Klangstarkes und preiswertes 2.1-System
Im Test haben wir heute die Nahfeldmonitore Mackie CR4.5BT und den Subwoofer Mackie CR8SBT. Bei beiden Testmodellen interessiert, neben dem Klang natürlich, auch die Zuverlässigkeit der Bluetooth-Verbindung und die Einfachheit der Einrichtung.
- Klang & Anpassung: Ausgewogenes, detailreiches Klangbild mit gut wirksamen Work/Play- und Desktop/Bookshelf-Einstellungen.
- Bluetooth & Bedienung: Stabile Verbindung über Bluetooth 5.0, einfache Einrichtung und sinnvoll platziertes Bedienkonzept.
- Subwoofer-Mehrwert: Der CR8SBT erweitert das Setup um ein kräftiges, fein dosierbares Bassfundament ohne Überbetonung.
- Preis-Leistung: Für rund 378,- Euro ein vielseitiges, kraftvolles 2.1-System mit überzeugender Alltagstauglichkeit.
Inhaltsverzeichnis
- Die Mackie CR-Serie
- Die technischen Daten der Mackie CR4.5BT
- Die technischen Daten des Mackie CR8SBT
- Der Lieferumfang
- Design und Verarbeitung
- Die Anschlüsse von Mackie CR4.5BT und CR8SBT
- Die Regler der Mackie CR4.5BT und CR8SBT
- Intermezzo: Handbuch-Humor
- Mackie CR4.5BT und CR8SBT: Bluetooth
- Die Mackie CR4.5BT in der Praxis (solo)
- Mackie CR4.5BT zusammen mit dem CR8SBT
Monitore mit Bluetooth sind schon eine feine Sache. Keine weiteren störenden Kabel, man kann mal eben zwischendurch auch die Nachbarn an der Smartphone-Playlist „Metal for Midnight“ teilhaben lassen oder auch den Notebook-Ton beim Gaming ganz unkompliziert per Knopfdruck aufwerten. Weshalb Mackie dann auch dankenswerterweise seine CR-Monitorserie komplett mit dieser kabellosen Verbindungsart ausgestattet hat. Nur die zwei kleinsten Ausführungen – CR3.5 und CR4.5 – gibt es alternativ auch ohne Bluetooth, sonst aber gehört das zur fixen Grundausstattung wie der Fuchsschwanz am Manta.
Die Mackie CR-Serie
Erste Generation: CR3, CR4, CR5 (2014), CR4BT, CR5BT (2018)
Die aktuelle Mackie CR-Serie ist bereits die dritte Generation der Monitor-Reihe. Die erste erschien Ende 2014 und bestand aus den Modellen CR3, CR4 und CR5, wobei es 2018 auch BT-Versionen des Vierers und des Fünfers gab.
Zweite Generation: CR3-X, CR3-X BT, CR4-X, CR4-X BT, CR5-X, CR5-X BT, CR8-X BT, CR8S-X BT (2020), CR Stealthbar (2022), CR2-X Cube, CR2-X Bar Pro, CR6S-X (2023)
Gut fünf Jahre später läutete Mackie die zweite Runde ein, deren Modelle am zusätzlichen X im Namen zu erkennen sind. Außerdem kamen noch eine 8-Zoll-Version (CR8-X BT) und ein Subwoofer (CR8S-X BT) hinzu. Ergänzt wurde die zweite Generation 2023 durch die kleinen CR2-X Cube Tischmonitore, den CR6S-X Subwoofer und die Desktop-Soundbar CR2-X Bar Pro, alle speziell auf die Gamer zugeschnitten.
Dritte Generation: CR3,5, CR3.5BT, CR4.5, CR4.5 BT, CR5BT, CR8BT, CR8SBT (2025)
In der dritten Generation nun wurde das X wieder gestrichen, außerdem die Tieftöner (und damit auch die Bezeichnungen) der beiden kleinsten Vertreter um ein halbes Zoll vergrößert. Statt CR3-X BT und CR4-X BT haben wir nun also CR3.5BT und CR4.5BT.
Im Laufe der Zeit ist also ein ziemlicher Namens-Salat angerichtet worden, den zu durchschauen besonders für die Käufer von Gebrauchtmodellen wichtig ist: ein CR4BT ist sieben Jahre alt, ein CR4.5BT dagegen von diesem Jahr und ein CR5BT könnte beides sein. „CR“ steht bei all dem übrigens für „Creative Reference“.
