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Test: Mackie 3204-VLZ3 Premium Mixer mit USB

Kompressor inklusive

Eine Besonderheit stellen die vier Mono-Kanäle 25 bis 28 dar. Hier wartet jeweils ein Kompressor, wie übrigens in allen vier Subgruppen auch, auf seinen Einsatz. Zur Bedienung reicht ein einziger Regler. Damit wird der Schwellwert (Threshold) von „off“ bis zur maximalen Kompression (0 dBu) eingestellt. Der Kompressionswert ist mit 6:1 vorgegeben, was schon ein ordentliches Pfund ist. Stimmen und Snaredrum können damit gut verdichtet werden. Das gilt ebenso für die Kompressoren in den Subgruppen. Gerade hier ist eine Verdichtung der Signale oft wünschenswert. Wenn beispielsweise ein Chor ausgewogener klingen oder das komplette Drumset knackiger aus den Boxen klingen soll.

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Vier -One-Knob- Kompressoren in den Mono-Kanälen

Vier -One-Knob- Kompressoren in den Mono-Kanälen

Studio like

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Mackie spricht von „Studio-grade XDR2 Extended Dynamic Range mic preamps“. Mit diesem Satzgebilde sind Eingangsverstärker in Boutique-Qualität gemeint, die über einen Dynamikumfang von 130 dB verfügen. Und das bei einer Verzerrungsrate von unter 0,0007%. Dass auf alle Mikroeingänge global Phantompower gelegt werden kann, versteht sich von selbst. Phantompower heißt es übrigens, weil dynamische Mikrofone, die gleichzeitig angeschlossen sind, nicht durch den Stromfluss beeinflusst werden.

32-Bit-Effektprozessor im Doppelpack

32-Bit-Effektprozessor im Doppelpack

Die beiden Stereo-Eingänge 29/30 und 31/32 haben, wie nicht anders zu erwarten, eine Vierband-Klangregelung mit festen Bändern für Höhen (12 kHz), oberen Mitten (2,5 kHz), untere Mitten (400 Hz) und Bässe (80 Hz). Auf den Kanalzug 29/30 kann das Ausgangssignal von Effektprozessor FX1 gelegt werden, FX2 entsprechend auf Kanalzug 31/32. Das ist eine klasse Angelegenheit. Jetzt hat man zur Beeinflussung des Effektanteils nicht nur die Fader, sondern auch die gesamte Klangregelung zur Verfügung. Damit kann allzu technisch klingenden Digitaldelays eine gehörige Portion Wärme eingehaucht werden, eine Vorgehensweise, die ich gerne bei Echos anwende. Das USB Eingangs-Signal kann auf den Kanalzug 31/32 gelegt werden.

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Forum
  1. Profilbild
    gaffer  AHU

    Ja, ich denke auch, dass es ein schönes Pult ist. Trotzdem erwarte ich bei dem Entschluss einem 2000€ Pult eine Recordingschnittstelle zur Verfügung zu stellen, mehr als ein 4 send 2 return rauskommen muss. Wie soll das aussehen, wenn ich mir Zielgruppe und Ausstattung betrachte? Ich probe im Keller und nehme den Mitschnitt vorgemischt über die Subgruppen auf? Oder beim Recorden der Drums ein Mikesetup: Kik, Snare/HH und 2 Overheads? Sorry ,das ist werder Fisch noch Fleisch. Für die Proben würde ich eher eine dieser Zigarettenschachteln mit eingebautem Kondensatormike nehmen, das würde den Job genausogut erledigen. Gut fände ich zwei Schnittstellen (zumindest die Option) um reichlich Kanäle raus UND wieder wieder rein zu bekommen, dann hätte man auch die Möglichkeit analog zu summieren, wohin ja einige wieder zurückkommen. Die Qualität scheint ja gut genug zu sein. Meine Kritik bezieht sich nur auf die Implementation der Alibischnittstelle, um das nochmal ganz deutlich zu sagen.

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      sir stony

      Naja, das VLZ ist eigentlich ein klassicher Livemischer der unteren Mittelklasse, kein Recordingpult, was man auch an den fehlenden direct outs sieht. Und mit 2000.- befindet man sich auch noch bei weitem nicht in der richtigen Preisregion um auf vernünftige ADCs für jeden Kanal hoffen zu können. Wenn das Aufnehmen wichtiger ist, dann greife man doch lieber zum A&H Zed R16, da kommen wir der Sache schon näher… es gibt für jeden Zweck das richtige Equioment, aber eine „alles drin und schick zum Budgetpreis“ Lösung, das ist Wunschdenken.

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        gaffer  AHU

        Sehe ich genauso, sir. Dann würde ich aber gleich auf den USB Anschluss verzichten. Das erzeugt den Eindruck des „wollen aber nicht können“. Dabei können sie’s doch, siehe die FW Onyxe. Wenn ich daran denke wieviele Studiojobs mit den 8-Bus Mackies erledigt wurden, glaube ich, dass es auch damit möglich sein sollte. MMn werden die Fehler beim Aufnahmeprozess selten bei der Wahl des Equipments gemacht :-)

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