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Test: M-Audio M-Track Duo HD, USB-Audiointerface

Preiswertes Audiointerface im Check

21. Juli 2025
m-audio m-track hd duo test

M-Audio M-Track Duo HD, USB-Audiointerface

Anfang 2021 hatte ich das M-Audio M-Track Duo (ohne HD) hier im Test gehabt. Und war zum Testurteil „gut“ gelangt, dem auch die Leser folgten. Kurz nach der diesjährigen Superbooth 25 präsentierte M-Audio nun den direkten Nachfolger, das M-Audio M-Track Duo HD: 19,- Euro teurer als der Vorgänger und mit der Endung HD. Damit spielt das Audiointerface erfreulicherweise noch immer in der Low-Cost-Liga. Was hat sich alles geändert? Wie wirkt sich das „HD“ auf die Klangqualität aus? Gibt es immer noch das ominöse schlagartige Rauschen, wenn ich den Input-Regler auf Maximum stelle? Fragen über Fragen, die ich im nachfolgenden Testbericht alle beantworten werde.

Kurz & knapp

  • Klangqualität verbessert: Jetzt mit 24 Bit/192 kHz – ein klarer Fortschritt zum Vorgänger.
  • Verarbeitung aufgewertet: Edleres Design, aber weiterhin vollständig aus Kunststoff.
  • Software-Bundle üppig: Viele Gratis-Programme – ideal für Einsteiger mit kleinem Budget.
  • Handling problematisch: Reglerverhalten beim Input bleibt sprunghaft, keine Status-LED.
  • Preis-Leistung gut: Trotz kleiner Schwächen ein solides Audiointerface zum günstigen Kurs.
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M-Audio M-Track Duo HD
M-Audio M-Track Duo HD
Kundenbewertung:
(4)

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M-Audio M-Track Duo HD test

Die technischen Daten des M-Audio M-Track Duo HD

Das M-Audio M-Track Duo HD ist ein 2-in/2-out USB-Audiointerface mit einer Auflösung von bis zu 24-Bit/192 kHz. Womit auch schon der größte Unterschied zum Vorgänger dokumentiert ist, der nur mit heute nicht mehr ganz zeitgemäßen 16 Bit/48 kHz auflösen konnte. Die übrigen technischen Daten dagegen sind identisch: 109 dB Signal-to-Noise Ratio (Rauschabstand), Line Input Sensivity -42 dBu, Rauschabstand am Headphone-Output bei 100 dB – alles unverändert. Warum auch nicht, das alte M-Track Duo überzeugte ja damals schon klanglich.

Identisch sind auch die Maße des M-Audio M-Track Duo HD: 191 x 111 x 55 mm groß und 360 g schwer. Das legt nahe, dass hier das gleiche Gehäuse verwendet wurde. Das M-Track Duo HD ist kompatibel mit „any modern Mac, PC, iOS or Android device“. Welche Versionen der dazugehörigen Betriebssysteme da gemeint sind, verschweigt uns M-Audio. Aber gut, „modern“ sollte reichen.

Verpackung und Lieferumfang des M-Audio M-Track Duo HD

Verpackt ist das M-Audio M-Track Duo HD in einem recht großen, in Schwarz-Weiß-Gold gehaltenen Karton mit zahlreichen Fotos und Infos. Dass dabei wieder einiges an Kunststoff und Styropor zum Einsatz kommt, muss heutzutage angesichts von mehr als 100 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren nicht mehr sein, das geht auch anders und nachhaltiger.

M-Audio M-Track Duo HD

Beim Vorgänger hatte ich mich über die zahlreichen Beigaben gefreut, die ja besonders in dieser Preisklasse eher ungewöhnlich sind. Zur Erinnerung: Da gab es die Drum-Software MPC Beats von Akai, Eleven Lite Guitar Amps/FX Modeling, die Soft-Synthies XPand!2 und Vacuum sowie die Drumkit-Sammlung „Boom“ von Air Music, die Avid Effects Collection, die DB-33 Tonewheel Organ und Pro Tools First in der M-Audio-Edition.

Die sind auch dieses Mal wieder beim M-Audio M-Track Duo HD dabei, wenn auch etwas versteckt. Direkt zum Download gibt es das übliche Ableton Live Lite 12, sechs Freimonate für Reason+, zwei Freimonate für Antares Auto-Tune Unlimited, einen Freimonat für Splice und AIR Xpand!2. Der Rest findet sich im Nutzer-Account, wenn man das inMusic Software Center installiert hat.