Alle weiteren Informationen und ein Überblick der aktuell erhältlichen Varianten findet ihr hier.
Die technischen Daten der Mackie CR4.5BT
Vorweg: Ich schreibe hier von „die“ Mackie CR4.5BT, weil die paarweise verkauft werden, aber „der“ Mackie CR8SBT (weil Subwoofer nun mal scheue Einzelgeschöpfe sind). Und ja, die werden auch ganz offiziell bei Mackie ganz ohne Leerzeichen oder Bindestriche geschrieben, auch wenn man das immer wieder mal liest. Das nur zur Erklärung der Schreibweise.
Die Mackie CR4.5BT sind 2-Wege-Bassreflex-Monitore mit einem aktiven Speaker, in dem die Technik untergebracht ist und einem passiven Speaker. Den Frequenzgang gibt der Hersteller mit 55 Hz – 20 kHz (bei -10 dB) bzw. mit 65 Hz – 20 kHz an, den maximalen Schalldruckpegel mit 101 dB.
Die Trennfrequenz zwischen dem 4,5“ Tieftöner (mit rückseitigem Port) und dem 1,0“ (Seidenkalotten)-Tweeter liegt bei 3,0 kHz. Die Leistung wird mit 50 W beziffert. Das reicht für größere Räume, aber natürlich nicht zur Beschallung der Disco im Vereinsheim.
Die technischen Daten des Mackie CR8SBT
Der 8,0“ große Polypropylen-Tieftöner des aktiven Subwoofers wird von 100 Watt angetrieben, so dass der Subwoofer sich mit einem maximalen Schalldruckpegel von 112 dB in puncto Lautstärke auf Höhe von Presslufthammer oder Motorkettensäge befindet. Das sollte also ausreichen. Der Frequenzgang wird mit 30 Hz – 400 Hz (-10 dB) bzw. mit 37 Hz – 400 Hz (-3 dB) angegeben. Die Crossover-Frequenz kann stufenlos von 40 bis 180 Hz eingestellt werden.
Der Lieferumfang
Die Mackie CR4.5BT werden mit Netzkabel (1,8 m), einem Cinch auf Miniklinke-Kabel (1,5 m), einem Cinch-Kabel (Stereo) und dem Audio-Verbindungskabel (2 m) zwischen Master- und Slave-Box geliefert. Dazu gibt es eine mehrsprachige Quickstart-Anleitung, die zwar kaum etwas verrät, dafür aber in einer Kunststoffhülle steckt – weitaus besser ist da das wie immer humorvoll geschriebene, umfangreiche Online-Manual. Außerdem mit dabei sind acht dünne Pads aus Filz, die aber höchstens Kratzer auf dem Tisch verhindern, aber sicherlich nichts dämpfen.
Wer seine Monitore tatsächlich vom Untergrund entkoppeln möchte, dem sei unser Artikel Audio-Akustik-Entkoppler für Monitorsysteme empfohlen. Mit dabei ist auch eine kabelgebundene Fernsteuerung (CRDV) mit zwei großen Drehreglern, die sich per Gummipropf einigermaßen sicher auf der Tischplatte hält. Na ja, meistens zumindest.
Design und Verarbeitung
Das Gehäuse der Testkandidaten besteht aus den üblichen MDF-Platten, die mit schwarzer Vinylfolie beschichtet sind. Die leicht gewölbte Frontplatten mit den abgerundeten Kanten sind (ebenfalls wie üblich) aus Kunststoff gefertigt.
Die 1“-Silk-Dome-Tweeter der CR4.5BT sind ebenso mit einem Schutzgitter versehen wie der 8“-Tieftöner des Subwoofers. Was besonders da ja sinnvoll ist, steht der doch zumeist unter dem Tisch und dort oft in Schlagdistanz der Füße. Die 4,5“- Woofer der CR4.5BT müssen ohne diesen Schutz auskommen, werden dafür aber ebenso von der markanten Umrandung in Mackie-Grün geschmückt wie der Tieftöner des Subwoofers.
Mit einer angenehm kompakten Größe von 226 x 155 x 211 mm (bei einem Gewicht von 4,5 kg) sind die CR4.5BT absolut Studiotisch-tauglich und machen dort auch aufgrund ihres gelungenen, ansehnlichen Designs eine gute Figur. Die muss man nicht verstecken.
