Komplett kabellos
Volle Akku-Power liefert die Party-PA von Mackie, bestehend aus Mackie Thump Go, Mackie ThumpSub Go, Mackie ProFX10 Go und dem Mikrofon Mackie EM-89D. Und das Beste ist: Mit dieser leistungsstarken Akku-PA sind du und deine Band vollkommen unabhängig von einem Stromanschluss. Grund genug, uns das Gesamtpaket einmal näher anzuschauen.
- Akku-Betrieb: Alle Komponenten laufen netzunabhängig und bieten hohe Flexibilität für mobile Einsätze.
- Sound & Leistung: Trotz kompakter Bauweise liefert das System kräftigen Klang und satten Bass.
- Modularität: Die PA lässt sich flexibel erweitern, etwa durch zusätzliche Subwoofer oder Topteile.
- Bedienung: Einfache Verkabelung und Inbetriebnahme, auch Streaming per Bluetooth möglich.
- Preis-Leistung: Sehr gutes Gesamtpaket mit austauschbaren Akkus und überzeugender Verarbeitung.
Inhaltsverzeichnis
Mackie Thump Go, ThumpSub Go, ProFX10 Go
Go, Mackie, Go!
Mit den Go-Produkten setzt Mackie auf kabellose Freiheit. Durch die Erweiterung um den aktiven Akku-Subwoofer Mackie Thump Go steht nun erstmals eine komplett kabellose PA-Anlage, bestehend aus Mischpult, High/Mid-Top und Subwoofer, zur Verfügung. Das Herzstück der Mackie Akku-PA sind die drei Produkte
- Mackie Thump Go: ein leistungsstarkes Fullrange-Topteil mit 8″ Tieftöner, 1″ Kompressionstreiber, 200 W Leistung aus einer Class-D-Endstufe und einem Maximalpegel von 115 dB, 57 Hz – 20 kHz Übertragungsbereich, bis zu 12 Stunden Akku-Laufzeit
- Mackie ThumpSub Go: Dual-8″-Aktiv-Subwoofer mit 400 W (Peak) Class-D-Endstufe, der laut Hersteller bis 32 Hz (-10 dB) tief reicht und somit die Thump Go Topteile perfekt um den Tieftonbereich ergänzt, bis zu 6 Stunden Akku-Laufzeit (12 Stunden mit zwei Akkus)
- Mackie ProFX Go: analoges 10-Kanal-Mischpult mit 2×4 USB-Audiointerface und bidirektionalem Bluetooth, Akku mit bis zu 8 Stunden Laufzeit, vier Onyx Mikrofon-Preamps, GigFX Effektgerät mit 24 Effekten, Farb-Display und mehr
Bis auf den Subwoofer Mackie ThumpSub Go haben wir diese Produkte bereits ausgiebig getestet. Du findest unsere Testberichte dazu hier:
Ausstehend ist also ein Test des Subwoofers ThumpSub Go und da ein Subwoofer für sich allein genommen schlecht zu testen ist, der gesamten Mackie Go Akku-PA im Kontext.

Alle Produkte auf „Go“: Mackie ThumpSub Go, Mackie Thump Go und Mackie ProFX10 Go bilden das Herzstück der Go Akku PA-Anlage
Mackie ThumpSub Go
Dual 8“ Aktiv-Subwoofer mit Akku
Im Mackie ThumpSub Go Akku-Subwoofer arbeiten zwei speziell für diesen Subwoofer gefertigte 8″ Tieftöner, die von einer 400 W Class-D-Endstufe angetrieben werden. Der Mackie ThumpSub Go Subwoofer ist nicht nur mit zwei Combo-XLR/Klinke-Eingängen ausgestattet, sondern auch mit Bluetooth 5.4, was Streaming ermöglicht. Zwei XLR-Ausgänge erlauben es, das anliegende Signal an weitere Lautsprecher weiterzuleiten.
Der Anwender hat die Wahl, wie die Ausgänge beschaltet sein sollen: Möglich sind Stereo- und Monobetrieb, Full Range sowie High-Pass. Beim Zusammenspiel mit High-/Mid-Systemen wird man in der Regel den High-Pass-Betrieb wählen. Werden zwei Subwoofer und zwei Topteile eingesetzt, stellt man die Ausgänge der beiden Subwoofer jeweils auf Mono. Nutzt man hingegen nur einen Subwoofer und zwei Topteile, sollte hier der Stereobetrieb gewählt werden.
