Test: Livid Instruments Guitar Wing, MIDI-Controller für E-Gitarre

Die vier Druckknöpfe auf der Innenseite des Cutaways sind zwar auch frei zuordenbar, müssen allerdings auf die schicke Beleuchtung verzichten. Diese findet sich dann wieder bei den drei Fadern in der Form kleiner blauer LEDs, die ebenfalls sehr griffgünstig an auf dem Controller platziert wurden. Am unteren Rand des Guitar Wing findet sich neben dem einem Powerswitch auch eine Mikro-USB-Buchse, über die der eingebaute Lithium-Ionen-Akku aufgeladen wird. Im vollgeladenen Zustand gibt Livid Instruments die maximale Nutzungsdauer des Guitar Wing mit etwa acht Stunden an, was auch bei ausgedehnteren Gigs und Sessions normalerweise ausreichen sollte.

Die Kommunikation des Livid Instruments Guitar Wing mit anderen Geräten funktioniert über Bluetooth, wobei sich allerdings nur der mitgelieferte USB-Stick mit dem Controller verbinden kann. Zum Anschluss an iOS-Geräte sind also noch andere Geräte, wie beispielsweise das Camera-Connection-Kit, notwendig.

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— Passt an/auf jede Gitarre: Der Guitar Wing —

Mit allen anderen gängigen Betriebssystemen wie Mac OSX, Windows oder Linux ist die Verbindung aber ohne Treiber und Installationen in bester Plug and Play Manier möglich. So jedenfalls verspricht es Livid Instruments.

Die Verarbeitung des Guitar Wing ist unterdessen mit „ordentlich“ recht passend umschrieben. Der verwendete Kunststoff macht einen stabilen und robusten Eindruck und auch das für die Pads verwendete Gummi ist angenehm anzufassen und von guter Qualität. Einzig die die Druckknöpfe auf der Cutaway-Oberseite wirken nicht ganz so hochwertig wie der Rest des Controllers.

Forum
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    AMAZONA Archiv

    Da fehlt nur noch die Pauke auf dem Rücken, die über ein Seil am rechten Bein betätigt wird, sowie der obligatorische Schellenring am linken Fuß.
    Den Blaswandler inklusive Haltegestell zur Ansteuerung des Modularsystems nicht zu vergessen…..

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    Dahausa

    Schade, dass das Teil nur in Verbindung mit einem Computer funktioniert. So finde ich es fast ein wenig sinnfrei!

    Interessanter wäre doch eine Rack-Steuerung beim Live-Gig mal ohne Fußschalter gewesen oder das Triggern von Samples, usw.

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      AMAZONA Archiv

      Das ist wohl dem gewählten Weg via Bluetooth geschuldet. Wie sollte so ein Ding denn auch mit verschiedenen Geräten (Effekten, Samplern, etc.) auch kommunizieren, ohne ein 20paariges Multicore dranzupappen…?

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