Der CR8SBT bringt es da auf 356 x320 x 411 mm und ein Gewicht von 11,5 kg. Was ihn, zusammen mit den großen Gummifüßen, recht stabil und unverrückbar stehen lässt. Der Bassport ist hier nach unten ausgeführt, strahlt also auf den Boden ab. Die Verarbeitung ist solide, die Regler sitzen bombenfest. Und, ach ja: Liebe Mackie-Leute, lasst doch die Aufkleber auf den Monitoren weg. Ja, kann man abmachen. Aber wenn die schon was älter sind, gibt’s vermutlich blöde Rückstände.
Die Anschlüsse von Mackie CR4.5BT und CR8SBT
An Eingängen gibt es sowohl bei den Mackie CR4.5BT als auch beim Subwoofer CR8SBT jeweils auf der Rückseite zwei 6,35 mm Klinkenbuchsen (für symmetrische und unsymmetrische Signale) und zwei Cinch-Buchsen (für unsymmetrische Signale). Bei den CR4.5BT kommen außerdem noch ein 3,5 mm Stereoeingang für unsymmetrische Line-Pegel hinzu. XLR-Anschlüsse gibt es keine – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Zielgruppe eher im Multimedia-Bereich angesiedelt ist. Alle Eingänge können gleichzeitig verwendet werden, die Line-Pegel-Verbindungen werden summiert und setzen sich nicht außer Kraft. Da muss also nichts um- oder ausgesteckt werden, praktisch.
Die Verbindung zwischen dem aktiven und dem passiven Speaker bei den CR4.5BT erfolgt wie gewohnt mit einem zweiadrigen Kabel, das in die Federklemmen der Speaker gesteckt wird. Auf der Vorderseite der aktiven Box findet sich überdies ein 3,5 mm Anschluss für einen Kopfhörer samt Volume-Regler (für Kopfhörer und Monitorlautstärke). Ist der Kopfhörereingang bestückt, werden die Speaker automatisch stummgeschaltet.
Der CR8SBT Subwoofer hat zudem (natürlich) auch noch Ausgänge, über die er an die Studiomonitore angeschlossen wird. Auch hier finden wir wie bei den Eingängen zwei 6,35 mm Klinkenbuchsen und zwei 3,5 mm Cinch-Buchsen, die ebenfalls gleichzeitig bestückt werden dürfen. Zusätzlich ist beim Subwoofer auch noch ein Anschluss (große Klinke) für die kabelgebundene Fernbedienung CRDV vorhanden, die hier etwas ergonomischer gestaltet wurde als beim CR8S-X BT.
Unterschiede gibt es auch beim Netzanschluss: Während sich die 50 W starken CR4.5BT mit einem Anschluss für zweipolige Eurostecker begnügen (Typ C1, ohne Erdungsanschluss, ausgelegt bis 2,5 A), nutzt der Subwoofer mit seinen 100 W eine Buchse für dreipolige Kaltgerätestecker (Typ C13, mit Erdungsanschluss, bis 10 A).
Dass sich auch die Netzschalter auf der Rückseite befinden und damit schwer zugänglich sind, ist (leider) fast überall so. Bei den CR4.5BT lassen sich die Monitore aber alternativ auch über den Lautstärkeregler auf der Vorderseite ausschalten.
Die Regler der Mackie CR4.5BT und CR8SBT
Das Regelwerk der Mackie CR4.5BT ist schnell beschrieben. Auf der Vorderseite befindet sich, neben dem schon erwähnten Volume-Regler, auch ein „Tone-Regler“. Ein Aufkleber, der um den Regler herum angebracht ist, beschreibt dessen Funktion recht eindeutig: Links = Work, Rechts = Play. Drehe ich den ganz nach links, erhalte ich eine etwas transparentere, neutralere Wiedergabe, die ich zum Beispiel zum Abmischen oder zur Beurteilung meines Mixes benötige. Je weiter ich nach rechts drehe, desto mehr Bässe und Höhen gibt es dazu – gut zum Musikhören, Gaming oder zur Partybeschallung. Ein Sammel-Equalizer also.