Weiterhin gibt es einen Schalter zur Polaritätsumkehr zu entdecken, einen Lautstärkeregler für die Gesamtlautstärke samt Clip-LED, eine abschaltbare Betriebs-LED an der Front des Subwoofers, Ladestands-LEDs für Akku 1 und 2 sowie natürlich die beiden Akkuschächte für die Akkus. Enthalten ist übrigens ein GB-200 Akku. Optional ist der Einbau eines weiteren Akkus möglich, außerdem können die Akkus im laufenden Betrieb gewechselt werden (Hot Swap).
Steht ein Stromanschluss zur Verfügung, ist natürlich auch der Betrieb an einer Steckdose dank des internen Netzteils kein Problem.
Die Montage der Topteile erfolgt per Distanzstange, die in ein M20 Schraubgewinde eingeschraubt wird. Tragen lässt sich der Mackie ThumpSub Go Akku-Subwoofer über einen Tragegriff. Der Subwoofer bringt 18,9 kg auf die Waage, ist mit seinen Abmessungen von 55,6 x 24,9 x 53,1 cm nicht sonderlich groß, sodass auch eine PA, bestehend aus 2x Thump Go und 2x ThumpSub Go, bequem in ein Kleinfahrzeug passt. Auf Wunsch bekommt man von Mackie passende Cover, die die Produkte beim Transport vor Kratzern schützen (und das Fahrzeug ebenso).
Insgesamt liefert der Subwoofer einen maximalen Schalldruck von 123 dB SPL bei einem Übertragungsbereich von 32 – 152 Hz (-10 dB) beziehungsweise 39 – 100 Hz (-3 dB). Das ist ordentlich und mit zwei Subwoofern geht schon was. In diesem Zusammenhang seien auch die üblichen Schutzschaltungen vor Überlastung wie Limiter (Peak/RMS) und Überhitzungsschutz genannt.
Die komplette Mackie Thump Go Akku-PA
Für den Test stehen uns zwei Mackie Thump Go Topteile, zwei Mackie ThumpSub Go Subwoofer, ein Mackie ProFX10 Go Mischpult und das Mackie EM-89D Gesangsmikrofon zur Verfügung. Somit können wir den Mackie ThumpSub Go Akku-Subwoofer gleich im Rahmen einer kompletten Akku-PA testen.
Die Verkabelung ist schnell gemacht:
- Die Mackie Thump Go Aktivlautsprecher mit jeweils einem XLR-Kabel mit dem Output A eines Mackie ThumpSub Go Subwoofers verbinden.
- Dann den linken und rechten XLR-Main-Output des Mackie ProFX10 Go Mischpults jeweils mit dem Input A eines Subwoofers.
- Das Mikrofon dann noch mit dem Mikrofoneingang des Mischpults, zum Beispiel von Kanal 1, verkabeln.
- Sind die Akkus geladen, war’s das auch schon, ansonsten käme noch jeweils die Stromverkabelung hinzu.
Nun zunächst das Mischpult einschalten, dann die beiden Subwoofer und zuletzt die beiden Topteile. Für einen ausgewogenen Klang drehen wir die Subwoofer in ihrer Lautstärke etwas höher als die Topteile. Eine mögliche Einstellung wäre z. B., die Subwoofer voll aufzudrehen und die Topteile zu Dreiviertel. Die Einschaltreihenfolge ist wichtig, damit es nicht laut auf der Anlage knackt. Nun können wir das Mikrofon am Mackie ProFX10 Go Mischpult einpegeln. Zuletzt drehen wir nun den Masterkanal auf und dann vorsichtig den Kanalregler des Mikrofonkanals. Die Mackie Akku-PA ist jetzt einsatzbereit.
Übrigens: Wer möchte, streamt einfach per Bluetooth das Eingangssignal an den Subwoofer. Perfekt, wenn bei einer Party kein Mischpult benötigt wird und stattdessen die Musik aus einer Playlist auf einem Zuspieler (Smartphone, Tablet, Laptop) kommt.
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Wie klingt es?
Ich hätte niemals gedacht, dass aus diesem kleinen Lautsprechern so viel Pegel und Klang herauszuholen ist. Nach dem Aufbau der PA wurden verschiedene Titel abgespielt, um den Klang beurteilen zu können. Dass man auch mit vergleichsweise kleinen Subwoofern tiefklingende Bässe erzeugen kann, haben schon andere Hersteller bewiesen. Bislang hat mich vor allem Seeburg Acoustic Line mit den kleinen 12″ G Sub 1201 Aktivbässen beeindruckt, die selbst in größeren Räumen einen druckvollen Bass liefern.
