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Test: Mackie HD1221 Aktivbox

(ID: 1562)

Voicing Mode

Per Schiebeschalter können drei unterschiedliche Klangkurven vorgewählt werden: Contour, Normal und Monitor. Drei zugehörige LEDs (gelb/grün/rot) markieren die Einstellung. „Contour“ ist so etwas wie die Loudness-Einstellung von HiFi-Anlagen. Bässe und Höhen werden für leisen Betrieb etwas angehoben, um so einen volleren Klang zu erzeugen. In den meisten Anwendungsbereichen ist „Normal“ die richtige Einstellung. Beispielsweise dann, wenn die Box im „normalen PA-Betrieb“ mit voller Leistung eingesetzt wird. Auch in Kombination mit Subwoofern ist diese Klangkurve die richtige Wahl. Die Stellung „Monitor“ ist für den Betrieb als Wedge gedacht. Hier werden, nach Betrachten des Frequenzdiagramms in der Bedienungsanleitung, die Frequenzen oberhalb von 1000 Herz gegenüber der Normal-Einstellung etwas zurückgenommen. Das reduziert die Feedbackanfälligkeit beim Einsatz als Bodenmonitor. Gesang kann lauter eingestellt werden und kommt dadurch letztendlich im Mix besser zur Geltung. Zusätzlich nimmt ein 100 Hz Highpass-Filter störenden Trittschall und tieffrequente Signale aus dem Klangeschehen heraus.

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Test: Mackie HD1221 Aktivbox

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Drei verschiedene Klangkurven können vorgewählt werden

Drei verschiedene Klangkurven können vorgewählt werden

Augen zu – Ohren auf

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Gespannt bin ich auf den Hörtest. Neben den üblichen Frequenz-Sweeps und allerlei anderen Einspielungen, wie von Marla Glen oder den Eagles, muss auch meine zu diesem Zweck bevorzugte Musikkonserve mit Klassikern aus dem Bereich Singer/Songwriter her halten. Belohnt werden meine Ohren mit satten, aber dennoch ausgewogenen und konturierten Bässen, gepaart mit seidigen Höhen. Der Klang lässt sich mit einem Wort beschreiben: edel.

Über ausreichende Lautstärke braucht man sich bei Endstufenleistungen von 600 Watt RMS ebenfalls keine Sorgen machen. Vor allem bleibt auch unter voller Auslastung das positive Klangerlebnis erhalten. Das ist nicht bei allen Aktivboxen so, die dann entweder dröhnend in den Bässen oder schrill in den Höhen werden, im schlechtesten Fall sogar beides auf einmal. Die verschiedenen Voicing Modes sind gut wahrnehmbar. Zimmerlautstärke mit der Einstellung „Contour“ beschert die zu erwartende Anhebung von Bässen und Höhen, die sich in erster Linie bei der Basswiedergabe bemerkbar macht. Das Klangeschehen ist füllig. Im Gegensatz dazu werden die Bässe bei der Einstellung „Monitor“ ordentlich unterdrückt. Für diesen Einsatzbereich absolut passend. Die Stellung „Normal“ lässt die Frequenzkurve unbeeinflusst. Die „Voicing Modes“ sind eine gute Basis und liefern passend zur Anwendung der HD1221 die passende Grundeinstellung im Klangcharakter.

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Fazit

Die HD1221 ist eine kompakte Allround Aktivbox mit exzellentem Klang und sehr guter Verarbeitung. Sie ist nicht direkt ein Leichtgewicht, aber dennoch recht leicht. Das liegt einerseits am stabilen Gehäuse aus 15 mm Birkensperrholz, das gegenüber Kunststoffgehäusen nun mal schwerer ist, andererseits machen die verbauten Edel-Komponenten modernster Technologien wieder einiges an Gewicht gut. Hier zu nennen, der 12-Zoll Neodym Woofer oder die hocheffizienten Class-D Endstufen.

Stichwort Flexibilität. Mit drei vorwählbaren Klangkurven lässt sich die Box an unterschiedliche Aufgaben anpassen. Das Multifunktionsgehäuse trägt ebenfalls seinen Teil zum flexiblen Einsatz, beispielsweise als Floormonitor bei. Klanglich bietet die HD1221 High-Definition Sound mit satten Lautstärkereserven. Bei einem Straßenpreis von 999,- Euro (Stand: März 2011) ist die Box zwar nicht billig, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt aus meiner Sicht. Wer das Besondere liebt und dabei Wert auf Top-Soundqualität legt, ist mit der HD1221 von Mackie gut beraten. Daher erhält sie mit Recht von mir die Bewertung „Hervorragend“.

Plus

  • Klangqualität
  • Verarbeitung
  • Leistung
  • Komponenten
  • Voicing Modes
  • Holzgehäuse
  • Schutzschaltungen
  • Flexibilität
  • drei Griffe

Minus

  • -

Preis

  • UVP: 1180,- Euro
  • Straßenpreis: 999,- Euro
  • Stand: März 2011
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Über den Autor
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p.ludl RED

...schreibt als Fachautor für AMAZONA.de und ist Redakteur für den Bereich Stage. Peter arbeitet als freier Journalist, Fotograf, Designer und PA-Profi. Außerdem steht er mit unterschiedlichen Bands immer wieder auf der Bühne.

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