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Test: M-Audio Oxygen Pro Mini, MIDI-Keyboard

Klein, aber oho!

23. Februar 2022
m-audio oxygen pro mini test

M-Audio Oxygen Pro Mini, MIDI-Keyboard

Die Oxygen Produktreihe von M-Audio hat mittlerweile schon die fünfte Generation erreicht und entsprechend einige Jahre auf dem Buckel. Um das Angebot nach oben zu erweitern, stellte M-Audio im Jahr 2020 die PRO-Serie vor. Diese umfasst vier USB-Controllerkeyboards, den Test zum 25er, 49er und 61er Modell findet ihr hier. Für den heutigen Test haben wir uns einmal die MINI-Version der Serie näher angeschaut.

Überblick zum M-Audio Oxygen Pro Mini

Mit seinen kompakten Maßen von 401 x 191 x 65 mm und einem Gewicht von 1,2 kg geht der kleinste Vertreter von M-Audios Oxygen Pro Serie absolut als „Mini“ durch. Hinsichtlich der Ausstattung ist er aber so gar nicht mini, denn M-Audio hat zum einen auf der Bedienoberfläche eine Vielzahl an Bedienelementen untergebracht. Zum anderen wartet das Keyboard auch technisch mit allerhand Features auf.

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m-audio oxygen pro mini test

Von links angefangen bietet das Oxygen Pro Mini zunächst ein Pitchbend- und Modulationsrad sowie zwei darunter liegende Oktavierungs-/Transpositionstasten. Es folgen vier Fader mit einer Länge von ca. 32 mm. Im Vergleich zu herkömmlichen MIDI-Keyboards ist das natürlich deutlich kürzer, aber platztechnisch hat sich M-Audio hier schon Mühe gegeben, alles Wichtige unterzubringen. Und für den mobilen Einsatz reicht das allemal aus.

Unterhalb der Fader liegen weitere Buttons. In diesem Fall Steuerungstasten für den internen Arpeggiator, die Chord- und Skalen-Funktion.

Mittig hat M-Audio die Transportsektion untergebracht. Diese besteht beim Oxygen Pro Mini aus sechs Buttons: Stop, Play, Record, Cycle, Rewind, Forward. Das oben liegen OLED-Display wirkt zunächst etwas verloren und ist im Gesamtkontext tatsächlich auch etwas klein geraten. Aber dafür haben diese Displays den Vorteil, dass sie trotz der kleinen Schriftgröße sehr gut ablesbar sind. Und viel mehr Platz wäre ohnehin nicht für ein Display gewesen.

Die rechte Seite der Bedienoberfläche ist mit vier Drehreglern, acht anschlagsdynamischen Pads (alle mit RGB-Farben) sowie zugehörigen Buttons ausgestattet, darunter Pad Bank und Note Repeat.

Welche Tastatur bietet das M-Audio Oxygen Pro Mini?

Wie bereits erwähnt, verfügt das Oxygen Pro Mini über 32 Tasten und bietet damit einen größeren Tastaturumfang als die 25er Version der Oxygen Pro. Trotzdem hat sich M-Audio beim Produktnamen „Mini“ nicht vertan, denn die Tasten des Mini-Keyboards sind auch mini. Ganz genau genommen messen die weißen Tasten 8,2 x 1,9 cm, die schwarzen 5,0 x 0,8 cm. Sie fallen also deutlich kleiner aus als bei herkömmlichen MIDI-Keyboards.

m-audio oxygen pro mini test

Der Spielbarkeit tut das in diesem Fall keinen Abbruch, denn die Tasten verfügen über eine gute, wenn auch sehr leichte Gewichtung. Sie federn schnell zurück und hat man sich erst einmal an die kleineren Maße gewöhnt, kommt man damit sehr gut zurecht. Im Bereich der Mini-Tasten-Keyboards gehört diese Tastatur definitiv zu den besseren. Aftertouch bietet sie allerdings nicht – im Gegenteil zu den anderen drei Keyboards der Serie. Wer darauf nicht verzichten möchte, sollte sich also das Oxygen Pro 25 anschauen.

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m-audio oxygen pro mini test

Lieferumfang des M-Audio Oxygen Pro Mini

Wie bei M-Audio üblich, erhält man mit dem gekauften Controllerkeyboard auch gleich ein großes Software-Paket dazu. Neben dem für die Programmierung wichtigen MIDI-Software-Editor (wobei die Programmierung auch direkt am Keyboard möglich ist) gibt M-Audio dem Keyboard noch einige Software-Instrumente mit auf den Weg. So finden sich im Menü des Download Managers die virtuellen Instrumente Mini Grand (akustisches Klavier), Velvet (E-Piano) und Hybrid 3 (Software Analog Synthesizer).