Auch Mackie schließt sich mit den Mackie ThumpSub Go Subwoofern an und es ist schier unglaublich, was die insgesamt vier 8″ Membranen der zwei Subwoofer zu leisten vermögen. Die Subwoofer sind jedenfalls die perfekte Bassergänzung zu den kleinen Mackie Thump Go Hoch-/Mittelton-Systemen und wer diese schon besitzt, sollte über den Nachkauf der Mackie ThumpSub Go Subwoofer ernsthaft nachdenken.
Flexible Systemvarianten
Das Tolle an diesem System ist, dass sich bei Bedarf weitere Subwoofer oder Topteile anschließen lassen, um die Leistungsfähigkeit weiter zu erhöhen. So wächst die PA dem Anwendungsbereich entsprechend mit. Bei einer Garten-Party reicht ein Mackie ThumpSub Go zusammen mit zwei Thump Go als Topteile vollkommen aus. Man sollte auch an die Nachbarn denken und vielleicht auf eine Live-Vorführung der neuen Mackie PA für die Polizei eher verzichten. Auch in kleineren Räumen wird der Entertainer oder Hochzeitssänger keine Probleme mit einer 2+1 Kombination aus Topteilen und Subwoofer haben.
Der DJ oder die kleine Tanzband erweitern dann einfach das System um einen zweiten Subwoofer auf eine 2+2 PA-Anlage mit zwei Mackie Thump Go Topteilen und zwei ThumpSub Go Subwoofern.
Soll es noch mehr Power im Bass sein, wären auch insgesamt vier Subwoofer, also zwei Subwoofer pro Seite denkbar.
Anwendungsbereiche
Eine komplette Akku-PA mit Mischpult, Subwoofern und Topteilen ist meines Wissens beispiellos. Natürlich wird man in geschlossenen Räumen selten die PA-Komponenten im Akku-Betrieb verwenden. Schließlich steht hier in der Regel eine Stromversorgung zur Verfügung.
Anders sieht es hingegen im Freien aus: Ob nun in der Fußgängerzone, im Garten oder als PA auf einem Fahrzeug bei Karnevalsumzügen, hier hat eine Akku-PA definitiv ihren Nutzen. Auch in historischen Kirchen oder im Schlossgarten gibt es oft keinen Stromanschluss in Reichweite, sodass Hochzeitssängerinnen und -sänger sich über den Akku-Betrieb ebenfalls freuen dürften.
Bewertungskriterien
Für die Bewertung wurden die jeweiligen Bewertungen der Einzeltests herangezogen, außerdem die Bewertung des neuen Mackie ThumpSub Go Subwoofers. Daraus wurde dann eine Durchschnittsbewertung gebildet und noch einmal der Gesamteindruck der PA mit einbezogen. So ergibt sich ein faires Gesamtbild, das Einzelkomponenten sowie die Leistung der gesamten PA berücksichtigt.

































Das klingt alles sehr gut und ich danke für die Vorstellung der Möglichkeit.
Mich beschleicht jedoch bei Akku und über Bluetooth ein mieses Gefühl. Was ist wenn etwas dazwischen funkt und die Akkus nicht mehr mögen? Da hatte ich bisher „Glück“, dass die Akkus schneller dahin waren, als mir lieb war…
Wenn etwas Redundanz und mehr Überprüfbarkeit und Sicherheit in Form eines ausgeklügelten Konrollsystems für dieses Setup vorhanden wäre, dann könnte ich mich vielleicht erwärmen.
Gibt es da was für mein Bedürfnis?😳
@CDRowell Du musst Bluetooth nicht verwenden und die Akkus sind wechselbar. Außerdem gibt es einen Stromanschluss für das interne Netzteil.
@Markus Galla Danke für die Anregungen.😅
Beeindruckend, dass ein 8“/20 cm-Woofer (hier im Doppelpack) ein (Klein-)PA-taugliches Bassfundament produzieren kann … und bis unter 40 Hz runterreicht !
Aber heute werden doch auch Lautsprecher entwickelt und produziert, die die früher bekannten ‚Grenzen der Physik‘ nicht nur übertreffen, sondern mitunter auf den Kopf stellen können … !
Insgesamt ist dies eine bemerkenswerte Klein-PA, die für ein stromnetz-loses Umfeld eine beachtliche Tonqualität zu bieten scheint.
Andere Firmen werden sicher nachziehen und Ähnliches entwickeln – wie immer, wenn jemand Neuland betritt; insofern wurde mit dieser Kleinanlage von MACKIE eine Tür aufgestoßen, die schonmal eine Top-Lösung darstellt.