Für all das, auch für die Treiber, muss man aber erst mit seinen Daten in Form eines Accounts bei inMusic bezahlen und das Interface dort auch registrieren. Den Windows-Treiber gibt es aber auch ohne Registrierung.

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Sonst noch mit dabei: Ein USB-Kabel (USB-C auf USB-C), zwar nur 1 m lang, aber immerhin, ein mehrsprachiger Quick-Start-Guide und eine große Pappkarte mit einem unübersehbaren Stoppschild und der beidseitigen Aufschrift „For the latest drivers, see next card“. Gut, die Info zu den „latest drivers“ hätte man vermutlich auch gleich auf die Rückseite dieser Karte drucken können.

M-Audio M-Track Duo HD

M-Audio M-Track Duo HD: Gehäuse, Bedienung, Anschlüsse

Am Gehäuse des M-Audio M-Track Duo HD fallen auf den ersten Blick einige Design-Änderungen auf. Der vormals getrennte Schriftzug in Weiß, über den Reglern „M-Audio“, unter den Reglern „M-Track Duo“, ist jetzt oben zusammengerückt, wobei uns „M-Audio“ und „Duo HD“ nun in goldenen Lettern entgegenleuchten. Golden sind auch die Umrandungen der vier gummierten und sehr stabilen Drehregler. Dafür wurde der Kranz der Zahlenwerte gestrichen.

Da die Regler mit ihrer weißen Kennlinie jedoch gut ablesbar sind, ist das schon ok, das geht auch gut ohne Zahlen. Es gibt ja auch viele analoge Armbanduhren, die ohne Zahlen auskommen, und trotzdem weiß man, wie spät es ist. So sieht es auf jeden Fall, zusammen mit dem mattschwarzen Gehäuse, schon recht edel und wertiger als der Vorgänger aus.

Zumindest solange man das Gehäuse nicht anfasst: Mattschwarz ist leider nun mal ein erstklassiger Fingerabdruck-Magnet. Was ist eigentlich verkehrt an grünen, blauen oder weißen Audiointerfaces? Dass die vier Regler wie gehabt in kleinen Mulden untergebracht sind, sieht zwar schick aus, verkürzt aber auch deren greifbarer Teil erheblich. Hier gewinnt mal wieder Form über Funktionalität.

Ansonsten wurde optisch verschönert und verschlankt: Symbole und Trennlinien sind verschwunden, aus „Phantom Power“ wurde kurz „48V“ und dergleichen mehr – damit wirkt das Gehäuse beim neuen M-Track HD nun aufgeräumter und „erwachsener“. Dass es nun komplett aus Kunststoff ist (um das hässliche Wort „Plastik“ mal zu vermeiden) ist angesichts des kleinen Preises nachzuvollziehen. Besser hier als am Klang gespart.

M-Audio M-Track Duo HD test

Die vier genannten Drehregler sind für die beiden Eingangskanäle (inklusive Signal/Clipping LED) des M-Audio M-Track Duo HD, den Kopfhörer und den Main-Out zuständig. Auf der Frontseite befinden sich die beiden Kombo-Buchsen samt den dazugehörigen, etwas wackligen Plastik – Umschaltern Line/Inst, der Schalter für die +48 V sowie ein Output-Schalter, mit dem ich zwischen Direct Mono, Direct Stereo und USB umschalten kann.

Direct Mono beschert mir das direkte Eingangssignal, wobei alle Eingänge summiert auf beiden Seiten gleichzeitig zu hören sind. Bei Direct Stereo gibt es Eingang 1 im linken und Eingang 2 im rechten Kanal, während bei „USB“ nur die USB-Audiowiedergabe des Computers hörbar ist. Das Mischverhältnis zwischen Eingangssignal und dem Signal vom PC ist nicht einstellbar, ein entsprechender Regler fehlt. Erfreulich dagegen, dass auch der Kopfhörerausgang immer noch vorne zu finden ist.

M-Audio M-Track Duo HD

Die Software findet sich im inMusic Software Center.

Auf der Rückseite befinden sich die beiden Main-Outs in Form von großen Klinkenbuchsen sowie die USB-Buchse. War diese beim Vorgänger noch als USB-B ausgelegt, so gibt es die jetzt in der zeitgemäßen USB-C-Ausführung.