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Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind einige Samples und Loops sowie die MPC Beats Software (inkl. der drei virtuellen Instrumente TubeSynth, Electric, Bassline sowie 80 FX Plug-ins und insgesamt 2 GB Content) Pro Tools First in der M-Audio und die Lite-Version von Ableton Live.

Zu guter Letzt liegen dem Keyboard ein mehrsprachiger Quick Start Guide, Sicherheitsbestimmungen, ein schwarzes USB-Kabel für den Anschluss und eine Download-Karte bei, auf der man Informationen für den Download des o. g. Software-Pakets erhält.

Welche Anschlüsse bietet das M-Audio Oxygen Pro Mini?

Die Anschlüsse des Oxygen Pro Mini fallen insgesamt etwas spärlicher aus als bei den anderen Pro-Modellen. So fehlt dem Keyboardcontroller der Power-on/off und das Kensington-Lock. Und anstatt eines MIDI-DIN-Ausgangs verfügt das Mini über eine 6,3 mm Klinkenbuchse, woran ein Adapterkabel Klinke-MIDI-DIN angeschlossen werden kann. Für mich kein Beinbruch, das geht bei einem solch kompakten Controller in Ordnung. Unverständlich ist es für mich aber, dass M-Audio diesen Adapter nicht beilegt, sondern dieser separat gekauft werden muss.

m-audio oxygen pro mini test

Darüber hinaus bietet das Oxygen Pro Mini eine Sustain-Buchse für den Anschluss eines Haltepedals und einen USB-B-Port für den Anschluss an einen Computer.

Einsatz des Controllerkeyboards im Tonstudio

Die Inbetriebnahme des Keyboards ist schnell erledigt, das Keyboard wird von meinem Mac sofort erkannt und kann als Einspieltastatur für die DAW genutzt werden. Da das Oxygen Pro Mini sowohl für die Zusammenarbeit mit DAWs als auch mit Software-Instrumenten geeignet ist, bietet es zwei grundsätzliche Betriebsmodi: DAW und Preset. Als kompatible DAWs gibt M-Audio an:

Darüber hinaus gibt es ein weiteres Preset, das mit eigenen Kommandos und Befehlen programmiert werden kann.

m-audio oxygen pro mini test

Während des Tests konnte das Oxygen Pro Mini ohne Probleme mit den DAWs MPC Beats, Cubase und Studio One getestet werden. Die vorgefertigten Mappings basieren dabei auf dem Mackie-HUI-Standard. Alles Weitere muss per MIDI-Learn angelegt werden.

Im Preset Mode bietet das Oxygen Pro Mini 14 Setups, wobei die ersten acht ab Werk bereits mit Mappings für Software Instrumente belegt sind. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Mappings für Instrumente des zum inMusic Konzern gehörenden Software-Herstellers AIR Music Technology. Mappings für virtuelle Instrumente anderer Hersteller finden sich nicht im Oxygen Pro Mini, diese müssen selbst erstellt werden.

m-audio oxygen pro mini test

Innerhalb der Setups lassen sich alle Bedienelemente des Keyboards mit den gewünschten MIDI Control Change Befehlen programmieren, so dass sich individuell festlegen lässt, welche Parameter vom Keyboard aus gesteuert werden soll. Der Wechsel zwischen Preset-Setups als auch DAW-Presets geht schnell von der Hand.

Einziger Kritikpunkt: Bewegt bzw. triggert man die Fader, Drehregler, Buttons und Pads, wird stets nur der Name des Elements, also Slider 1, Knob 4 etc. und der numerische Wert des Befehls angezeigt. Welchen MIDI-CC man mit den Bedienelementen steuert, muss man sich also merken oder notieren.

M-Audio Oxygen Pro Mini

M-Audio Oxygen Pro Mini

Kundenbewertung:
(32)

Bietet das M-Audio Oxygen Pro Mini Arpeggiator, Skalen- und Chord-Funktionen?

