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Test: Livid Instruments, Ohm RGB Slim, Programierbarer USB MIDI Controller

Livid Ohm RGB Slim

6. September 2012

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Vier Jahre ist es bereits her, dass Livid Instruments den ersten Controller namens OHM auf den Markt brachten. Viel ist seitdem passiert: DJ-Controller sind erwachsen geworden, die Anzahl der Geräte auf dem Markt ist explodiert, ebenso wie deren Funktionsumfang. Längst geht es nicht mehr nur um die reine Anzahl an Hardware-Features. Wichtiger denn je ist auch die Anbindung an die Software per einfachem Mapping oder ausgeklügeltem Script. In dieser Hinsicht ist die kleine Manufaktur aus dem texanischen Austin schon immer ein Vorreiter gewesen: Sie versteht ihre Controller als vollwertige Instrumente, die nicht nur Steuerbefehle an die Software weitergeben sollen, sondern auch als künstlerische Ausdrucksmittel mit Charakter gelten möchten. Da ist es nur logisch, dass sich neben der Hardware auch die zugehörige Software ständig weiterentwickelt.

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Hardware

Schauen wir uns beim vorliegenden OHM RGB Slim zunächst die Weiterentwicklungen auf der Hardware-Seite an. Während der erste OHM noch mit 36 Buttons auskommen musste, steht seit dem OHM 64 eine 8×8 Button-Matrix mit 64 Knöpfen zur Verfügung. Neu beim OHM RGB Slim ist, wie der Name schon erahnen lässt, dass diese und alle anderen Buttons jetzt mit RGB-LEDs hinterlegt sind, die in allen Farben des Regenbogens leuchten können. Damit liegt Livid Instruments im allgemeinen Trend, der vor allem in den neuen Produkten der Namensvettern Native Instruments ersichtlich wird, die ebenfalls gerade dabei sind, ihre Produktpalette aus der Einfarbigkeit zu holen.

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Ansonsten hat sich beim Layout des OHM nicht viel geändert. Um die 8×8-Button-Matrix sind acht Line-Fader, 16 Rotary-Potis mit Anschlag, ein Crossfader und 17 weitere Buttons ergonomisch sinnvoll angeordnet. Auch deren Haptik ist gleich geblieben: Buttons mit exaktem Druckpunkt, schwergängige Potis, angenehme Fader und ein recht leichtgängiger Crossfader, mit dem die ein oder andere Scratcherei leicht von den Fingern geht. Weitere Details sind im Test des OHM 64 nachzulesen.

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Forum
  1. Profilbild
    chain AHU

    erstmal danke!

    nur… wasn das: 16 Rotary-Potis mit Anschlag??

    ein recht leichtgängiger Crossfader… ist der optisch oder normal Kohle und dann wie austauschbar?

    bitte noch ein Bild von hinten einhängen.

    muss man Programmierer sein, um die Scripte hinzubekommen?

  2. Profilbild
    Chris Gate

    Prima Test, spricht er doch das an was mir auf der diesjährigen Musikmesse aufgefallen ist. Die Verarbeitung und Komponenten der Livid-Controller sind wirklich gut. Nur wird heute vom Kunden verlangt, dass sich ein Controller nahtlos in seine Softwareumgebung einpasst und das sollte KEIN Anwender bei diesem Preis selber machen müssen. Die Leute von Nektar haben das beispielsweise bei Ihrem P4-Keyboard verstanden und umgesetzt. Hier müssen die Livid-Leute also eindeutig nachlegen.

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