Installation des M-Audio M-Track Duo HD

Für den Betrieb des M-Audio M-Track Duo HD unter Windows wird (eigentlich – dazu gleich mehr) ein Treiber benötigt, der zum Zeitpunkt des Tests in der Version 1.0.0 vorlag. Der Download der ca. 60 MB großen Datei erfolgt unkompliziert über die M-Audio Support-Seite, die Installation geht in Sekundenschnelle über die Bühne. Getestet habe ich das M-Audio M-Track Duo HD auf einem Windows 10- und einem Windows 11-System.

Beim ersten Einschalten stelle ich fest, dass ich durch die vielen Interface-Tests, die ich hier schon gemacht habe, doch anscheinend etwas verwöhnt bin. Denn als ich das M-Track Duo HD an den PC anschließe, passiert erst einmal: nichts. Keine LED-Ringe um die Drehregler, keine kurzzeitige Discobeleuchtung aller LEDs, keine hintergrundbeleuchteten Schriftzüge oder Logos, nicht einmal eine Power-Leuchte glimmt irgendwo verstohlen, um davon zu künden, dass das Duo HD nun gewillt sei, seine Arbeit aufzunehmen

Ich betätige zur Kontrolle den +48 V Schalter, doch da leuchtet dann eine kleine LED, auch die Signal/Clip-Leuchte des Inputs flasht kurz auf. Ein Blick in die Windows-Soundeinstellungen: Lautsprecher (M-Track Duo HD) und Mikrofon (M-Track Duo HD) ist da eingetragen. Ich kann ja verstehen, dass man in diesem Preissegment sparen muss, aber eine Status-LED wäre in dem Etat doch sicher noch drin gewesen.

Windows sagt ja …

Seltsame Panel-Probleme

Das mitinstallierte Control-Panel vermeldet jedoch merkwürdigerweise „No Hardware Connected“. Und das, obwohl Windows das M-Audio M-Track Duo HD als Interface eingetragen hat und es auch im Gerätemanager zu finden ist. Auch wird in keinem meiner Soundprogramme ein spezieller M-Track-ASIO-Treiber aufgeführt, wohl aber auf der Festplatte in den Program-Files.

Liegt es vielleicht am Testrechner? Nein, auch der Anschluss an zwei weiteren PCs – darunter ein nagelneuer Windows-11-Rechner (mit unterschiedlichen Kabeln an verschiedenen Buchsen und mehrmaligen Treiber-Neu-Installationen) – kommt zum selben Ergebnis: Windows und Gerätemanager sagen ja, Treiber (Version 1.0.0) ist auf der Platte, aber Panel sagt nein.

M-Audio M-Track Duo HD

… Panel sagt nein

Das M-Audio M-Track HD Duo funktioniert wohlgemerkt, auch wenn es angeblich laut Panel gar nicht angeschlossen ist. Und das auch mit dem ASIO4all-Treiber. Natürlich habe ich der journalistischen Sorgfaltspflicht Genüge getan und direkt M-Audio kontaktiert und nachgefragt. Die waren zwar sehr bemüht, konnten den Fehler aber auch nicht finden. Er sei ihnen bisher nicht bekannt gewesen, ließe sich auch nicht reproduzieren – man vermute „irgendeinen Konflikt“. Aber das gleich auf drei PCs? Aber nun gut, wir alle kennen diese seltsamen, nicht reproduzierbaren Fehler, deren Ursache man nie findet. Oder erst zufällig nach Jahren. Erwähnen wollte ich es hier trotzdem.

M-Audio M-Track Duo HD

Wie klingt das M-Audio M-Track Duo HD?

Die Gain-Regler für den Input haben das Problem des Vorgängers übernommen: Auf der ersten Hälfte der Einstellung kommt mit einem RODE NT1-A kaum etwas an, bei der Mittelstellung sind es etwa -20 dB. Danach steigt der Pegel zwar kontinuierlich bei weiter gedrehtem Regler, allerdings nicht linear. Da Markierungen beim M-Track Duo HD ja jetzt fehlen, denken wir uns einfach mal ein Zifferblatt rundherum.

Bei 1 Uhr sind es dann -19 dB, bei 2 Uhr -17 dB, bei 3 Uhr -12 dB und bei 4 Uhr -5 dB, um dann bei der Maximalstellung ganz rechts nur ein paar Millimeter weiter ganz plötzlich ohne Vorwarnung von jetzt auf gleich heftig zu verzerren und zu rauschen. Zwar bleibt der Pegel da bei -1 dB, der Klang ist aber völlig überdreht. Unverständlich, warum M-Audio das im Nachfolger nicht gefixt hat.