Trotz der kompakten Maße und des begrenzten Platzangebotes auf der Bedienoberfläche hat M-Audio das Oxygen Pro Mini mit einigen zusätzlichen Funktionen ausgestattet. So lässt sich mit Hilfe der ARP-Taste der interne Arpeggiator starten. Dieser wartet mit sieben Laufrichtungen auf:

  • Up
  • Down
  • Incl
  • Excl
  • Order
  • Random
  • Chord

An Parametern lassen sich der MIDI-Kanal, der Oktavumfang, Gate und Swing einstellen. Zur Ideenfindung und die erste Inspiration auf alle Fälle ausreichend.

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Ebenfalls integriert sind eine Skalen- und eine Akkord-Funktion. Auch diese werden mit den entsprechend, gleichnamigen Tasten unterhalb der Fader aktiviert und durch gleichzeitiges Drücken der Shift-Taste gelangt man in die dazu gehörigen Einstellungen. Der Akkord-Modus bietet zwei Möglichkeiten der Arbeitsweise: Smart und Custom. Wählt man Smart, so lässt sich im nächsten Schritt der Grundton sowie der gewünscht Akkordtyp (Major oder Minor) und das Voicing festlegen. Deutlich flexibler ist der Custom-Mode gehalten, denn hier wählt man bis zu sechs Töne komplett frei und kann hierüber auch bspw. verminderte, Dominantseptakkorde etc. einstellen und über die Tastatur spielen.

m-audio oxygen pro mini test

Um bei Melodien stets die passenden Töne unter den Fingern zu haben, bietet das Oxygen Pro Mini mit der Skalenfunktion eine gute Spielhilfe. Grundton festlegen, eine von 16 Skalen wählen und schon lässt sich die nächste Hook oder das passende Solo stets in der passenden Skala spielen.

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Fazit

Das Oxygen Pro Mini Controllerkeyboard bietet auf engstem Raum eine Vielzahl an Funktionen. Von seiner Größe sollte man sich nicht abschrecken lassen, auch weil sich die 32 Mini-Tasten sehr gut spielen lassen. Die Mini-Version der Oxygen Pro Reihe bietet alle Features der großen Pro-Keyboards, inkl. Arpeggiator, Skalen- und Chord-Funktion, auch wenn man insgesamt mit weniger Bedienelementen auskommen muss. Die Verarbeitungsqualität ist auf sehr hohem Niveau. Alle Fader, Buttons, Pads und Drehregler machen einen sehr guten haptischen Eindruck und haben während des Tests stets einwandfrei funktioniert.

Insgesamt ein tolles Controllerkeyboard, das dank USB- und MIDI-Schnittstelle sowohl für die DAW-Arbeit als auch für den Einsatz mit MIDI-Hardware geeignet ist.

Plus

  • vielfältige Features
  • Tastatur
  • kompakt und leicht

Minus

  • spartanische Bedienungsanleitung

Preis

  • 118,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    lunatic AHU

    Tolle features, groteske Tasten.
    Wer sich Mini-Tasten für Erwachsene jemals hat einfallen lassen, gehört geteert und gefedert.
    Wird jemand ernsthaft den Platzgewinn gegenüber einem regular size Keyboard feiern?
    Wer soll dort schnell und zielsicher drauf spielen, der Osterhase?

    • Profilbild
      Eisenberg

      Das ist wohl weniger für virtuose Pianisten gedacht sondern eher für Sequencer Fütterungen im Step-Modus im Ein-Finger-Suchsystem 🙄

      • Profilbild
        lunatic AHU

        Klar ist das so. Das leuchtet mir ein. Aber freut sich der Ein-Finger-Joe denn über kleine Tasten? Wann sind diese von Vorteil?
        Im Gegenteil: ein Virtuose wird mit seinen schmalen Pianistenfingern wohl elegant jede Taste treffen. Im Gegensatz zum wurstfingrigen Beateinhacker, der wird ausgegrenzt…;)
        Das ewige Argument mit der Rucksacktauglichkeit ist auch völlig albern wenn man die tatsächliche Platzersparnis durch Kindertasten mal errechnet.

        Ich habe CZ101|DX100|Microkorg verkauft deswegen. Wenn ich Soundmodule möchte kaufe ich 19“…..

    • Profilbild
      Kazimoto AHU

      Hey, ich mag den Keystep und der läßt sich auch gut spielen. Nur wer auch immer bei solchen Geräten die Anschlüsse hinten mittig macht, der hat null verstanden wie es auf einen Schreibtisch aussieht, dazu noch klotzige USB-Stecker. So kann keiner iPad, Tastatur und Controller-Keyboard relativ bündig und platzsparend hinter und aneinanderschieben.

