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Test: Luna, Gypsy Pre Natural, E-Bass

Lieferumfang & Verarbeitung

Geliefert wird der Luna Guitars Gypsy Pre Natural E-Bass in einem weißen Pappkarton mit Firmenemblem und diversen Grafiken zu verschiedenen Mondphasen. Der Name Luna ist eben Programm. Fehlt eigentlich nur noch der Mann im Mond. Im Inneren befindet sich neben dem sicher in Schaumstofffolie und Styropor verpackten Instruments noch weiteres Zubehör in Form eines Instrumentenkabels und zwei unterschiedlich großen Inbusschlüsseln zur Justierung der Halsschraube bzw. der Brücke. Darüber hinaus lässt sich noch ein kleiner Zettel finden, auf dem beschrieben wird, wie man Einstellungen am Bass mit dem mitgelieferten Werkzeug vornehmen sollte, ohne dabei etwas zu beschädigen. Selbst ist eben der Mann oder natürlich auch die Frau.

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Erst einmal ausgepackt macht der viersaitige Gypsy Pre Natural einen ansprechenden Eindruck. Optische Anspielungen an Fenders Precision Bässe sind nicht von der Hand zu weisen, die neben dem Jazz Bass nicht zu unrecht zu den meistkopierten Bassmodellen gehören. Nimmt man den Bass zum ersten Mal in die Hand, so fällt das geringe Gewicht von gerade mal 3,2 kg sofort auf. Ein Indiz für eine erfolgreiche Umsetzung der Firmenphilosophie von Luna Guitars, da diese schließlich Instrumente entwickeln wollen, die von Musikern jeden Alters gespielt werden können und die keine Rückenschäden erzeugen sollen.

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Der massive Holzkorpus ist lediglich mit einer matten, transparenten Lackierung versehen und gibt dem Bass aufgrund seiner sichtbaren Maserung einen natürlichen Eindruck. Ein leichtes Klopfen auf die Korpusfläche macht deutlich, wieso der Luna Guitars Gypsy Pre Natural E-Bass solch ein geringes Gewicht aufweist. Der helle und hohle Klang des Korpus spricht für eine geringe Dichte des verwendeten Holzes. Um welche Holzsorte es sich genau handelt, wird aus den Unterlagen von Luna Guitars leider nicht ersichtlich.

-- Luna Gypsy Pre Natural Korpus --

— Luna Gypsy Pre Natural Korpus —

Neben der Precision Bass typischen Korpusform zeugen weitere Bauteile ebenso für eine deutliche Anlehnung an diesen Klassiker. Dazu zählt zum einen die Anordnung der Volume- und Tone-Drehregler und natürlich der Split-Coil-Tonabnehmer. Dieser ist im Gegensatz zu Single-Coil-Tonabnehmern, wie sie in Jazz-Bässen verwendet werden, weniger störgeräuschanfällig und produziert einen kräftigeren, durchsetzungsfähigeren und direkteren Klang als seine einspuligen Kollegen. Vorsicht ist allerdings an den Kanten der Split-Coil-Tonabnehmer geboten, da diese einen recht scharfen und spitzen Abschluss besitzen, so dass selbst das längere Aufsetzen des stützenden Daumens beim Spielen Schmerzen verursachen könnte.

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