Die kleine LED des M-Audio M-Track Duo HD unter den Input-Reglern hat keine „Warnphase“, sondern kennt nur die Zustände „flackert weiß bei Pegel“ und „leuchtet rot bei Clipping“. Aber das ist in dieser Preisklasse schon ok. Wenn man eine genaue und zuverlässige Pegelanzeige benötigt, muss man halt die in der gerade laufenden Audio-Software nutzen.

Die Crystal-Preamps des M-Audio M-Track Duo HD sind auch in M-Audio-Modellen wie M-Track-Solo oder AIR 192 verbaut und haben sich bewährt. Für den Test habe ich ein RODE NT1-A an das M-Track-Duo HD angeschlossen. Die Preamps liefern bis zu 54 dB Gain. Das reicht für das RODE, auch wenn der Regler auch hier schon bis kurz vor Ende aufgedreht werden muss. Leistungshungrigere Mikrofone könnten da eventuell etwas problematisch sein.

Als erstes Klangbeispiel hier eine Sprachaufnahme (ein paar Sätze aus einer unserer Amazona-News), eingesprochen aus geringer Entfernung:

Das ist für diese Preisklasse völlig in Ordnung: Recht neutral und rauschfrei. Teurere Interfaces mit besseren Preamps legen da bei Transparenz und Klarheit noch ordentlich was drauf, aber auch so ist das  in Ordnung.

Über das Mikrofon nehme ich ein paar geschrammelte Akkorde mit der Ukulele auf – und auch das klingt ok:

Über den Line-Eingang lassen sich auch Instrumente anschließen, auch Hi-Z funktioniert. Hier mit einer E-Gitarre:

Insgesamt ist das klanglich ein solides, zufriedenstellendes Ergebnis. Auch der Kopfhörerverstärker des M-Audio M-Track Duo HD bringt ausreichend lauten und guten Klang auf die Ohren.

Abschließend noch eben das M-Audio M-Track Duo HD an mein Android-Smartphone gehängt: Funktioniert tadellos.

Welche Alternativen gibt es?

Für ein paar Euro weniger (aktuell 72,- Euro, beim Release waren es noch 85,- Euro) gibt es das ESI Neva Duo mit ähnlichen Leistungsdaten. Die Preamps leisten hier zwar nur 50 dB Gain, dafür hat das Neva Duo eine Loopback-Funktion.

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Fazit

M-Audio hat sein preiswertes Audiointerface, das M-Audio M-Track Duo HD, mit einer Auflösung von 24 Bit/192 kHz und einem USB-C-Anschluss auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Im Zuge dessen hätte man da auch gern noch eine Status-LED anbringen und das sprunghafte Verhalten der Preamps bzw. der Regler am Ende des Regelweges abstellen können. Na gut, vielleicht beim nächsten Mal.

Klanglich liefert das M-Track-Duo HD sowohl bei Sprach- als auch bei Instrumentenaufnahmen ein zufriedenstellendes Ergebnis ab, das dem Preis angemessen ist. Wer mehr Transparenz und Klarheit im Sound benötigt, muss halt noch einige Euro drauflegen. Da ich die Ursache für das seltsame Panel-Problem nicht finden konnte und dazu bisher auch sonst nichts in den Foren gefunden habe, möchte ich das (vorerst) nicht als Minuspunkt bewerten.

Plus

  • ausgewogener, neutraler Klang
  • rauscharme PreAmps (wenn sie nicht gerade voll aufgedreht werden)
  • ordentlicher Kopfhörerverstärker
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Directmonitoring Mono/Stereo
  • funktioniert auch am Smartphone (getestet: Android)
  • ansehnliches Äußeres

Minus

  • keine Status-LED
  • Input-Regler noch immer mit wildem Sprung und Rauschanfall am Pegel-Ende
  • kein Loopback

Preis

  • 78,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
    • Profilbild
      CDRowell AHU

      @Numitron Wenn man so will ist Asio4All ziemlich schnell, dafür dass es nichts kostet.