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        lunatic AHU

        ”…. ich mag den Keystep und der lässt sich auch gut spielen…“
        Yo, das glaube ich. Man gewöhnt sich an alles und wenn man vielleicht sogar mit kleinen Tasten anfängt fehlt einem natürlich nix.
        Meine Aussagen sind nicht allgemeingültig. Für mich allerdings sind kleine keys kompletter Unfug.

        • Profilbild
          mdesign AHU

          bei einem masterkeyboard gebe ich dir recht, da gehören große tasten dran, sonst ist es nicht wirklich eins. für unterwegs habe ich lieber noch kleiner, zB korg nanokontrol. allerdings mag ich kleine tasten an klangerzeugern sehr gerne – beim jammen oder sound-programmieren ist es gut, einfach direkt am gerät mal ein paar töne spielen zu können. und da sind kleine tasten im studio praktischer, weil weniger platz. mein JDXi hat kleine tasten, die sind wirklich schlecht. aber meine korg mini- und monologues bieten durchaus ein akzeptables spielgefühl.

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            Filterpad AHU

            Roland dürfte sich in der Tat bei den Tasten etwas mehr bemühen. Aber es ist wirklich sehr unterschiedlich bei denen. Z.B. der V-Synth GT hat hervorragende Tasten, hingegen ein JP-8000 schon fast einen Preis für die minderwertigste bekommen könnte (wobei das Spielgefühl als solches gut ist, es ist eher qualitativ gemeint) und beim System 8 ist auch noch Luft nach oben. Tasten sind echt immer so ein Thema.

          • Profilbild
            lunatic AHU

            Ok. Es scheint ja auch Bedarf und ein grosser Markt dafür da zu sein. Ihr feiert Minikeys sogar als feature. Aber, hey, alles cool. Für den Einen kann das Gerät nicht groß genug und für den Anderen nicht klein genug sein. Jeder wie er mag oder braucht.

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        mofateam

        Der Keystep ist auch im Gegensatz zu den Joghurtbechern von mAudio von guter Qualität.
        Ich habe mir leider mal ein 61-Tasten-Keyboard dieser Firma zugelegt und leider nicht rechtzeitig zurückgegeben – nach etwa 2 Jahren war die USB-Buchse des Plastikbombers defekt.

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      DAW-Integration und ein Arpeggiator sind für ein MIDI-Key von knapp über 100€ echt super geile Features! Ich selber besitze ein 61-Tasten MIDI-Key mit normalen halbhammerschlag Tastengrößen. Zugegeben, so schön es auch ist, ausreizen tu ich es nicht wirklich. Ich denke das ich mit einem Gerät wie dem hier dargebotenen Oxygene Pro Mini vom Workflow her selbige Ergebnisse erzielen könnte. Aber mich hat immer schon das Wort „Minitasten“ abgeschreckt, daher auch das jetzige Keyboard. Als ich im (inzwischen leider geschlossen) Musikladen den MicroKorg angespielt habe, wurde dieser Eindruck nur bestätigt. Aber für einen Behringer 2600 zum Beispiel würde ich mir etwas in dieser Größe anschaffen. Da bräuchte ich kein vollwertiges 61 oder gar 88 Tastenklavier. Das würde meiner Ansicht nach blöd wirken und gar nicht passen. Bei M-Audio habe ich leider qualitativ nicht so gute Erfahrungen gemacht. Hoffe das dieses Produkt in Ordnung ist.

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        MiniTasten sind tatsächlich eher nichts für Leute, die spielen wollen. Ich selber habe mein geliebtes KeyStep von Arturia, welches zwar auch Minitasten besitzt, diese aber – für meinen Geschmack – ansonsten hervorragend ausgearbeitet mit einem recht »festen« Griff sind. Ich selber kann nicht wirklich spielen, möchte aber auch eine Klaviatur zum Einspielen meiner Melodien und Akkorde nicht missen. Außerdem nimmt das KeyStep erfreulich wenig Platz auf meinen Schreibtisch ein, der ansonsten auch noch für anderes verwendet wird. Ich kann das KeyStep also einfach abstecken und hochkant neben mir ans Regal lehnen.

        Alles eine Frage des Einsatzes.

