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Test: Mackie 3204-VLZ3 Premium Mixer mit USB

Unity Gain

Die Monoeingänge haben einen weiten Regelbereich mit bis zu 60 dB an der XLR-Buchse. Schön ist die Mackie typische „U“-Markierung am Regelkreis für den Klinkeneingang. „U“ steht für „unity gain“, was bedeutet, dass bei dieser Einstellung keine Veränderung des Signalpegels stattfindet. Die „U“-Markierung ist übrigens an allen Potis zu finden, mit denen der Pegel beeinflusst werden kann. Das 100 Hz Low Cut-Filter eliminiert Störgeräusche. Ein -20dB Pad senkt den Eingangspegel, falls doch mal ein zu starkes Signal an der XLR-Buchse ankommt. Sechs Aux-Wege stehen zur Verfügung, wobei Aux send 5 und 6 (post Fader) entweder für externe Effektgeräte zu gebrauchen sind oder wahlweise die beiden internen Effektprozessoren versorgen.

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Effektive Dreiband-Klangregelung mit durchstimmbaren Mitten

Effektive Dreiband-Klangregelung mit durchstimmbaren Mitten

They suck

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Der Dreiband EQ hat ein durchstimmbares Mittenfilter, das von 100 Hz bis 8 kHz reicht und bis zu 15 dB nach oben oder unten verändert werden kann. Höhen- und Bassregler sind Shelving Filter mit Einsatzpunkten bei 12 kHz und 80 Hz. Der Regelbereich beträgt auch hier +/-15dB. Das obligatorische Pan-Poti und ein Mute-Taster sind ebenso zu finden. Ein butterweich laufender 60 mm Fader komplettiert den Kanalzug. Daneben zwei Kontroll LEDs. Eine rote Overload-Anzeige und eine grüne Signal-LED, die durch ihre Intensität den Pegel anzeigt.

Durch drei Taster neben dem Fader lässt sich das Signal auf verschiedene Busse routen: Subgruppe 1-2 und/oder 3-4 und direkt auf den Main-Mix. Zum Einpegeln wird Taster vier für die Solo-Funktion gedrückt. Dann blinkt auch die Rude Solo Kontrolle unter der Ausgangs LED-Kette. Das leitet geschickt zur Bedienungsanleitung über, die ich mir aus dem Netz ziehen musste, denn dem Gerät lag sie nicht bei. Die Rude Solo LED ist ein gutes Beispiel für Mackies Art von Humor. Zitat: „Please forgive its rudeness, it is only trying to help, and wants to be your friend.“ Das Lesen der Mackie Bedienungsanleitungen macht mir immer wieder aufs Neue Spaß, stecken sie doch voller humoristischer Einlagen. Amüsant auch die Beschreibung des „Suck-knob“ zur Beurteilung der Band, den ich leider am Testgerät vermisst habe. Hier kann der Mann am Mischpult von „0% suck“ bis zu „100% suck“ seine Meinung zu den vortragenden Künstlern einstellen. „If they follow instructions, buy you beers, and are a swell bunch, turn the knob counter-clockwise“, also auf einen geringen „suck-Prozentsatz“. Also aufgepasst Leute, ob euer Tontechniker an seinem Mischer nicht auch einen „Suck-knob“ angebracht hat.

Leichtgängige 60 mm Fader

Leichtgängige 60 mm Fader

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Forum
  1. Profilbild
    gaffer  AHU

    Ja, ich denke auch, dass es ein schönes Pult ist. Trotzdem erwarte ich bei dem Entschluss einem 2000€ Pult eine Recordingschnittstelle zur Verfügung zu stellen, mehr als ein 4 send 2 return rauskommen muss. Wie soll das aussehen, wenn ich mir Zielgruppe und Ausstattung betrachte? Ich probe im Keller und nehme den Mitschnitt vorgemischt über die Subgruppen auf? Oder beim Recorden der Drums ein Mikesetup: Kik, Snare/HH und 2 Overheads? Sorry ,das ist werder Fisch noch Fleisch. Für die Proben würde ich eher eine dieser Zigarettenschachteln mit eingebautem Kondensatormike nehmen, das würde den Job genausogut erledigen. Gut fände ich zwei Schnittstellen (zumindest die Option) um reichlich Kanäle raus UND wieder wieder rein zu bekommen, dann hätte man auch die Möglichkeit analog zu summieren, wohin ja einige wieder zurückkommen. Die Qualität scheint ja gut genug zu sein. Meine Kritik bezieht sich nur auf die Implementation der Alibischnittstelle, um das nochmal ganz deutlich zu sagen.

    • Profilbild
      sir stony

      Naja, das VLZ ist eigentlich ein klassicher Livemischer der unteren Mittelklasse, kein Recordingpult, was man auch an den fehlenden direct outs sieht. Und mit 2000.- befindet man sich auch noch bei weitem nicht in der richtigen Preisregion um auf vernünftige ADCs für jeden Kanal hoffen zu können. Wenn das Aufnehmen wichtiger ist, dann greife man doch lieber zum A&H Zed R16, da kommen wir der Sache schon näher… es gibt für jeden Zweck das richtige Equioment, aber eine „alles drin und schick zum Budgetpreis“ Lösung, das ist Wunschdenken.

      • Profilbild
        gaffer  AHU

        Sehe ich genauso, sir. Dann würde ich aber gleich auf den USB Anschluss verzichten. Das erzeugt den Eindruck des „wollen aber nicht können“. Dabei können sie’s doch, siehe die FW Onyxe. Wenn ich daran denke wieviele Studiojobs mit den 8-Bus Mackies erledigt wurden, glaube ich, dass es auch damit möglich sein sollte. MMn werden die Fehler beim Aufnahmeprozess selten bei der Wahl des Equipments gemacht :-)

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