen. Die Form kann dabei mit einem als „Symmetrie“ bezeichneten Regler gestaucht und gestreckt werden. Hinter den „Digital“ Oszillatoren verbergen sich auf harmonischen Sinuswellen basierende additive Wellenformen. Zwei Wellenformen sind jeweils gleichzeitig aktiv, wobei ein Slider Morphing zwischen den beiden ermöglicht. Insgesamt stehen 51 digitale Wellenformen zur Auswahl, unter ihnen auch Rechteckwelle und Sinus, die man bei den Analogen noch vermisst hat. Über die Modulationsmatrix kann man auch bei den digitalen Oszillatoren die Symmetrie modulieren. Die dritte Kategorie liefert Rauschen in den diesjährigen „Sommerfarben“ Weiss, Pink und Braun.
Die Oszillatoren 2 und 4 können durch Oszillator 1 und 3 in Amplitude und Frequenz moduliert werden. Dies erweitert das Klangspektrum noch einmal enorm. So kann man dem Albino z.B. auch metallische Klänge entlocken.

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Die Welt der Filter – Heute: Cremig und seidig
Würde man die Wärme, nach der die digitale Audiofraktion seit ein paar Jahren schreit, mal eins zu eins aufs Wetter umsetzen, wären bestimmt schon die Polkappen geschmolzen. Aber nicht nur warm ist hipp, auch cremig und seidig werden in Bezug auf Audio so oft bemüht, wie ein Chantré halt rund schmeckt. Wen wundert es also, dass die beiden Filteralgorithmen im Albino auf die sprechenden Namen Silk und Cream lauten. Cream bietet die Typen: Low Pass, High Pass, Band Pass und Notch mit sowohl 12 dB als auch 24 dB Flanke. Silk verzichtet auf das Notchfilter. Zudem steht ihnen ein Sättigungsmodul zur Seite, das im Signalfluss allerdings vor den Filtern liegt; den Filtern wird also ein bereits angezerrtes Signal zugeführt. Die Filter arbeiten wahlweise parallel oder seriell. Wie bei vielen anderen Synthesizern gibt es auch hier die Funktion, die Filterhüllkurve bei Bedarf zu invertieren, womit z.B. das Öffnen des Filters nach dem Loslassen einer Taste möglich ist. Insgesamt gefällt mir der Klang der Filter sehr gut, und die Namensgebung trifft ins Schwarze: Cream ist fett und Löffel in Sahnepudding während Silk einen Hauch von Samt versprüht und in der Resonanz nicht so bissig ist.

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