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          lunatic AHU

          Ach Henrik, ich war schon durch hier aber jetzt muss ich nochmal kurz nachhaken:
          Du bekämst deinen Keystep mit grossen Tasten nicht schnell abgestöpselt und hochkant beiseite gestellt???
          Ok.
          Ich möchte das Thema nochmal anders beleuchten:
          Meine Tochter wollte vor 2 Jahren Klavier lernen. Mit meinen 61-Tasten Synths kamen wir nicht weit also musste ein günstiges Klavier mit satten 88 Tasten her.
          Sie hatte leider nicht lange Interesse daran ABER ich sitze nun gelegentlich davor und improvisiere wie ein Geistesschwacher. Meine skills (und ich kann eigentlich wirklich nix am Piano) sind erheblich besser geworden dadurch und ich hacke normalerweise nicht nur Einzelnoten per Pads in die DAW sondern auch Chords. Es gibt Studionächte da wird nicht eine Taste gedrückt.

          Will damit sagen: man limitiert sich oft vielleicht zu sehr und lässt Chancen liegen weil man denkt, brauch ich nicht. Abschließend zum Thema: ja, ich hasse Minitasten. Ein Kindheitstrauma. Fall für den Therapeuten. Und wenn es wegen Klimaschutz nur noch Minitasten gibt um Kunststoff einzusparen, ich nutze dann eben pauschal für alles Pads…. mit mir nicht, Freunde!;)

          • Profilbild
            Flowwater AHU

            Ach lunatic, mit großen Tasten wäre das Ding doch einfach GRÖSSER und würde nicht mehr so praktisch in der Ecke parken und auch nicht mehr so schön klein und handlich auf dem Tisch Platz finden.

            Deswegen noch mal: Alles eine Frage des Einsatzes. 😁

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              AMAZONA Archiv

              Ich benutze ein Casio Keyboard zum Einspielen. Steht auf einem Stämder direkt neben dem Scheibtisch und ich spiele im Stehen. Zuviel Sitzen ist ungesund…
              Für längere Zeit habe ich auch ein uraltes 25er Keyboard von Alesis benutzt, nach dem Wechsel auf das 61er ist mir schnell aufgegangen, wie beschränkend die kleine Anzahl an Keys ist.

  2. Profilbild
    Numitron AHU

    Daumen hoch für die midi din möglichkeit, wäre aber nett wenn der adapter dabei wäre.
    Gibt ja 2 verschiedene standards.

    • Profilbild
      Eisenberg

      3…
      Vielleicht kann ja mal jemand ein Kabel entwickeln mit einem Schalter drin, so dass man die verschiedenen Standards einstellen kann 😂

  3. Profilbild
    Umusaza

    Obwohl ich nicht Keyboarder bin (aber einige weitgehend analogen Synthies habe), finde ich kleine Tasten ebenfalls blöde.
    Dieser ganze Miniaturisierungswahn in der Technik – menschliche Finger schaffen das doch vielfach nicht, sei’s auf der Smartphone-Tastatur, auf dem Mixer oder eben auf geschrumpften Mini-Tasten.
    Und: dadurch, dass gute Geräte wie die Arturia KeySteps eben nur mit kleinen Tasten hergestellt werden, muss man sich an diesen Unfug gewöhnen – oder man hat zu solchen Geräten schlichtweg keinen Zugang.
    Vielleicht sollten komplexere Keyboard-Controller (also oberhalb mehr oder weniger ‚einfacherer‘ MIDI-Keyboards) sowohl mit kleinen Tasten hergestellt werden … als auch mit normal-großen Tasten! Also für jeden der oben gelisteten User, von denen jeder seine eigene Verwendung und seine berechtigten Präferenzen hat.
    Wenn nun Arturia (und andere …) sowas nicht mit diesen anerkannt guten und erfolgreichen Geräten macht – vielleicht kann das dann Behringer besser (?); verschiedene Versionen mit kleinen UND große Tasten – mit genau derselben Technik innen drinne, nur eben auch solche mit normal-großen Tasten in einem dann einfach größeren Gehäuse . . .
    Kostengünstig – und für ‚beide‘ Welten.
    Dann haben die Kunden wirklich die Wahl.
    Ran, Uli!!!

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Ich mag kleine Tasten, komme damit gut zurecht, was vielleicht auch daran liegt, daß ich keine klassische Klavierausbildung genossen habe. Ich finde damit oft (für mich) interessante Akkorde und Akkordfolgen, es macht mir Spaß, mit meinen recht wurschtigen Fingern über Minitasten zu flitzen. Folientastaturen finde ich auch gut.

