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Test: Mackie PPM1012 Powermischer

Kraftwerk

27. August 2010

Greg Mackie ist einer der schillerndsten Figuren der Audiobranche, ich stand ihm mal auf einer Musikmesse gegenüber. Aber keine Spur eines gelackten Geschäftsmannes, er wirkte eher wie ein Roadie einer Heavy Metal-Band, der schon drei Nächte ohne Schlaf aber mit viel Bier hinter sich hatte. Und die Firma, die seinen Namen trägt, hat in den letzten Jahren ja schon selbst einiges auf den Markt gebracht, was man als „Heavy Metal“ bezeichnen kann: robuste Qualität, auf der man auch mal ein Bier abstellen kann.

Das sehr robust wirkende Gerät habe ich dann als erstes auf einen stabilen Geräteständer gehievt und meine Keyboardflotte drangehängt. Dazu noch ein SM 58 für meisterliche Gesänge sowie einen CD-Player für die Konservenmusik. Als Lautsprecher wurden HK-Audio Premium Pro 10X angeschlossen, am Mono-Ausgang ein aktiver Sub 210A der gleichen Serie.

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Test: Mackie PPM1012 Powermischer

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Harte Schale, weicher Kern?

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Alle Anschlussbuchsen sind verschraubt und sauber ausgeführt, die Oberfläche wirkt ungewöhnlich aufgeräumt. Dieser Punkt ist mir sofort nach dem Auspacken aufgefallen: Der PPM1012 ist nicht so eng bestückt wie viele seiner Konkurrenten. Die Abstände zwischen den einzelnen Kanälen sind größer, und man kann ihn auch mit dickeren Fingern ordentlich bedienen. Hier wurde ein guter Kompromiss zwischen Kompaktheit und Bedienungskomfort gefunden, wobei der Focus eindeutig auf der guten Bedienung liegt. Man hätte ihn auch kleiner bauen können, aber dann wäre er nicht mehr so übersichtlich gewesen. 

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Ausgestattet ist er mit 8 Mikrofon-/Line-Kanälen, welche alle außer den obligatorischen Gain- und Panoramareglern über einen Low Cut-Filter sowie einen dreibandigen EQ mit semiparametrischer Mittenregelung verfügen und auch mit einer Insert-Buchse bestückt sind. Die ersten sechs Kanäle sind zusätzlich mit einem Kompressor ausgestattet, Kanäle 7 und 8 können über einen Schalter an E-Gitarren und E-Bässen angepasst werden und ersparen so eine DI-Box. Die beiden Stereokanäle sind abweichend von den Monokanälen mit einem 4-bandigen EQ mit Festfrequenzen ausgestattet.

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Über den Autor
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Onkel Sigi AHU

"Onkel Sigi" ist Sounddesigner/Mixing Engineer mit eigenem Tonstudio. 27 Jahre Recording und Beschallung, bastelt gerne eigene Songs.

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