Auf der Rückseite befinden sich zwei Schalter. Mit dem „Location-Schalter“ lege ich fest, ob der Speaker auf dem Desktop im Nahbereich so ziemlich direkt vor mir steht oder irgendwo in der Schrankwand, um einen ganz Raum zu beschallen. Letzteres ist die Einstellung „Bookshelf“, also „Bücherregal“. Mit dem zweiten Schalter – dem „Powered Speaker Position Select“ – teile ich den beiden CR4.5BT mit, ob der aktive Kollege links oder rechts positioniert wurde. Denn wie schrieb der österreichische Lyriker Ernst Jandl schon 1966: „Manche meinen, lechts und rinks kann man nicht velwechsern. Werch ein Illtum.“ Gerade als Gamer möchte man ja schon gerne auch hören, wo der Sniper hockt.
Am Mackie CR8SBT befinden sich gleich drei Drehregler: Einer für die Empfindlichkeit des Eingangssignals, einer für den Gesamtausgangspegel und einer für die Trennfrequenz (40 – 180 Hz). Die beiden ersten Einstellungen können auch mit der Fernbedienung CRDV vorgenommen werden, der letzte aber leider nicht. Was mir nicht ganz durchdacht erscheint: Was nützt mir die Fernbedienung, wenn ich für einen Wert dann doch unter den Tisch kriechen muss? Außerdem gibt es auch noch einen Polarity-Schalter, mit ich die Polarität des Signals, das zum Subwoofer geht, um 180 Grad drehen kann. Da gibt es kein richtig oder falsch – einfach ausprobieren, was besser klingt.
Der Button zur Aktivierung der Bluetooth-Funktion ist bei beiden Modellen auf der Vorderseite angebracht, gut getarnt in Mackies Running-Man-Logo. Bin ich eigentlich der Einzige, der findet, dass der Mann im Logo nicht rennt, sondern schleicht oder tanzt?
Intermezzo: Handbuch-Humor
Wer zum ersten Mal ein Mackie-Handbuch in der Hand hat, mag vielleicht etwas irritiert sein, wenn er auf der Suche nach dem beschriebenen „Mood-Enhancer-Regler“ an den Mackie CR4.5BT ist, der die Stimmung des Nutzers verändert (inklusive einem dazugehörigen „Intensity-Regler“). Und auch die Suche nach dem „Gas Tank- und Oil-Pan Regler“ am Subwoofer bleibt vergebens, obwohl doch der CR8SBT laut Handbuch „regelmäßig betankt und sein Öl gewechselt werden muss“.
Und wo ist die Klappe zum Nachfüllen, die angeblich auf Knopfdruck aufspringen soll? Und wo der Regler für die Sonne an der Fernbedienung? Ja, das ist der typische Mackie-Handbuch-Humor, der einen dazu verleitet, das komplette Manual zu lesen.
Mackie CR4.5BT und CR8SBT: Bluetooth
Verwendet wird Bluetooth 5.0. Das ist zwar nicht unbedingt aktuell (erschienen 2016, wir sind jetzt bei Version 6.1), aber für die Mackie CR4.5BT bzw. den CR8SBT völlig ausreichend.
Die Verbindungsaufnahme gestaltet sich problemlos: Einfach den als Running/Dancing/Sneaking-Man getarnten Button drücken (der dann weiß blinkt), auf der Gegenseite die betreffende Box auswählen und schon steht die Verbindung und die LED leuchtet am Aktivmonitor dauerhaft grün. Getestet habe ich das mit einem Smartphone, dem PC und einem BT-Plattenspieler von Sony.
Auch der Subwoofer CR8SBT kann über Bluetooth mit dem Audiogerät verbunden werden. In diesem Fall muss das Bluetooth-Gerät nur mit einem der beiden gekoppelt werden. Mackie empfiehlt den Subwoofer als erste Anlaufadresse, weil der ja die erste Station im 2.1-Verbund ist. Es schadet aber auch nicht, beide mit dem System zu koppeln.
