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Test: Livid Minim, Bluetooth Controller


Ultracooler drahtloser Alleskönner?

Ein Controller absolut kleinster Baugröße liegt heute vor mir, der Livid Instruments Minim. Flach wie eine Flunder und nicht viel größer als eine TV-Fernbedienung erscheint er zunächst so gar nicht als Studio- oder Live-Tool. Aber schauen wir mal, was der Livid Minim so leistet.

Livid Minim

Dass ich den Livid Minim heute testen darf, hängt ganz alleine an euch. Oder zumindest einem Teil von den AMAZONA Lesern, denn der Minim wurde offiziell erst nach einer Kickstarter Finanzierung ins Leben gerufen. Es kann also sein, dass der ein oder andere Leser seinen ganz persönlichen Anteil am Minim hat. Doch zunächst mal zu der Frage, was der Livid Minim überhaupt ist und kann:

Es handelt sich dabei um einen frei programmierbaren, drahtlosen MIDI-Controller, der seine Verbindung zu iOS-Geräten oder Apple Computern per Bluetooth herstellt. Der Bluetooth LE Standard ist aktuell ja immer mehr im Kommen und kommt u.a. auch bei den kürzlich getesteten AKAI Controllern LPK25 und LPD8 zum Einsatz.

Der erste Eindruck des Minim ist sehr gut. Mit einer Größe von 16,5 x 8,3 x 1,3 cm bringt er rund 450 Gramm auf die Waage. Leicht und kompakt genug, um ihn beispielsweise auf der Bühne einzusetzen. Das Gehäuse besteht aus einer Art Soft-Touch Kunststoff mit rutschfester Unterseite. So schnell bewegt sich der Livid Minim also nicht von der Stelle, wenn man denn nicht möchte. Die Oberseite beherbergt verschiedenste Padsm Buttons sowie einen Touch Fader. Seitlich angebracht sind zwei kleine Taster, gegenüberliegend ein Power On/Off Button sowie eine Micro-USB-Buchse.

Hier zunächst ein kleines Video zum Minim:

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  1. Profilbild
    DJ Ronny ••

    Danke für deinen Bericht. Ich sehe das nur als nettes Spielzeug. Wenn ich das selbe schon auf meinem auf dem Ios oder Android habe, warum brauche ich noch eine Fernbedienung?

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    gaffer AHU

    Sehe es wie Ronny, schaut man sich alleine die Möglichkeiten von Logic Remote auf dem iPad an, kann die haptische Rückmeldung den Vorteil des beliebig änderbaren Layouts nicht annähernd aufwiegen.

    Und haptische Rückmeldung ist, soweit ich weiss über die neue „Aftertouch“ Möglichkeit der iPhones ab 6s auch möglich

  4. Profilbild
    Kutscher

    Hallo,

    Es gibt durchaus berechtigte Anwendungen für das Gerät. Auch wenn es eher ein Gimmick als echtes Produktions Mittel ist.

    Ich arbeite im Theater und wünsche mir manchmal für die Einrichtung mich auch mal in die Mitte der Reihen setzten zu können. Bisher musste ich dafür die Tastatur mit BT benutzen aber das ist schon eher uncool.

    Klar könnte Ich jetzt auch ein IPad benutzen, Aber wir müssen die Accespoints des Hauses benutzen. Da Verlangt die IT Disziplin. Zumal Private Geräte nicht ins Netz gelassen werden.

    Manchmal ist Spielzeug schon das Richtige. Und nichts geht über Haptik wenn man die Bedienelemete blind bedienen muss. Zu spüren dass der Finger auf der Taste liegt. (Bereit zur Auslösung) ist Gold wert. So was lässt sich auf Touchscreens noch schwer realisieren.

    Gruß Kutscher

    • Profilbild
      Chick Sangria ••••

      Guter Punkt. Aber ist dann ein Touchstrip nicht das Falsche für dich? Da geht es ja auch um visuelles und nicht um taktiles Feedback. Die Korg-Bluetooth-Geräte kosten übrigens weniger und haben mehr Tasten…

      • Profilbild
        Kutscher

        Ja da hast du durchaus recht. Der Tochstrip ist nicht ganz ideal. Obwohl man damit durch die Rückmeldung besser an einen Motorfader herrankommt. Tatsächlich benötige ich im Theater in Ableton meist eh keine Fader. Es wir’s im 0,5 dB Bereich gearbeitet, dafür ist der Fader zu ungenau. Es wird eh alles in Clips automatusiert.

        Die Korg Geräte können natürlich mehr fürs Geld sind aber auch größer. Die Größe eins Smartphones ist schon ganzen gut. Nur dass ich die Tasten auch in der Hosentasche finden würde. Da geht’s mir um die Mobilität.
        Belegen würde ich mir Scene Go Shop sowie next und previous Scene. Sowie ein paar Buttons für Mute und direkte Oneshots.

        Aber generell ist es für mich ein nuce to have Gimmick als ein essentielles Werkzeug. Alternativ dazu fand ich den Orb auch ganz passend. Das Jogwheel würde sogar besser zu Lautstärkeeinstellung passen.

        Gruß Kutscher

  5. Profilbild
    Swen

    Jetzt mal ne doofe Frage, ein Bluetooth 4.0 USB Adapter mit Bluetooth LE Unterstützung kostet auf Amazon 14.95€. Wenn das Ding Class Compliant ist, dann müßte es doch auch unter Windows problemlos nutzbar sein, einzig Livid hat keinen Editor für Windows vorgelegt, oder?
    Nur mal so doof gefragt.

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