Test: Livid Minim, Bluetooth Controller

Ab Werk bietet der Livid Minim vier Presets an: Piano Player, Melody Maker, Chord Controller, FX, Default Settings. Eigene Presets können angelegt und gespeichert werden.

Clever gelöst sind manche Doppelfunktionen, so beispielsweise in Verbindung mit dem Ribbon Controller. Fährt man über den Ribbon Controller und drückt dabei die Shift-Taste, kann man unterschiedliche Funktionen aktivieren und steuern.

Sicherlich ein Highlight des Minim ist der 3D-Motion-Sensor. Der Minim registriert seine Bewegungen (links drehen, rechts, vorne, hinten) und kann diese auf Wunsch als MIDI-CC ausgeben, d.h. je nachdem welche „Fahrten“ man mit dem Minim macht, ändern sich auch die CC-Werte.

Fazit

Der Livid Instruments Minim ist ein sehr durchdachter Controller, der trotz oder gerade wegen seiner kompakten Maße ein großes Einsatzgebiet abdeckt. Egal ob man ihn im Studio zur Fernsteuerung des OSX-Rechners nutzt oder auf der Bühne bzw. unterwegs mit iPad oder Smartphone Beats entwickelt oder auch einfach nur drauflos jammt, der Minim macht einfach überall Spaß. Die Programmierung ist sehr einfach und dank der „Minim Music Lab“ App hat man auch gleich ein sehr interessantes Tool dafür an der Hand. Lediglich die Limitierung auf die Bluetooth-Verbindung stört mich, eine zusätzliche klassische USB-MIDI-Verbindung hätte dem Minim gut zu Gesicht gestanden.

Plus

  • Verarbeitung
  • Einsatzgebiet Studio/Bühne

Minus

  • Verbindung nur per Bluetooth möglich

Preis

  • Ladenpreis: 145,- Euro
Forum
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    DJ Ronny  

    Danke für deinen Bericht. Ich sehe das nur als nettes Spielzeug. Wenn ich das selbe schon auf meinem auf dem Ios oder Android habe, warum brauche ich noch eine Fernbedienung?

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    gaffer  AHU

    Sehe es wie Ronny, schaut man sich alleine die Möglichkeiten von Logic Remote auf dem iPad an, kann die haptische Rückmeldung den Vorteil des beliebig änderbaren Layouts nicht annähernd aufwiegen.

    Und haptische Rückmeldung ist, soweit ich weiss über die neue „Aftertouch“ Möglichkeit der iPhones ab 6s auch möglich

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    Kutscher  

    Hallo,

    Es gibt durchaus berechtigte Anwendungen für das Gerät. Auch wenn es eher ein Gimmick als echtes Produktions Mittel ist.

    Ich arbeite im Theater und wünsche mir manchmal für die Einrichtung mich auch mal in die Mitte der Reihen setzten zu können. Bisher musste ich dafür die Tastatur mit BT benutzen aber das ist schon eher uncool.

    Klar könnte Ich jetzt auch ein IPad benutzen, Aber wir müssen die Accespoints des Hauses benutzen. Da Verlangt die IT Disziplin. Zumal Private Geräte nicht ins Netz gelassen werden.

    Manchmal ist Spielzeug schon das Richtige. Und nichts geht über Haptik wenn man die Bedienelemete blind bedienen muss. Zu spüren dass der Finger auf der Taste liegt. (Bereit zur Auslösung) ist Gold wert. So was lässt sich auf Touchscreens noch schwer realisieren.

    Gruß Kutscher

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      Chick Sangria  

      Guter Punkt. Aber ist dann ein Touchstrip nicht das Falsche für dich? Da geht es ja auch um visuelles und nicht um taktiles Feedback. Die Korg-Bluetooth-Geräte kosten übrigens weniger und haben mehr Tasten…

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        Kutscher  

        Ja da hast du durchaus recht. Der Tochstrip ist nicht ganz ideal. Obwohl man damit durch die Rückmeldung besser an einen Motorfader herrankommt. Tatsächlich benötige ich im Theater in Ableton meist eh keine Fader. Es wir’s im 0,5 dB Bereich gearbeitet, dafür ist der Fader zu ungenau. Es wird eh alles in Clips automatusiert.

        Die Korg Geräte können natürlich mehr fürs Geld sind aber auch größer. Die Größe eins Smartphones ist schon ganzen gut. Nur dass ich die Tasten auch in der Hosentasche finden würde. Da geht’s mir um die Mobilität.
        Belegen würde ich mir Scene Go Shop sowie next und previous Scene. Sowie ein paar Buttons für Mute und direkte Oneshots.

        Aber generell ist es für mich ein nuce to have Gimmick als ein essentielles Werkzeug. Alternativ dazu fand ich den Orb auch ganz passend. Das Jogwheel würde sogar besser zu Lautstärkeeinstellung passen.

        Gruß Kutscher

  4. Profilbild
    Swen

    Jetzt mal ne doofe Frage, ein Bluetooth 4.0 USB Adapter mit Bluetooth LE Unterstützung kostet auf Amazon 14.95€. Wenn das Ding Class Compliant ist, dann müßte es doch auch unter Windows problemlos nutzbar sein, einzig Livid hat keinen Editor für Windows vorgelegt, oder?
    Nur mal so doof gefragt.

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