ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Test: LinPlug Albino

(ID: 3887)

Eine Hüllkurve für alle Fälle
Envelopes bietet Albino im Überfluss. Insgesamt acht Hüllkurven warten auf ihren formenden Einsatz. Dabei sind sieben bereits einem festen Ziel zugeordnet: den vier Oszillatoren (jawohl eine Envelope pro Oszillator!), eine Envelope je Filter und natürlich die Lautstärkehüllkurve. Bleibt noch eine übrig, die ihren großen Auftritt in der Modulations-Matrix erhält (siehe unten): Die Mod-Envelope.
Albino bietet für seine Hüllkurven zwei grundlegende Einstellmöglichkeiten: ADSFR und 5 Stage. Hinter der ersten steckt die allseits bekannte Attack, Decay, Sustain, Release Variante, wobei der mit F bezeichnete Fade-Parameter bestimmt, wie sich die Lautstärke nach der Sustainphase ändert. Mit 5 Stage besteht die Möglichkeit, Level und Zeit (bis zum Erreichen der eingestellten Levels) der einzelnen Phasen getrennt von einander einzustellen. Damit erreicht man im Gegensatz zum ADSFR eine lineare Veränderung der Hüllkurve. Ein weitere Änderung fördert der Button „Loop“ zutage: Ist er gedrückt und man sendet eine Midi-Note, wird der Klang beim Erreichen der Sustainphase von vorn wiedergegeben, solange die Midi-Note aktiv ist.

ANZEIGE

6_albino_modmat.jpg

Die Matrix
Wie ließ uns doch ein bulliger Typ namens Morpheus in einem bekannten Hollywood-Streifen wissen: „Niemand kann die Matrix erklären.“ Nun denn, wagen wir trotzdem einen Versuch ;-): Die Modulations Matrix ist ein sehr mächtiges Feature des Albino, um statischen Klängen den Garaus zumachen. Pro Klang stehen dabei 8 Routings zur Verfügung, die aus insgesamt 24 Quellen und 34 Zielen schöpfen könne n. Die Auswahl der Quellen und Ziele ist absolut gelungen und bietet eine riesige Spielwiese. Den LFO1 auf die Cutoff Frequenz des Filter 1 loszulassen, ist sicherlich nicht ungewöhnlich. Aber jagen Sie doch einfach LFO2 und 3 hinterher und den bereits erwähnten Mod-Envelope auf die Tonhöhe von Oszillator 1. Alles geschieht ganz modular einfach per Mausklick. Die Matrix macht Spass, ist sehr effektiv und weiß Gott nicht so schwer verständlich, wie uns der eingangs erwähnte Protagonist glauben lassen will.

Effekte

ANZEIGE

Jeder Softsynth, der etwas auf sich hält, lässt es heutzutage „effektiv“ angehen. Ganz im Sinne der guten alten Hardware-Synths sind grundlegende Effekte beinahe Pflichtausstattung. Auch der Albino sagt da nicht nein und bietet 2 Effekteinheiten mit jeweils 6 identischen Algorithmen: Chorus, Delay, Filter, Phaser, Reverb und Stereo-Delay. Die Effekte fügen sich gut in den Gesamtklang ein, wenngleich vor allem der Reverb-Effekt (erwartungsgemäß) im wahrsten Sinne des Wortes eher als Effekt denn als Studio-Hall zu verstehen ist.

Beide Delays lassen sich bequem zum Host-Tempo synchronisieren. Hinter „Filter“ verbirgt sich ein eben solches: Ein modulierbares Filter, das die Betriebsarten Low Pass, High Pass, Band Pass und Notch beherrscht und auch in eine Sättigungsstufe getrieben werden kann. Bei der Einstellung der Modulationsgeschwindigkeit muss man sich ganz auf den „human touch“ verlassen: sie erfolgt nämlich in der Einheit „Hertz“ (Hz) und ist nicht synchronisierbar.

7_albino_noise.jpg

ANZEIGE
Klangbeispiele
Forum

Es sind momentan noch keine Kommentare für diesen Artikel vorhanden.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung. Wir behalten uns die Löschung von Inhalten vor. Dies gilt insbesondere für Inhalte, die nach unserer Einschätzung gesetzliche Vorschriften oder Rechte Dritter verletzen oder Diffamierungen, Diskriminierungen, Beleidigungen, Hass, Bedrohungen, politische Inhalte oder Werbung enthalten.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
X
ANZEIGE X
ANZEIGE X