Eingeschaltet
Der Trigger Finger Pro ist – trotz seiner Größe und den neuen Features – im Computerbetrieb „Bus-Powered“, benötigt also kein Netzteil (liegt auch keins bei). Also das USB-Kabel der Marke „extralang“ anstöpseln, kurz warten, bis eben noch die proprietären Treiber installiert sind und ab geht’s. Prompt erwacht der Trigger Finger zum Leben: Sämtliche Pads leuchten blau (die aktuelle Modefarbe im heutigen Studiobetrieb), ebenso die Buttons und die „Eins“ der vier Sequencer-Takte. Das Segment-Display ist vollgestopft mit Informationen und deutlich lesbar, sofern man einen Blickwinkel von 30-40 Grad nicht grob unterschreitet – danach kommt man kurzzeitig in eine Art „tote Zone“. Kontrast und Helligkeit lassen sich aber in den Preferences nachbessern).
Ohne Software tut sich natürlich erst einmal gar nichts. Also Arsenal gestartet und die erste Soundmap geladen. Kleiner Wermutstopfen auch hier: Das Arsenalfenster ist verdammt klein und nicht skalierbar; bei einer Bildschirmauflösung von 1920×1080 füllt das knapp ein Viertel des Monitors, was das Lesen beschwerlich und die Bedienung unnötig fizzelig machen. Geht aber noch.
Der Aufbau der Trigger-Finger-Oberfläche ist übersichtlich und fast selbsterklärend. Oben das Display mit allen relevanten Angaben. Darunter dominieren die 16 (4×4) Pads die komplette rechte Seite. Links vier Endlos-Drehregler mit vier Fadern und ebenso vielen Tastern. Die werden bei jedem Sound anders belegt; das Mapping ist da voreingestellt, kann aber auch geändert werden. Darunter dann die DAW-Kontrolle, die Umschalter für die Betriebsmodi „Pad“, „Sequencer“ und „Controller“. In den übrigen noch freien Platz wurden dann irgendwie noch die Buttons für die Sequencer-Steuerung gestopft. Mit einem Save-Button (der sich bei jeder Änderung leuchtend bemerkbar macht) können Änderungen am Preset, der Sequenz oder den Voreinstellungen gesichert werden. Der Sequencer selber findet seinen Platz dann am unteren Rand des Gehäuses. Die einzelnen Steuergruppen sind zudem auch optisch durch schwarze Rahmenlinien gekennzeichnet; obwohl da jeder Quadratzentimeter genutzt wurde, ist das einigermaßen überschaubar. Ums Handbuchlesen kommt man aber trotzdem nicht herum.





























Zum Thema automatische Installation ins Hauptverzeichnis: In Air Drums kann ein eigener Content Folder angegeben werden, dahin lässt sich der Data Files – ordner verschieben.
Zu finden rechts im Reiter Setup.
Ah – danke für den Hinweis! Habe ich glatt übersehen. Das werde ich gleich mal testen.
Nie wieder M-Audio !
Warnung vor dem Kauf !!!
Gestern habe ich das Trigger-Finger Pro erworben, und mich an die Registrierung zwecks Download der SW gemacht. Leider kam von M-Audio nach mehreren Versuchen keine Bestätigung des Zugangs zum Download, so dass die SW nicht bereitgestellt wurde.
Das Wochenende hat mir M-Audio zumindest versaut.
Übrigens hat man wohl im Geschäft, wo ich das Gerät erworben habe, es auch nicht geschafft die SW zu downloaden.
Die Kritik vom Matthias warum M-Audio keine zwei DVD für ein Paar Cent in den Karton legen kann kann ich als leidender Kunde nur bestätigen.
Wenn M-Audio mir am Montag nicht antwortet (am Samstag hat die M-Audio Hotline Urlaub), geht das Gerät ins Geschäft zurück.
Für mich ist die Kundenpolitik nicht nachvollziehbar.
Rate vom Kauf eindeutig ab – der Wettbewerb kümmert sich wenigstens um seine Kunden.
Es ist noch schlimmer als zuerst gedacht.
Auf der Homepage von M-Audio wird tatsächlich hingewiesen, dass man innerhalb von 2 Tagen ! den Zugang zum Download per Mail erhält.
Sowas ist wohl ein schlechter Witz.
Ich bin gespannt was sonst noch von M-Audio kommt.
@bobs world Hallo,
hatte das gleiche Problem mit meiner GMX Adresse, hab dann eine andere genommen und konnte daraufhin die Software sofort herunterladen… dies ist eh nur das geringere Übel
Tatsächlich geht es nicht mit web.de oder GMX Mail-Adressen.
Nachdem ich eine andere genommen hab, lief es dann.
Eine beigelegte DVD würde den Kunden das unnötige Gekaspert ersparen.
Die Bedienung erfordre auf jeden Fall Einarbeitungszeit.
Problematisch ist, dass es Parameterwerte gibt, die man nicht wieder zurückholen kann, falls einmal überschrieben – zumindest sagt das schlechte Manual nichts genaueres, oder verständliches dazu.
Das Problem ist, dass das Teil ein Hybrid ist, und z.T. Parameterwerte im Plugin Arsenal zum anderen Teil in der HW vorhält.
Resultierend wäre ein Factory-Reset eventuell eine Lösung, ist aber für das neue Gerät, den Proper Finger „Pro“ nicht dokumentiert.
Hier hat M-Audio wohl ordentlich geschludert.
Mittlerweile ist der Preis auf ca. 150,-€ gefallen, so konnte ich mir das Teil als Luxus-Pad-Controller zulegen. Die Software nutze ich nicht, für den Betrieb als MIDI-Controller ist sie nicht notwendig. Wichtig war mir die Qualität der Pads, die für meine Bedürfnisse optimal ist (anders als die von Korgs Minis o.ä.). Im Studio nutze ich das USB/MIDI, bei computer-losen Sessions den MIDI-Out sowie ein billiges USB-Netzteil; dabei verwende ich auch hin & wieder den Sequencer als Drum-Computer.
Nachtrag: Als ich bei Thomann meine Bewertung nach 6 Monaten Gebrauch ergänzen wollte, stellte ich fest, dass der TF-P nicht mehr im Programm ist. Ich hatte wohl Glück, als einer der Letzten das Teil zum Raushau-Preis zu ergattern. Seitdem ich es habe, gelingen mir gute Grooves viel leichter als mit jeder Tastatur.
Ich kann „Son of MooG’s“ Kommentar bestätigen. Seit gut 1 1/2 Jahren nutze ich den TFP als Controller und Sequencer. Gefällt mir sehr gut, da ich mit dieser Hardware problemlos mit Logic Pro X und Hardware arbeiten kann. Anleitung benötigt man nicht, ist zum größten Teil selbsterklärend.