      Wenn man es zum Beispiel mit einer preisintensiven RME-Karte vergleicht, wird es eher relativ am Ende der Platzierung tu finden sein… 🤐

  1. Profilbild
    bluebell AHU

    Wozu sollte man denn diese Panel-Software brauchen? Hat das Interface irgendwas, was man per Panel einstellen könnte und ohne Panel nicht?

  2. Profilbild
    Tai AHU

    Edit: Sorry, mein Fehler. Auf alesis.com werde ich keine m-audio Interfaces finden.

    Wow, ist alesis.com ein grausliche Seite. Ich wollte wissen, ob das Interface (zumindest für Apple Produkte) class-compliant ist. In Products gibt es die Rubriken: Drums&Percussion, Keyboards, Recording und Live Sound. Zuerst suche ich (ein Suchfeld habe ich auf der Seite nicht gefunden, wäre auch zu einfach) zuerst in Recording. Aber Audio Interfaces? Nope. In den anderen Rubriken auch nicht.

    Ok, da du schreibst, dass es auch auf Android läuft und ich mir nicht vorstellen kann, dass man da Treiber installiert, ist es vermutlich class-compliant Nur, wie oft, auf Windows nicht. Ist für mich immer erstes Kriterium vor einem Interface Kauf.

    • Profilbild
      bluebell AHU

      @Tai Wenn Interfaces mit Apple- und Linux-Geräten Class Compliant sind und mit Windows nicht, dann kann es doch eigentlich nur daran liegen, dass Windows nicht Class Compliant ist, also keine vom Hersteller mitgelieferten Treiber für Class Compliant Audio Interfaces hat.

      • Profilbild
        Tai AHU

        @bluebell Ja, so stelle ich mir das auch vor. Diesbezüglich bin ich allerdings weit entfernt von Wissen. Aber es ergibt nur Sinn, wenn es so ist, wie du es sagst. Wäre auch kein Wunder, Microsoft hat sich noch nie besonders für Musiker Belange eingesetzt.

      • Profilbild
        chardt AHU

        @bluebell Natürlich ist Windows „class-compliant“, d.h. die Standard-Klassen für USB werden mit Standard-Klassen-Treibern unterstützt. Fürs Musikmachen auf Windows möchtest Du aber im Zweifel ASIO-Treiber haben, und da ist Ende Gelände mit „class compliant“ – ASIO4all hilft etwas, aber ein spezifischer Treiber ist natürlich besser.

  3. Profilbild
    WOK

    „…wenn man das inMusic Software Center installiert hat.
    Für all das, auch für die Treiber, muss man aber erst mit seinen Daten in Form eines Accounts bei inMusic bezahlen und das Interface dort auch registrieren. Den Windows-Treiber gibt es aber auch ohne Registrierung.“

    Völlig daneben. dass man inzwischen bei immer mehr Hardware obskure Zusatzprogramme installieren und sogar für die Treiber eine Registrierung durchführen muss. Und wenn man das Teil dann später mal auf dem Gebrauchtmarkt veräußern will, muss man es extra umregistrieren – falls das überhaupt geht. Und warum hat man nicht wenigstens noch ein MIDI-Anschluss mit eingebaut – so muss man dafür noch einen zweiten USB-Anschluss „opfern“

  4. Profilbild
    Tai AHU

    Ich habe hier 4 Interfaces. Zwei sind class compliant. Hat zumindest auf meinem Rechner keinerlei Nachteil. Puffer steht auf 64. Geht prima ich brauche kein ASIO. Ok, geht auch gar nicht

    • Profilbild
      chardt AHU

      @Tai Mein Kommentar enthält ein Wort (und das gleich zweimal), welches Du möglicherweise überlesen hast – jedenfalls erklärt es, warum Deine Situation mit meinem Kommentar nichts zu tun hat. 🤔

  5. Profilbild
    teofilo

    Anlassbezogen meine oft wiederholte Frage: Wozu benötigt man ein USB Audiointerface? Mikro, wenn man braucht, gibts per USB. Dort oft auch ein Klinke out, den man auch auf Monitorboxen splitten könnte. Ich tippe mal, dass 99% der Käufer keine Gitarre oder Hardwaresynth anschließen.
    Grafikkarten nehmen Last von der CPU, aber Audiointerfaces? Gibt es zur CPU Entlastung (Serum und Co.) Audiokarten (wie Grafikkarten)? Oder dienen dafür Audiointerfaces und wenn ja, woran erkennt man ein gutes/CPU etlastendes?

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