Eine Kabelverbindung zwischen CR8SBR und CR4.5BT ist aber in jedem Fall unerlässlich, die beiden können nicht auch noch via Bluetooth miteinander gekoppelt werden. Sehr praktisch ist, dass die Bluetooth-Taste auch als Pausentaste eingesetzt werden kann, um die Audiowiedergabe mal kurz anzuhalten
Die Mackie CR4.5BT in der Praxis (solo)
Wie immer soll an dieser Stelle der Hinweis nicht fehlen, dass Hören stets eine sehr individuelle Sache ist, abhängig vom Hörvermögen, vom Alter, vom Raum und von den Hörgewohnheiten. Die folgenden Eindrücke sind also subjektiv, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Zum Test habe ich die Mackie CR4.5BT in Ohrhöhe aufgestellt, im üblichen Desktop-Abstand von etwa 1,50 m. Wer einen größeren Tisch hat oder gar Monitorständer: umso besser. Verkabelt bzw. gekoppelt wurden die Monitore mit PC, Smartphone und Plattenspieler. Das Klangbild präsentiert sich schön aufgelöst und recht detailreich. Sowohl die Einstellung des Schalters „Desktop/Bookshelf“ als auch der „Work/Play“-Regler greifen nicht übermäßig, sondern wohl dosiert ins Klanggeschehen ein.
Bei „Play“ werden besonders Bässe und Höhen leicht angehoben, in der Bookshelf-Einstellung ist der Sound eine Prise weniger druckvoll, hat aber etwas mehr Raum. Die Bässe klingen präsent und knackig, und nie muffig-matschig oder gar unangenehm. Für die relativ geringe Größe der Tieftöner ist das gut. Die Mitten scheinen mir in einigen Aufnahmen eine Spur „überpräsent“, was nun aber auch an deren Mix liegen kann. Trotzdem vermisse ich da die Möglichkeit, die getrennt beeinflussen zu können, etwa mit einem 3-Band-EQ statt des Work/Play-Drehreglers. In den allermeisten Fällen aber waren die ok.
Die „richtige“ Standardeinstellung gibt es nicht. Wer am Schreibtisch Musik hören möchte, ist nicht immer mit „Play“ und „Desktop“ optimal versorgt. Bei manchen Songs waren mir zum Beispiel die Höhen in der Play-Einstellung etwas zu spitz, besonders, wenn viel HiHat im Einsatz war. Da war es hilfreich, etwas in Richtung „Work“ zurückzuschrauben. Es lohnt sich also, immer wieder mal ein wenig nachzuregeln. Ist man sich dafür nicht zu schade, erhält man ein recht ausgewogenes, homogenes Klangbild, sowohl bei Musikhören als auch beim Gaming und bei Podcasts. Das Stereobild hat dabei nicht die Größe eines Konzertsaals, ist aber ausreichend groß. Auch die einzelnen Instrumente sind gut zu verorten, passt also. Ebenfalls sehr angenehm: Grundrauschen findet kaum bis gar nicht statt, selbst wenn ich die Monitore bis zum Anschlag aufdrehe.
Mackie CR4.5BT zusammen mit dem CR8SBT
Der CR8SBT ist eine absolut lohnende Ergänzung zu den Mackie CR4.5BT. Hat man den noch nicht angeschlossen, denkt man sich beim Hören nur über die CR4.5BT „Joa, gefällt mir, gar nicht schlecht, vor allem nicht bei der Größe und dem Preis.“ Hat man den Subwoofer aber einmal in Betrieb gehabt, will man ihn eigentlich nicht mehr missen. Der bringt nämlich einen wunderbar dezenten „Wumms“ in den Klang und liefert einen schön dosierbares Bassfundament, ohne den Rest des Sounds zu erdrücken.
Sofern man es mit den Einstellungen nicht übertreibt: Wenn ich die Lautstärke des Subwoofers an der Fernbedienung auf Anschlag drehe und die Trennfrequenz auf Maximalposition bringe – und damit den Nachbarn unter mir dann zum Besenstiel greifen lasse – dröhnt und grummelt es nahe an der Gewittergrenze, dass die Wände wackeln, und Höhen und Mitten ziehen den Kopf ein. Besonders bei Songs wie „Toto – Africa“ im Metal Cover von Leo Moracchioli. Bämm! Der CR8SBT hat da die ganze Bandbreite von „fast unhörbar“ bis „alles erschlagend“ drauf. Mit etwas Feingefühl bastelt man sich stets den genau richtigen Bassteppich. Auch hier ist dann der Wille zum Nachjustieren unabdingbar. Den Subwoofer jedenfalls sollte man bei der Anschaffung der CR4.5BT unbedingt gleich mit einplanen.










