      Natürlich befinden sich meine Akkorderrungenschaften und mein restliches Spiel auf den Tasten meist auf einem technisch eher simplen Niveau, von daher sind meine Anforderungen an ein Keyboard nicht sehr hoch, ich kann schon verstehen, wenn jemand die kleine Tasten nicht mag.

      Miniaturisierungswahn würde ich das nicht nennen, ist ja auch letztendlich eine Frage des verfügbaren Platzes. Ich finds gut, wenn ein Synth möglichst kompakt ist, für ein weiteres ausladendes Instrument mit großen Tasten habe ich keinen Platz mehr.

      Wenn ich mir die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt anschaue, werden viele Leute in Zukunft vermutlich weniger Platz als früher zur Verfügung haben, da kommen kleinere Geräte gerade recht.

      • Profilbild
        Codeman1965 AHU

        Ich persönlich muss auch nicht unbedingt Standard-Tasten haben.
        Wobei es bei Mini-Keys auch solche und solche gibt…

        Mich stört viel mehr, daß der Tastaturumfang anscheinend eine immer geringere Rolle spielt.
        Da kann der „Octave“-Switch noch so hübsch oder ergonomisch sein, für mich ist es ein Spaß-Killer.
        Taster statt Tasten ist bei einem Monosynth noch okay, bei einem Midi-Keyboard aber (für mich!) eindeutig zu wenig…

        Und noch:
        Was Deine „Wohnungsmarkt“-Theorie angeht, müssen wir uns evtl. drauf einstellen, daß dann die Geräte nicht nur als Desktop, sondern diese auch noch im Hochformat entwickelt werden.
        Ich glaube, dann steige ich doch wieder auf Kamm und Butterbrot-Papier um. Back to the roots… :-)

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          Mein Masterkeyboard ist derzeit ein Keystep, dessen Oktavumfang mir reicht, mehr brauche ich persönlich nicht, obwohl ich auch gerne meinen XP-80 als Masterkeyboard verwende, weil er eine so schöne Taste hat.

          Anfangs hab ich sogar meinen JV-1000 mit zu Gigs geschleppt, aber das ging mir schnell auf die Nerven, danach war meine alte BassStation jahrelang mein Masterkeyboard. Ich hab damals alles auf Live ausgelegt, je kompakter die Geräte, desto besser.

          Zwischendrin hatte ich relativ viel Platz fürs Studio zur Verfügung, jetzt leider nicht mehr, deshalb finde ich kleine Teile gut.

          Hochformatige Synths? Nee, also da mach ich dann auch lieber beim Kammblasen mit. Geht ja schon los, siehe dieses Weißblechdingens von Teenage Engineering.

          • Profilbild
            Codeman1965 AHU

            Warten wir noch ab, bis der dritte Mann kommt, dann können wir schon mal super Akkorde blasen…!
            Dafür mieten wir uns ’nen Leuchtturm, da ist nach oben hin jede Menge Luft… :-)

            Ich habe u.A. den Keystep Pro für CV-Geschichten, der ist, auch was die Tastatur angeht, schon ganz weit vorne. 4x CV-Steuerung kommt gut an.
            Nur komme ich immer wieder in Situationen, in denen die 3 Oktaven nicht reichen. Aber CV-fähige, umfangreichere Keyboards gibt es nun mal nicht wie Sand am Meer…
            Ich habe immer im Hinterkopf, daß ich z.B. für mein Eurorack ein Midi/CV Interface anschaffe und es dann von einer „richtigen“ 61er-Tastatur ansteuere. Ob es dann letztendlich flüssiger/reibungsloser läuft, weiss ich nicht.

            So oder so, es bleibt schwierig mit Aufheiterungen…

  4. Profilbild
    Dirk

    M-Audio Oxygen Pro 61

    Alles in allem bisher schlecht und nicht für Pro Tools User zu empfehlen

    Als normales Masterkeyboard super, allerdings macht die Softwareintegration für die Nutzung sämtlicher Zusatzfunktionen (z.B. der PADs) große Probleme. Ebenfalls sind die Seriennummern der drei enthaltenen Instrumente nicht zu finden. Hier konnte der M-Audio Support allerdings helfen.

    Dennoch: Ein Masterkeyboard ohne die netten Zusatzfunktionen sollte eine bessere Lösung sein!!
    Ich würde er nicht noch einmal kaufen.

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